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was heißt das Alles?
Was bedeuten diese Begriffe?
In der Rubrik “Football erklärt” erfahren Sie es.

Hier werden alle Mysterien entwirrt, hier wird alles erklärt, wirklich Alles!

Eine Hilfe nicht nur für Anfänger!

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Sonntag, 17. Februar 2019

Kurzberichte
walton-markAm Freitag wurde Cincinnati Bengals Running Back Mark Walton (Bild) in Miami verhaftet.
Walton versperrte mit seinem Wagen die Einfahrt in ein Parkhaus. Als eine Frau mit ihrem Auto in die Einfahrt fahren wollte, fuhr Walton nicht etwa weg, sondern begann ein Wortgefecht mit der Frau.
Aus dem Wortgefecht wurde eine körperliche Auseinandersetzung. Walton schlug der Frau ihr Handy aus der Hand, mit dem sie die Sache filmte.
Beide Parteien erlitten Kratzwunden bei der Handgreiflichkeit.
Die Bengals gaben bekannt, daß sie über den Vorfall unterrichtet wären. Aber sie wären noch dabei weitere Einzelheiten zu sammeln, bevor sie sich äußern.
Ob sie einen Spieler behalten, der in seiner Rookiesaison 2018 nur 19 mal mit dem Ball lief, für 75 Yards?

Ex- Raiders General Manager Reggie McKenzie hat einen neuen Job. Er wird Senior Personnel Executive bei den Dolphins.

Der zur Zeit teamlose Wide Receiver Demaryius Thomas baute einen Autounfall.
Er war mit zwei weiteren Insassen auf einer Straße in Denver unterwegs, als er die Kontrolle über das Fahrzeug verlor. Der Wagen kam von der Straße ab, überschlug sich und kam auf einem Grasstreifen zu liegen.
Alle drei Insassen wurden ins Krankenhaus gebracht. Thomas und ein Mitfahrer waren nur leicht verletzt, eine Mitfahrerin schwer, aber nicht lebensgefährlich.
Wie es zu dem Unfall kam wird noch untersucht.

 

Gab es ein Leck in der Vereinbarung zwischen der NFL und Colin Kaepernick?
Der ehemalige Quarterback der 49ers und die Liga einigten sich Außergerichtlich bezüglich der Klage des Quarterbacks wegen einer angeblichen Verschwörung gegen ihn. Seiner Meinung nach hätten die 32 Teambesitzer sich darauf geeinigt ihm keinen Job in der NFL mehr zu geben.
Der Bleacher Report, eine Sportseite im Internet, glaubt einige Details des Handels erfahren zu haben. So soll es um eine Abfindung für Kaepernick in Höhe von $60-80 Millionen gehen. Zudem soll vereinbart worden sein, daß Kaepernick nie mehr in der NFL spielen wird.
Mit anderen Worten, Colin Kaepernicks Karriere in der NFL ist Geschichte. Und das in mehreren Beziehungen.
2016 begann der Ex- NFL Quarterback damit, die Nationalhymne vor den Spielen zu boykottieren. Er kniete sich hin, während die Hymne vorgetragen wurde. Damit wollte er gegen die angebliche Polizeigewalt protestieren, die es den weißen Trägern der Marke erlaube, Schwarze Mitbürger ungestraft über den Haufen zu schießen.
Nachdem Kaepernick zum ersten Mal auf diese Weise seinen Protest gegen das System zum Ausdruck gebracht hatte, ging Dr. Harry Edwards hin und ließ sich die Schuhe, das Trikot und andere Sachen, die Kaepernick getragen hatte von dem Quarterback geben.
Dr. Edwards ist Soziologe und Menschenrechtsanwalt. Er übergab die Sachen dem Smithsonian's African-American Museum of History and Culture. Dort sollen sie ausgestellt werden, neben den Stücken anderer wichtiger Persönlichkeiten, die für die Rechte von Minderheiten gekämpft haben.
Edwards betonte, daß bereits jetzt 70% der Spieler in der NFL Schwarze wären. Und diese Zahl würde sich in absehbarer Zeit auf über 80-85% erhöhen. Die Angst vor Kopfverletzungen würde die Eltern weißer Kinder davon abhalten, sie Football spielen zu lassen.  Schwarze dagegen wären eher darüber besorgt, in jungen Jahren in den Kopf geschossen zu werden, als sich darüber Gedanken zu machen, was mit dem Kopf in 25 Jahren passiert.
Kaepernick wies immer darauf hin, daß sein Protest sich gegen die sozialen Ungerechtigkeiten im Land richtet, und niemals gegen die Flagge oder gegen die Soldaten, die Weltweit darum kämpfen, die Ölvorräte zu sichern.

Samstag, 16. Februar 2019

Hat Colin Kaepernick seine Niederlage eingesehen?
kaepernick-colin-haareDer ehemalige Quarterback der 49ers, Colin Kaepernick (Bild), hatte mit der Boykottiererei der Nationalhymne angefangen. Nachdem seine Leistungen nachließen, sagte die Teamleitung ihm, daß sie ihn nicht weiterverpflichten wollten. Kaepernick ging daraufhin aus freien Stücken.
Da in der Folgezeit kein anderes Team Interesse an ihm bekundete, witterte Kaepernick eine Verschwörung. Die 32 Teams hätten sich im Geheimen darauf geeinigt, ihm als Störenfried, keinen Job in der Liga mehr zu geben.
Kaepernick strengte im Oktober 2017 einen Prozeß gegen die Liga an, eben wegen gemeinschaftlicher Verschwörung zu seinen Ungunsten.
Ein weiterer Ex- 49er schloß sich der Klage an, Eric Reid. Der Safety ist mittlerweile bei den Panthers gelandet. Nachdem er 2018 für das Grundgehalt der Liga spielte, schloß er nach der Saison einen Dreijahresvertrag über $22 Millionen ab.
Ende Februar sollte die Klage verhandelt werden, doch die Streithähne einigten sich am Freitag außergerichtlich.
Den Parteien ist es untersagt, sich öffentlich zu der Übereinkunft zu äußern.
Auch die Spielergewerkschaft NFLPA weiß keine Details zu dem Vergleich, gab aber bekannt, daß sie die Entscheidung der Spieler akzeptiert.
Es wäre jetzt also Spekulation über eine eventuelle finanzielle Entschädigung zu reden. Doch kann man davon ausgehen, daß Kaepernick vor Gericht hätte verlieren können. Hätte er auch nur geringe Siegeschancen gehabt, dann hätte er, alleine wegen der Wirkung in der Öffentlichkeit, den Prozeß bis Zuende geführt, um die NFL bloßzustellen.
Oder aber die NFL hatte Angst davor so bloßgestellt zu werden, und hatte ein sehr gut gefülltes Geldköfferchen mitgebracht.
Wer weiß?
Wahrscheinlicher ist, Colin Kaepernick hat letztlich also wohl doch eingesehen, daß an seiner Verschwörungstheorie nicht wirklich etwas dran war. Er bleibt weiterhin ein Free Agent, der von jedem Team, das ihn verpflichten möchte, aufgenommen werden kann.

Kurzberichte
Die Lions feuerten Safety Glover Quin nach sechs Jahren.
Mit ihm mußten auch Wide Receiver Bruce Ellington und Linebacker Nicholas Grigsby gehen.

Aus Pittsburgh hört man, daß sich Wide Receiver Antonio Brown mit Teambesitzer Art Rooney treffen will.
Rooney hatte ja schon lange gehofft, daß er sich mal mit Brown unterhalten könnte, doch der Wide Receiver beantwortete keine E-Mail und keinen Telefonanruf.
Wenn Brown am 17. März noch im Kader ist, steht ihm ein Bonus über $2,5 Millionen zu.

Panthers Head Coach Ron Rivera hat einen Plan. Quarterback Cam Newton muß besser beschützt werden. Deshalb soll die Offensive Line bis zur nächsten Saison verstärkt werden.
Newton erholt sich gerade von einer Schulteroperation. Neben der Verstärkung der O-Line muß auch am Stil von Newton gearbeitet werden. Er läuft gerne und oft selber. Das stellt die Verteidigungen zwar vor große Probleme, setzt dem Quarterback aber auch zu.
Gute neue Receiver sollen Newtons Drang, selber zu laufen, mindern.

Die Broncos feuerten Brandon Marshall.
Das Team hat eine Option auf ein weiteres Jahr des Linebackers, wird diese aber nicht ziehen. Seit 2013 spielte er für Denver.
Am Freitag verabschiedete Marshall sich schon per Twitter bei den Broncos Fans.

Die Falcons informierten Defensive Back Brian Polle, daß sie nicht versuchen werden, ihn zu halten. Er darf sich als Free Agent ein neues Team suchen.

Nach vier Jahren trennten sich die Bills von Tight End Charles Clay.

Vor der Saison 2018 zog sich Chargers Defensive Back Jaylen Watkins einen Kreuzbandriss zu.
Doch das Team gibt ihn nicht auf. Watkins unterschrieb einen Einjahresvertrag bei L.A. C.

Die Bengals sind wohl nicht so furchtbar beliebt.
Der neue Head Coach Zac Taylor hat Probleme damit einen Defensive Coordinator zu finden.
Die Liste der Trainer, die von Taylor kontaktiert wurden, soll schon beachtlich lang sein.

Freitag, 15. Februar 2019

Top oder Flop
elway-john3Während die einen John Elway (Bild) loben, kritisieren andere den General Manager der Broncos für seine Entscheidung Quarterback Joe Flacco zu verpflichten.
John Elway kann ohne Frage als das Gesicht der Broncos bezeichnet werden. Ich habe das Glück, seine gesamte Karriere in Denver vom ersten Spiel an, mitbekommen zu haben. Kaum ein Spieler prägte sein Team so stark, wie Elway.
Seine Karriere als General Manager verläuft nicht so toll, wie seine Karriere als Spieler, die ihn in die Hall of Fame brachte. Als einziger Quarterback aus der wirklich guten Draft 1983 gewann er einen Super Bowl.
Auch als General Manager konnte er einen Super Bowl gewinnen. Damals holte der Chef der Wildpferde einen ehemaligen Quarterback der Fohlen nach Denver, Peyton Manning. Zusammen mit einer nahezu unüberwindlichen Defense gewannen die Broncos den Jubiläums Super Bowl Nr. 50 gegen Carolina.
Doch als Manning auf dem Höhepunkt seiner langen Karriere in den Ruhestand trat, begann das Quarterback- Debakel der Broncos.
Jetzt soll ein anderer Super Bowl Sieger und MVP des Spiels Denver wieder an die Spitze führen, Joe Flacco. Kann er eine Alternative für Denver sein?
Während also einige diese Entscheidung als eher nicht so positiv bewerten, freut sich z.B. Wide Receiver Emmanuel Sanders auf Flacco. Er bezeichnet dessen Verpflichtung, als gelungene Aktion von Elway.
Realistisch ist das eher nicht. 36 Quarterbacks haben in den letzten sechs Jahren Pässe für ein Minimum von 1.000 Yards geworfen. Unter diesen 36 Quarterbacks ist auch Joe Flacco. Und er ist ganz weit unten in dieser Statistik zu finden. Er liegt mit 6,5 Yards pro Paß auf Platz 35. Diesen Platz hält er auch mit 3,5% Touchdown Pässe.
Auf Platz 34 liegt er mit dem Touchdown-Interception Verhältnis von 110 zu 80 und der Passerwertung von 82,3 Punkten.
Elways Zukunft dürfte jetzt mit dem Erfolg von Flacco verknüpft sein. Scheitert der Quarterback, ist Elway gescheitert.
Flacco selber ist übrigens hocherfreut über die Chance, noch mal frisch durchstarten zu können. Das sollte ja auch mal erwähnt werden.

Kurzberichte
Wenn im März das neue Geschäftsjahr der NFL beginnt, wird es in den Kadern wieder viele Veränderungen geben. Auch sehr bekannte Spieler werden nicht vor Entlassungen sicher sein.
In Jacksonville dürfte die Zeit für Quarterback Blake Bortles endlich enden. Zwar wird Bortles das Team weiter mit $16,5 Millionen unter der Gehaltsobergrenze belasten, aber das sollte kein Hinderungsgrund sein, diesen Flop ziehen zu lassen. Aber der General Manager muß dann wirklich gut rechnen, denn aktuell liegen die Jaguars bereits über der Gehaltsobergrenze.
In Miami dürfte Ryan Tannehill den Neuanfang von Head Coach Brian Flores eher nicht miterleben.
Case Keenum, der die Vikings 2017 in die Playoffs führte, konnte dieses Kunststück in Denver 2018 leider nicht wiederholen. Mit der Verpflichtung von Joe Flacco dürfte Keenum in Denver nicht mehr gebraucht werden.
Einen Interessenten für Keenum zu finden dürfte nicht leicht sein.
In Tampa Bay möchte Wide Receiver DeSean Jackson das Team verlassen. Head Coach Bruce Arian würde ihn gerne behalten. Mal sehen, wie das ausgeht.
Mit dem neuen Head Coach Zac Taylor soll in Cincinnati auch ein neues Verständnis für die Spielkultur Einzug halten. Deshalb ist es wahrscheinlich, daß Vontaze Burfict die Koffer packen muß. Der Linebacker, der gerne Gegenspieler absichtlich verletzt und deshalb schon oft Suspendiert war und hohe Geldstrafen zahlen mußte, wird eher nicht in Taylors Pläne passen.

Die 49ers haben eine Option auf eine weitere Saison von Pierre Garcon. Die werden sie aber nicht ziehen.
Der 32 Jahre alte Wide Receiver wurde in den letzten Jahren von vielen Verletzungen geplagt. 2018 verpaßte er acht Spiele.

Alex Okafor wird Free Agent.
Der Defensive End der Saints hatte erst 2018 einen Zweijahresvertrag unterschrieben, aber er ließ eine Klausel einbauen.
Wenn er nach 11 Wochen der Saison drei Sacks erzielt hatte, dürfte er nach der Saison 2018 als Free Agent das Team verlassen.
Okafor erzielte diese drei Sacks und im weiteren Saisonverlauf noch vier weitere.

Im direkten Vergleich mit der in den USA sehr beliebten Basketballliga NBA hat die AAF einen Auftaktsieg errungen.
Mit 3,25 Millionen TV Zuschauern hatte CBS mit seinem AAF Spiel am Samstag mehr Zuseher, als ABC zeitgleich mit einem NBA Spiel.

Donnerstag, 14. Februar 2019

Lahmer Klepper statt Wildpferd
flacco-joe2John Elway hat es wieder getan. Der General Manager der Denver Broncos hat bei der Auswahl seines neuen Quarterbacks wieder in den Klo gegriffen.
Statt eines Wildpferdes hat er sich einen Brauereigaul andrehen lassen, namens Joe Flacco (Bild).
Der jetzt Ex-Quarterback der Ravens, der dort ausgemistet wurde, ist 34 und hat Rücken und Hüfte. Er ist nicht mobil und trifft seine Receiver mit tiefen Pässen selten Punktgenau. In den letzten vier Jahren lag sein Schnitt pro Paß bei erbärmlichen 6,3 Yards. Nur ein einziges Mal in seiner Karriere kam er in einer Saison über die 4.000 Yardsmarke.
Nur mal so zum Vergleich, Drew Brees von den Saints kam 12 mal in Folge über diese Viertausender Marke.
Selbst wenn die Broncos jetzt Case Keenum feuern, zählt dessen Gehalt noch mit $10 Millionen zur Gehaltsobergrenze. Wenn er bleibt, stehen ihm $21 Millionen zu. Für Flacco muß das Team $18 Millionen hinblättern. Doch könnte es sein, daß sein Vertrag nach unten korrigiert wird.
In Baltimore wurde Flacco im Lauf der letzten Saison ausgemustert und durch den Rookie Lamar Jackson ersetzt. Der war auch nicht das Gelbe vom Ei, aber besser als Flacco allemal. Die Zeiten, in denen Flacco den Super Bowl mit Baltimore gewann und MVP des Spiels wurde, sind so was von vorbei.
Und da geht John Elway, selber ein legendärer Quarterback, Mitglied der Hall of Fame, Super Bowl Sieger, hin, und läßt sich diesen lahmen Gaul andrehen.
Auch wenn die Broncos den Ravens nur ihren Platz in der vierten Runde der Draft für Flacco überlassen müssen, ist das einfach nur zum Wiehern.

Kurzberichte
Die Chargers haben eine Option auf eine weitere Saison von Corey Liuget. Doch die Teamleitung gab bekannt, daß sie diese nicht ziehen werden.
Der Defensive Tackle, der seit 2011 für die Chargers spielte, wird somit zum Free Agent.
Los Angeles C spart dadurch $9,5 Millionen.
2018 war Liuget zunächst für vier Spiele suspendiert, weil er die falschen Mittel einnahm, und dann riß er sich eine Oberarmsehne.

Die Jaguars gaben Kicker Josh Lambo einen neuen Vertrag für weitere vier Jahre und $15,5 Millionen.
Hätten die Jaguars nicht so früh zur Verlängerung gegriffen, wäre Lambo zum Free Agent geworden.
Der 28-jährige kam 2015 als Free Agent zu den Chargers, bevor er 2017 zu den Jaguars wechselte.

Chargers General Manager Tom Telesco glaubt, daß die AAF „eine tolle Idee“ ist.
Die neue Liga hat schnell ihre Fans und Befürworter gefunden.  Telesco sieht sie als Liga an, die sich als Entwicklungsliga für die NFL etablieren könnte.
Vom Balljungen über die Spieler bis hin zu den Coaches und Managern könnte in der AAF jeder etwas wichtiges lernen.
Der General Manager der Chargers hofft, daß diese neue Liga mal keine Eintagsfliege wäre.

Cowboys Linebacker Sean Lee möchte 2019 unbedingt spielen.
Wo?
In Dallas?
Vielleicht nicht. Der sehr verletzungsanfällige Lee ist ein phantastischer Spieler, wenn er mal einsatzbereit ist. Das ist er aber zu selten. Und mit Leighton Vander Esch hatten die Cowboys letztes Jahr einen Rookie auf der Position, der es sofort in den Pro Bowl geschafft hat.
Ob Lee also in Dallas bleibt, bleibt abzuwarten.

Die Panthers erweiterten die Aufgaben von Defensive Line Coach Sam Mills III.
Er soll während der Spiele auf  das Uhr-Management achten, auf die Anforderung eines Videobeweises und andere situationsbedingte Kleinigkeiten.
Mills III ist seit 14 Jahren bei den Panthers. Ihm traut man den nötigen Durchblick zu.

Ein negativer Bericht über Browns Besitzer Jimmy Haslam auf ESPN.com schmeckte Haslam nicht.
ESPN meinte, daß die Browns seitdem Haslam sie kaufte, noch mehr ins Chaos geschlittert wären. Was nun wirklich nicht falsch ist. Aber manche Menschen mögen es nicht, wenn sie die Wahrheit über sich lesen.
Der Betreiber von Pilot Flying J, einer Tankstellen und Rasthauskette, stornierte daraufhin sämtliche Werbespots bei ESPN.

Mittwoch, 13. Februar 2019

Kurzberichte
stafford-matthewGeht die Zeit von Matthew Stafford (Bild) in Detroit Zuende?
Der Superstar, den die Lions in ihm erwartet hatten, war er nie. Das sieht wohl auch General Manager Bob Quinn so. Er sagte in einer Fragestunde mit Saisonkarteninhabern, daß er durchaus daran denkt einen Quarterback einzuberufen, wenn die Lions an achter Stelle der Draft an der Reihe sind.
Es soll ja mal wieder ein absoluter Superstar vom College abgegangen sein, der auch in der NFL für Furore sorgen könnte, Kyler Murray.
Doch wenn der wirklich so gut ist, wie behauptet wird, wird er dann an achter Stelle noch zu haben sein.
Schlecht wäre das Vorhaben der Lions für die Broncos. Die brauchen nun wirklich einen guten Quarterback, sind aber erst an 10. Stelle dran.
Doch Quinn betonte auch, daß Stafford 2019 auf jeden Fall noch für Detroit spielen wird.
Noch.
2020 könnte das dann tatsächlich anders aussehen.
2019 stehen Stafford $19 Millionen zu. Das kosten durchschnittliche Quarterbacks zur Zeit im Durchschnitt. Stafford ist also nicht überteuert. Und ein kostengünstiger Nachfolger, der noch eine Zeitlang von Stafford lernen kann, ist eine Überlegung wert.
Die Lions haben mit Darrell Bevell einen neuen Offensive Coordinator. Der sieht sich momentan in Ruhe an, wie er die Offense um Stafford herum bilden kann. Vor Allem möchte Bevell eine Offense bilden, die Punkte erzielen kann, viele Punkte. Bisher ist das der Schwachpunkt der Lions.
Wie er das bewerkstelligen möchte, das konnte der Offensive Coordinator noch nicht sagen.
Aber er muß auf seinen Head Coach Matt Patricia hören. Der möchte eine lauforientierte Ballkontroll Offense.

Die Texans haben wohl nicht viel von Demaryius Thomas gehalten.
Nach nur sieben Spielen feuerten sie den Wide Receiver wieder, der zuvor bei den Broncos spielte.
In Houston fing Thomas 23 Pässe für 275 Yards. In Woche 16 riß er sich die linke Achillessehne. Ob er mit seinen 31 Jahren rechtzeitig zum Saisonbeginn wieder einsatzbereit wäre, das ist nicht sicher.
Die Texans sparen $14 Millionen unter der Gehaltsobergrenze durch die Entlassung von Thomas.

Die Buccaneers feuerten Vinny Curry.
Letztes Jahr feuerten die Eagles den Defensive End, weil er einer Gehaltskürzung nicht zustimmen wollte.
Die Buccaneers griffen zu und gaben Curry einen gepfefferten Dreijahresvertrag über $23 Millionen. Offensichtlich eine schlechte Entscheidung.
Durch seine Entlassung spart Tampa Bay $8 Millionen unter der Gehaltsobergrenze.

Die in Pittsburgh ist für Antonio Brown vorbei. Jedenfalls wenn es nach Brown geht. Er sagte den Steelers Fans per Twitter Goodbye.
Neun Jahre war er in Pittsburgh, doch jetzt möchte er weg. Unbedingt!
Die Twitterbotschaft zeigt deutlich, daß Brown an einem klärenden Gespräch mit den Teamleitern nicht interessiert ist.

51 Jahre in der NFL sind genug.
Nach dieser langen Zeit als Spieler und Trainer in der NFL gab Emmitt Thomas bekannt, daß er in den Ruhestand tritt.
Thomas spielte 13 Jahre lang für die Kansas City Chiefs. 1970 gewann er mit den Chiefs den Super Bowl gegen Minnesota. Am Ende seiner Spieler-Karriere wurde er in die Hall of Fame aufgenommen.
Als Trainer arbeitete er bei den Eagles, Packers, Vikings und Falcons, bevor er 2010 zu den Chiefs ging, wo er die Secondary trainierte.

Die Verantwortlichen der Raiders hatten ein „bedeutendes und produktives“ Gespräch mit den Betreibern des Oakland Coliseums.
Zunächst weigerte sich Teambesitzer Mark Davis sich, noch mal im Coliseum zu spielen, nachdem die Stadt das Team und die Liga auf mehrere Millionen Dollar Ausfallentschädigung verklagt hatte.
Doch langsam wird die zeit echt knapp, ein Heimstadion für 2019 zu finden.
Es wäre ja wahrlich Zeit genug gewesen, nachdem der Umzug nach Las Vegas für 2020 geplant war, und der Mietvertrag in Oakland nach der Saison 2018 auslief, für einen Ersatzspielort 2019 zu sorgen. Das aber ist nicht geschehen.
Und so tickt die Uhr unbarmherzig zu Ungunsten der Raiders, und des Spielplanerstellers, runter.

Dienstag, 12. Februar 2019

Kurzberichte
arians-bruce3Bruce Arians (Bild) glaubt entdeckt zu haben, warum Jameis Winston nicht die erwünschte Leistung bringt.
Der neue Head Coach der Buccaneers meint, daß der Quarterback eine falsche Wurftechnik hat. Als Arians den Job als Head Coach in Tampa Bay annahm, sah er sich zunächst intensiv Videos Winstons an. Dabei kam er zu der Überzeugung, daß der Quarterback an seiner Wurftechnik arbeiten muß.
Diese Mechanik zu verbessern sieht Arians als Nr. 1 Priorität an.
Um Winston zu entlasten will der Head Coach ihm ein starkes Laufspiel zur Seite stellen, und die Defense verstärken. Zu oft hätten die Buccaneers in den letzten Jahren einem 21 Punkterückstand hinterherlaufen müssen. Dadurch hätte die Offense zu oft passen müssen. Auch das hätte zu den Problemen des Teams und Winstons beigetragen.

Ron Rivera stellt sich selbst in Frage.
Der Head Coach der Panthers scheint eine Bewährungssaison vor sich zu haben. Er nahm einige Änderungen im Trainerstab vor, und jetzt muß er sich selber ändern, wie er sagte.
„Ich muß mich weiterentwickeln, ich muß mich ändern,“ ist er überzeugt. „Auch das Team muß sich ändern, muß sich weiterentwickeln. Ich muß einen neuen Standard setzen.“
Nach einem 6-2 Start in die Saison brachen die Panthers zusammen, und das Feuer unter Riveras Sitz wurde bedenklich heiß.
Quarterback Cam Newton ließ enorm nach. Das stellte sich nach und nach als Schulterverletzung heraus, die hartnäckig an ihm nagte.
In der Defense, die auch nicht gut spielte, obwohl sie Starbesetzt war, übernahm Rivera selber die Ansage der Spielzüge. Das will er auch 2019 fortsetzen.
Und er muß liefern. Noch eine negative Saison, und der 57-jährige kann die Koffer packen.

Die Falcons verpflichteten Bob Sutton als neuen Assistenztrainer.
Sutton war zuvor Defensive Coordinator der Kansas City Chiefs. Die feuerten ihn nach der Niederlage gegen die Patriots im AFC Championship Game.

Der Frauentreter Kareem Hunt hat ein neues Team gefunden.
Erstaunlich!
Die Chiefs feuerten den Running Back sofort, nachdem ein Video im Internet auftauchte, auf dem zu sehen war, wie er eine bereits am Boden liegende Frau trat.
Den Brown ist das egal. Sie verpflichteten Hunt. Er soll einen Einjahresvertrag bekommen, der ihm über $1 Million einbringen kann.
Wann Cleveland Hunt einsetzen kann, und ob überhaupt, das steht in den Sternen.
Noch steht der Running Back auf der Ausnahmeliste des Commissioners und er sieht einer längeren Suspendierung entgegen.
Warum ist Browns General Manager John Dorsey dieses Wagnis eingegangen?
„Ich habe Hunt 2017 einberufen, als ich General Manager der Chiefs war,“ sagte Dorsey dazu. „Ich bin überzeugt davon, daß er einen schweren Fehler begangen hat, Aber ich bin auch überzeugt davon, daß man ihm eine zweite Chance geben muß.“
Hunt soll seine Tat ehrlich bereut haben und nimmt an einem Antiagressionstraining teil.
Jetzt ist man im Club gespannt, wie der Dawg Pound die Nachricht aufnimmt. Hunt ist in einem Vorort Clevelands geboren und aufgewachsen. Man wird ihn also eher freudig aufnehmen.

Jack Gruden wurde wegen Trunkenheit in der Öffentlichkeit verhaftet.
Jack ist der Sohn von Redskins Head Coach Jay Gruden und ein Videoassistent des Teams.
Der Club wollte sich dazu noch nicht äußern.

Montag, 11. Februar 2019

Kurzberichte
fangio-vicDer neue Head Coach der Broncos sieht sich nicht als Notlösung.
Die Probleme des Teams würden sich lösen lassen, ist Vic Fangio (Bild) überzeugt.
Die Broncos haben zwei negative Saisons in Folge durchlitten. Zum ersten Mal seit Urzeiten (1972).
All die Probleme der Broncos, besonders in der Offense, können nicht in einer Saison gelöst werden. Doch Geduld ist nicht, was Fangio anstrebt.
Doch überhasten möchte der neue Head Coach auch nichts. Er ist kein Fan von kurzfristigen Lösungen, die dem Team nur ein oder zwei Saisons helfen. Er möchte ein Team für die Zukunft bauen. Er möchte aus dem Fußabtreter wieder eine Mannschaft formen, die respektiert wird.
Doch er weiß, daß er 2019 eine 4-12 oder 5-11 Saison vor sich haben könnte. Doch in zwei, drei Jahren möchte er zufrieden auf 2019 zurückblicken können und stolz darauf sein, was er da ins Leben gerufen hat.
Der 60-jährige war vier Jahre Defensive Coordinator bei den Bears unter John Fox und Matt Nagy. Fox war von 2011 bis 14 Head Coach in Denver.
Die Broncos starten an 10. Stelle in die kommende Draft. Wird da noch ein dringendst benötigter brauchbarer Quarterback zu haben sein?
Werden sie einen Free Agent verpflichten, Nick Foles z.B.?
Mit $37 Millionen Platz unter der Gehaltsobergrenze ist genug Geld vorhanden.

Die paar Fans, die das Auftakt-Wochenende der AAF verfolgt haben, sind zufrieden, manche begeistert.
Ein Hit macht noch keine Saison, aber ein Angriff von Shaan Washington auf Quarterback Mike Bercovici, bei dem der Helm des Quarterbacks, wie von der Kanone geschossen wegflog, hätte in der NFL das Feld unter gelben Flaggen verschwinden lassen. Nicht so in der AAF.
Kann man hoffen, daß der Spruch #mfva (make Football violent again) in der AAF Bedeutung bekommt?
Kaum!
Die Liga will der NFL als Entwicklungsliga dienen. Da wäre es Kontraproduktiv, die alte Gewalt, die den professionellen Football so lange auszeichnete und attraktiv machte, ausgerechnet dort wieder einzuführen.
Warten wir es ab, denn die weichgespülte NFL wird der AAF dazu ein paar Takte zu sagen haben.
Die NFL ist die einzige große Liga der USA, die keinen organisierten Unterbau durch mindere Ligen hat.
Die NFL hat bereits angekündigt, daß die AAF ein gutes Testfeld für Regeländerungen wäre.
Doch die XFL, die nächstes Jahr starten will, die hat es sich auf jeden Fall auf die Fahne geschrieben, die alte Brutalität des Footballs wieder zurückzubringen.
Kein Wunder als, wenn auch weit entfernter, verlängerter Arm der Catcherliga WWE.

Die Eagles wollen Super Bowl MVP Quarterback Nick Foles behalten, aber er ist als Ersatzmann für Carson Wentz zu teuer.
Also wird man ihn gehen lassen. Doch nicht zu jedem Team. Als die Giants und die Redskins aus der eigenen Division ins Gespräch kamen, da fingen die Überlegungen an. Zu einem Divisionsrivalen will man Foles nicht ziehen lassen. Dann hätten sie es jedes Jahr zwei Mal mit ihm zu tun, was man nicht möchte.
Deshalb könnte es doch sein, daß die Eagles Foles das Franchise-Etikett anhängen. Dann könnte das Team sich aussuchen, zu wem der Quarterback wechselt, und vor Allem, zu wem nicht.
Doch dann könnte es sein, daß die Eagles auf Foles sitzenbleiben, weil er anderen Teams zu teuer ist. Und dann wäre er der teuerste Ersatz- Quarterback aller Zeiten, mit einem Jahresgehalt zwischen $23 und 25 Millionen.
Wäre es das wert, nur um einen Wechsel zu den Giants oder Redskins zu verhindern, der ja noch nicht mal feststeht?

Zwei Spiele in Folge beging Nickell Robey-Coleman schwere Fouls.
Gegen die Saints eins, das die Rams unberechtigt in den Super Bowl brachte und das auf dem Platz nicht geahndet wurde.
Das kostete ihn nachher allerdings $26.739 Strafe.
Diese Summe kostet ihn auch ein illegaler Angriff auf einen schutzlosen Spieler im Super Bowl.
Wie auch gegen die Saints, griff der Cornerback wieder einen Gegenspieler mit dem Helm voran an. Nur dieses Mal sahen die Schiedsrichter den unerlaubten Angriff auf Patriots Running Back Rex Burkhead.
Und auch die NFL sah diesen Hit und hittete Robey-Coleman mit weiteren $26.739.

Sonntag, 10. Februar 2019

Wie ernst werden die neuen Ligen?
xfl+aafWerden die neuen Ligen sich auf die NFL und den Collegefootball auswirken?
Bereits gestartet ist die AAF, die Alliance of American Football. 27.857 Zuschauer sahen einen 15:6 Sieg der San Diego Commanders gegen die heimischen San Antonio Fleet.
Klingt, wie ein grauenvolles Super Bowl Ergebnis.
Von den 27.000 Zuschauern waren 10.000 Militärangehörige mit Freikarten.
Die AAF spielt mit acht Teams vom Februar an eine 10 Wochen Saison.
Gegründet wurde sie von Charlie Ebersol, einem Filmproduzenten und Regisseur, und Bill Polian, Ex- Vizepräsident der Indianapolis Colts und Mitglied in der Hall of Fame der NFL.
Die Verbindungen der Beiden brachten die Unterstützung der NFL und einen Fernsehvertrag mit dem Sender CBS mit sich. Ohne TV-Vertrag kann keine Liga überleben.
Selbst das NFL Network wird an jedem Spieltag Samstags und Sonntags ein Spiel zur Primetime übertragen.
Was verdient denn z.B. ein Spieler der AAF?
Es ist von $250.000 für einen Dreijahresvertrag die Rede plus Boni.
Doch während die AAF sich vollständig als Entwicklungsliga sieht, die von der NFL unterstützt wird, möchte die XFL es noch mal als Konkurrenzliga versuchen. Bereits 2001 wollte diese, von der Wrestling Liga WWE ins Leben gerufene Liga, die Fans locken. Das klappte nicht und die XFL war nach einer Saison wieder weg.
Auch 2020 ist die WWE wieder involviert. Deren Ex-Vorsitzende Vince McMahon verkaufte seine WWE Aktien um die XFL 2020 noch mal zu starten. $500 Millionen soll er in das Unternehmen gesteckt haben.
Commissioner der XFL ist ein alter Bekannter, Oliver Luck. Er war Quarterback in der NFL, Chef der Frankfurt Galaxy, Chef der NFLE und Vater von Colts Quarterback Andrew Luck.
Die XFL möchte nicht zeitgleich mit der NFL spielen, aber sie möchte sich im Frühling etablieren und will dafür die besten erhältlichen Spieler anheuern. Zeitlich wird sich die XFL etwas mit der AAF überschneiden.
Als TV Partner sollen FOX und ESPN im Gespräch sein.
Und 2020 soll es noch eine Liga geben, die PPC, die Pacific Pro Football League. Sie wurde gegründet vom langjährigen Agenten eines gewissen Tom Brady, Don Yee.
Die PPC soll eine Sommerliga werden und im Juli und August mit vier Teams spielen. Gesponsert wird Yees Liga von Adidas.
All diese Ligen wollen davon profitieren, daß die Wettgesetze in den USA gelockert wurden, und die Spielsüchtigen auch noch auf die bedeutungslosesten Spiele wetten wollen, und im TV anschauen, wie es denn so läuft.
Alle Ligabosse wissen, daß man gegen die NFL nicht ankommen kann. Man wird erst mal ein nettes sechsstelliges Millionensümmchen verbrennen, bevor sich ein kleines Plus entwickelt. Und da geht die AAF den richtigen Weg. Sie spielt früh genug im Jahr, daß die unentdeckten Talente, die den NFL Teams dort auffallen, es noch in die Draft und ins Trainingslager im Sommer schaffen.
Die NFL wird sich wie der Mond benehmen, den es nicht stört, wenn ein Hund ihn anbellt.
Doch auf die Collegeteams könnten die neuen Ligen Einfluß nehmen. Die XFL und die PPC ließen verleuten, daß sie sich nicht darum kümmern, wie lange ein Spieler bereits für ein College gespielt hat. Z.B. Clemson Star- Quarterback Trevor Lawrence. Nach den Regeln der NFL dürfte dieser Spieler erst 2021 einberufen werden. XFL und PPC sagten beide, daß sie ihn schon 2020 verpflichten möchten. Die Regeln der NFL gelten für sie nicht. Die AAF will sich an diese Regeln halten.
Also können wir direkt für das erste Jahr der PPC und der XFL einen Bieterkrieg erwarten?
Sieht so aus.
Wird die NFL Stars, die sich in diesen Ligen entwickeln, noch bei sich aufnehmen?
Bestimmt. Bereits zu Zeiten der USFL wollte die NFL Spieler niemals aufnehmen, die dort gespielt haben.
Nun, davon kam sie dann ab, sonst wäre z.B. Bills Quarterback Jim Kelly niemals ein Hall of Fame Quarterback der NFL geworden.
Doch keine Bange, keine Liga, die gegen die NFL ankämpfen wollte, oder sogar von der NFL selber geleitet wurde, hatte bisher Chancen zu überleben. Das wird sich nicht wirklich ändern.

Kurzberichte
Patriots Safety Patrick Chung mußte in der letzten Woche am Arm operiert werden.
Er brach sich einen Unterarm, als er im Super Bowl Rams Running Back Todd Gurley tackelte.
Und wenn der Arm dann ausgeheilt ist, muß Chung noch an der Schulter operiert werden.

Vom Raubvogel zum Vögelchen wurde bereits Falcons Cornerback Robert Alford.
Und die Cardinals griffen auch bei Linebacker Brooks Reed zu,nachdem auch der in Atlanta gefeuert wurde.
In Arizona unterschrieb er einen Einjahresvertrag über $2 Millionen.

Samstag, 9. Februar 2019

Kurzberichte
mayfield-baker2Die Browns können sich glücklich schätzen, in Quarterback Baker Mayfield (Bild) ein „Alpha-Männchen“ als Führer zu haben. Ihm ist es zu verdanken, daß Head Coach Freddie Kitchens keine großen Probleme hat, Assistenten anzuheuern.
So konnte er Todd Monken als Offensive Coordinator und Steve Wilks als Defensive Coordinator verpflichten.
Sie wurden auch von anderen Organisationen umgarnt, wollten aber zu dem aufstrebenden Team mit dem Heißsporn.
Mayfield startete nur in 13 Spielen und schaffte es trotzdem den Touchdown Rekord für Rookies zu knacken (27). Und Mayfield schafft es, seine Mitspieler mitzureißen und zu motivieren.
Das überträgt sich, wie man sieht, auch auf den Trainerstab.

Alle NFL Stars hassen es, in London spielen zu müssen.
Alle Stars?
Nein denn einer möchte gerne im alten England spielen.
Welcher Star war's?
Packers Quarterback Aaron Rodgers.
Sein Team ist das Einzige, das noch keinen London Auftritt hatte, außer den Panthers. Die aber müssen dieses Jahr zum ersten Mal über den Teich.
Dann ist Green Bay tatsächlich das letzte Team, an dem der Kelch vorbeiging. Doch Rodgers möchte spätestens 2020 in der alten Welt spielen.
Ob das dann ein „Heimspiel“ wird?
„Eher nicht,“ meinte Rodgers. „Wir sind auf die nächsten 30 Jahre hinaus ausverkauft. Unsere Tickets werden von Generation zu Generation weitervererbt. Da wäre es also kaum möglich, uns ein Heimspiel wegzunehmen. Auch Auswärts sind wir sehr beliebt. Wo immer wir spielen, sind die Stadien voll. Und doch sollten wir uns bald mal unseren vielen Fans in London präsentieren.“

Kirk Cousins möchte 2019 die Vikings Fans für seine schlechte Leistung 2018 entschädigen.
$84 Millionen zahlt das Team ihm, damit der Quarterback sie in den Super Bowl bringt. Doch statt dessen zeigte er, wie das gesamte Team, eine desolate Vorstellung in der abgelaufenen Saison.
Es war dumm von Minnesota zu denken, daß Cousins ein Quarterback ist, der ein Team besser macht. Es war klar ersichtlich, daß Cousins dem Druck nicht gewachsen war.
Doch er möchte den Frust hinter sich lassen, und 2019 zeigen, was er wirklich kann.
Als wenn wir das nicht bereits gesehen hätten.

„Mit Lamar Jackson können wir flexibler sein,“ meinte Baltimores neuer General Manager Eric DeCosta.
Er möchte dem Quarterback gute Leute zur Seite stellen, damit der seine Fähigkeiten als Passer und Läufer voll entfalten kann. Ein Quarterback, der beides kann, stellt jede Defense vor besondere Problem.
DeCosta hat Spaß an der Aufgabe, diesem talentierten Quarterback die richtigen Mitspieler zu organisieren.

Die Dolphins holten Jim Caldwell in den Trainerstab.
Der ehemalige Head Coach der Lions ist der Assistent des neuen Head Coaches Brian Flores und der Quarterbacks Coach.
Ebenfalls wurden offensive Coordinator Chad O'Shea, defensive Coordinator Patrick Graham und Special Teams Coordinator Danny Crossman verpflichtet.

Freitag, 8. Februar 2019

Kurzberichte
mahomes-patrick-MVPWer gut sein will muß leiden.
Diese Erfahrung macht gerade Patrick Mahomes (Bild).
Nachdem Chiefs General Manager Brett Veach ein Video zu Gesicht bekam, in dem Mahomes zusehen war der Basketball spielte, sah der General Manager rot.
Nach Ansicht des Videos brauchte Veach keine zwei Sekunden um Mahomes Agent anzurufen und zu sagen: „Nein, das ist ein dickes NEIN! Das geht nicht.“
Das Team möchte nicht, daß der amtierende MVP der NFL sich verletzt. Deshalb gab es ein Basketball-Verbot für Mahomes.
Leider steht im Vertrag von Mahomes nichts von einem Basketballverbot. Der Quarterback muß sich also nicht daran halten. Die Chiefs haben keine handhabe, Mahomes zu bestrafen. Da würde die NFLPA sofort aktiv.
Deshalb hat Veach auch noch in einem persönlichen Gespräch mit Mahomes darum gebeten, daß er auf seine Knöchel achten und Basketball meiden sollte.
Und der General Manager hofft und glaubt nun, daß der Quarterback sich daran hält.

Um Kicker in der NFL ist es wahrlich lausig bestellt.
Die Buccaneers verpflichteten jetzt sogar einen dänischen Kicker aus der deutschen Footballliga.
Phillip Andersen, der für die Berlin Rebels kickte, bekam eine Einladung in´s sonnige Florida.
Entdeckt haben die Bucs Andersen bei einem Kicker-Camp in Mobile, Alabama während des Senior Bowls der College-Abgänger.
Ob Andersen es in den Saisonkader schafft, das steht natürlich noch in den Sternen.

Am Dienstag feuerten die Falcons Cornerback Robert Alford nach sechs Jahren.
Am Donnerstag unterschrieb er einen Dreijahresvertrag über $22,5 Millionen, von denen $13,5 Millionen garantiert sind, bei den Cardinals.

Die Falcons feuerten Defensive End Brooks Reed.
Vier Jahre spielte er für Atlanta.

Saints Defensive Tackle David Onyemata wurde verhaftet.
Nachdem ein anonymer Anrufer die Polizei darauf hinwies, daß man in der Wohnung des Verteidigers Marihuana finden könnte, besorgte der zuständige Beamte sich einen Durchsuchungsbeschluß.
Und siehe... er wurde fündig.
Die Saints wollten sich dazu noch nicht äußern.

Colts Head Coach Frank Reich holte einen 76-jährigen aus dem Ruhestand zurück.
Howard Mudd war schon mal 12 Jahre bei den Colts tätig. Als Spezialist für die O-Line schaffte er es, Anwärter aus den unteren Runden der Draft zu guten Beschützern für Payton Manning zu formen.
In Mudds Zeit erlaubten die Colts in 192 Spielen nur 227 Sacks.
Reich hofft nun wohl, daß Andrew Luck genau so gut geschützt werden kann, wie Manning damals.

Die Raiders gaben bereits zum Beginn der letzten Saison gute Spieler an andere Teams ab. Diesen Trend behielten sie bei, und sorgten so dafür, daß z.B. auch die Cowboys in die Playoffs kamen.
Linebacker Khalil Mack brachte die Bears in die Playoffs, Wide Receiver Amari Cooper mit seinen gefangenen Pässen die Cowboys.
Auf der Strecke blieben die Raiders. Und das forderte einen Tribut im Team. Geschockt davon, wie leicht man von Head Coach Jon Gruden weggeschickt werden kann, lähmte das die Spieler. So sagte Tackle Donald Penn: „Natürlich haben wir unseren Job gemacht, wir sind Profis. Aber es war auch genau das, wir haben unseren Job gemacht. Wir haben uns durchgekämpft. Wir versuchten zusammenzuhalten. Es war eine harte Saison.“
Penn fuhr fort: „Als wir hörten, was Aaron Donald von den Rams in seinem neuen Vertrag bekam, wußten wir eigentlich, daß Mack nicht mehr zu halten war. Niemals hätten die Raiders Mack ein ähnliches Gehalt gezahlt.“
Und so kam es dann auch. Die Bears gaben Mack einen $141 Millionenvertrag. Und nach 13 Jahren in der NFL weiß Penn, daß die NFL ein Geschäft ist. Jetzt hofft Penn, daß die Raiders all die Draftpicks, die sie für die guten Spieler bekommen haben, nun auch gut einsetzen, um das Team wirklich zu verstärken.
Und die Chancen darauf stehen echt nicht schlecht.

18 Touchdowns und 15 Interceptions. Das sind keine Werte, bei denen man an eine Vertragsverlängerung für einen Quarterback denkt.
Deshalb weiß Case Keenum von den Broncos, daß er in Denver auf gepackten Koffern sitzt.
Sollte es General Manager John Elway endlich mal gelingen, auf dieser Position einen brauchbaren Free Agent oder Collegeabgänger zu finden, dann ist Keenum Geschichte.
Nach Payton Manning hatte Elway kein glückliches Händchen mehr bei der Quarterback Auswahl. Doch etwas besseres als Keenum sollte er eigentlich sogar mit verbundenen  Augen finden.
Und Keenum weiß, daß er nicht die Antwort für die Zukunft des Teams ist. So viel Selbsterkenntnis hat er. Und von den $18 Millionen, die ihm 2019 zustehen, wenn er spielt, sind $7 Millionen auch dann garantiert, wenn er gefeuert wird. Darben wird er also nicht müssen.
Seit 2016 starteten Trevor Siemian, Brock Osweiler, Paxton Lynch und jetzt Keenum für Denver. Das ist nicht so schlimm, wie es bei den Browns war, aber Cleveland sollte kein Maßstab für die Broncos sein.

An diesem Wochenende hat die AAF ihren Kickoff in die erste Saison.
Oder, halt, nein, in der Liga wird es keinen Kickoff geben.
Überhaupt hat die neue Liga was gegen Kicker. Es gibt keinen Kickoff, es gibt nur den Zweipunkteversuch nach einem Touchdown und in eventuellen Verlängerungen gibt es keinen Field Goal Versuch.
Ob es weise Vorausschau war, oder ob es kurzfristig eingesetzt wurde, weiß ich nicht, aber in den letzten fünf Minuten eines Spiels soll der Videoschiedsrichter bei einer Passbehinderung eingreifen können, wenn die von den Feldschiedsrichtern nicht erkannt wurde.

Donnerstag, 7. Februar 2019

Kurzberichte
nfl100 3DBeim Super Bowl muß es wohl wieder einige nette Werbespots gegeben haben.
Der beste soll von der NFL selber gekommen sein. Die Liga machte Reklame für die 2019 anstehende einhundertste Saison.
Man hatte sich einen Regisseur und Produzenten dafür gesucht, der sich mit Football auskennt, Peter Berg. Er war schon für die Serie und den Film „Friday Night Lights“ verantwortlich (Beides übrigens absolut sehenswert).
In dem Spot sind aktuelle und ehemalige Footballgrößen zu sehen, die bei einem Bankett um einen goldenen Ball kämpfen.
Alle Beteiligten Darsteller sollen bei den Dreharbeiten einen Heidenspaß gehabt haben und einige wollten sogar ihre Stunts selber machen.
Von Miller und Hall of Fame Running Back Barry Sanders sollen tatsächlich nicht gedoubelt worden sein.
Roger Goodell auch nicht, aber der redet ja auch nur, seine Spezialität.
Hier gibt's den Clip: http://www.nfl.com/videos/nfl-super-bowl-commercials/0ap3000001015213/NFL-stars-converge-for-epic-NFL-100-commercial

Aaron Donald sieht die Niederlage im Super Bowl als Motivation an.
Der Star-Verteidiger der Rams mochte es gar nicht, daß sein Team so dermaßen sang- und klanglos gegen die Patriots versagte. Jetzt ist er überzeugt, daß Quarterback Jared Goff, der wirkte wie ein Fünftklässler, der gegen Profis spielte, seine Lektion gelernt hat, ebenso, wie Head Coach McVay. Der würde seine Lehre aus den schlechten Spielzügen, die er die Offense spielen ließ, gezogen haben.
Die Defense hätte ihren Job gemacht, meint Der defensive MVP der Saison 2018. Natürlich war er mit seiner eigenen Leistung nicht wirklich zufrieden. Nur einmal konnte er Tom Brady erwischen, aber einen Sack konnte er nicht anbringen.
Das ganze Team wäre jetzt schon wieder heiß auf die nächste Saison.

Die Patriots brauchten einen neuen Defensive Coordinator, nachdem Brian Flores Head Coach der Dolphins wurde.
Sie entschieden sich für den ehemaligen Defensive Coordinator von Ohio State, Greg Schiano.

Saints Defensive End Marcus Davenport war nicht unfroh, als die Saison für sein Team endete.
Ein schmerzender Zeh hatte ihn in seinem ersten Jahr in New Orleans gepiesackt. Die Ärzte hatten ihm geraten, lieber nicht zu spielen, aber Davenport wollte davon nichts hören. Zwar verpaßte er drei Spiele im Oktober, nachdem er sich die Verletzung zugezogen hatte, doch den Rest der Saison wollte er nicht verpassen.
Mittlerweile hat er sich den Zeh operieren lassen.

Matt Bryant wurde gefeuert.
Der Kicker der Falcons schrieb auf seiner Twitterseite, daß er gerne noch seine 18. Saison spielen würde, die dann aber nicht bei den Falcons.
Die Falcons bestätigten Bryants Entlassung später.
Sie setzen 2019 wohl auf Giorgio Tavecchio, der Bryant in drei Spielen ersetzte. Tavecchio kostet nur ein Bruchteil dessen, was Bryant kosten würde.

Nach 10 Saisons in der NFL hat Matt Slauson genug.
Der Guard der Colts zog sich in Woche fünf der Saison eine Rückenverletzung zu, die ihn zum Aufhören zwingt.
Slauson wurde mit der Verletzung auf die Verletztenliste gesetzt, und konnte in keinem Spiel mehr antreten.

Gegen Antonio Brown wird ermittelt.
Der Wide Receiver der Steelers soll in eine Sache von häuslicher Gewalt verwickelt sein. Verhaftet wurde er allerdings nicht.
Der Fall soll sich am 17. Januar in Hollywood, Florida zugetragen haben.
Die Mutter der gemeinsamen Tochter Browns hatte die Tochter nach einem Friseurbesuch am Haus des Wide Receivers abgesetzt. Als die Tochter ins Haus ging, wollte die Mutter ihr folgen, um das Geld für den Friseur von Brown zu bekommen. Brown knallte ihr jedoch die Tür vor der Nase zu.
Die Sache ging noch etwas hin und her, wobei die Mutter sich einen blauen Fleck an einem Arm zugezogen haben soll.
Die herbeigerufene Polizei konnte nicht erkenne, daß der Wide Receiver sich falsch Verhalten hätte.
Die NFL will die Sache jedoch weiter verfolgen.

Mittwoch, 6. Februar 2019

Kurzberichte
sbLIII-cbs-logoIn der BRD ein Hit, in den USA nur Shit.
Während hier wohl Pro7 den Super Bowl übertrug und selbst im letzten Viertel noch über eine Million Zuschauer hatte, legte das Spiel in den USA beinahe einen Minusrekord hin. Nach und nach schalteten die frustrierten Zuschauer drüben die Fernseher aus. In New Orleans setzten die Fans ihr Vorhaben in die Tat um, und boykottierten tatsächlich ganz kräftig das Spiel.
Ich vermute mal, daß die Zuschauerzahlen in Deutschland deshalb nicht sanken, weil die Zuschauer tief entschlummert waren und nur vergessen haben, den Ausknopf zu drücken.
Währen hier also die Zuschauerzahlen stimmten, waren in den USA weniger als 90 Millionen bereit, diesen Langeweiler anzusehen.
Zum Vergleich, letztes Jahr waren es über 114 Millionen Zuschauer. Unter 90 Millionen gab es zuletzt 2005.
Auch die Halbzeitshow soll nicht so das Wahre gewesen sein. Oft schalten Zuschauer gerade diese Show ein, doch die Gruppe Maroon 5 wurde schon im Vorfeld als Langweilig angesehen.

Tom Brady ist sein Spitzname G.O.A.T. peinlich.
Der neunmalige Super Bowl Teilnehmer und sechsmalige Sieger möchte nicht mehr so genannt werden.
Brady war in seiner Jugend Fan des unvergleichlichen Joe Montana. Brady sieht Montana als G.O.A.T. an.
Überhaupt, so Brady, könne er mit Kritik besser umgehen als mit Lob.
Aber was soll der Ärmste machen?
Er ist nun mal unerreicht und der Beste.

Auch der sechste Titel wurde in Boston ausgelassen gefeiert.
Bei der Siegesparade durch die Innenstadt säumten wieder hunderttausende die Straßen, um ihre Helden zu feiern.
Es war eiskalt, doch im Gegensatz zu 2017 schneite es wenigstens nicht.

NULL Stimmen bekam die unüberwindbare Defense der Patriots bei der Abstimmung zum MVP des Super Bowls.
Von den 16 stimmberechtigten Wählern bekam Julian Edelman die meisten Stimmen.
Julian Edelman, ein Wide Receiver, in einem Spiel, in dem die Defense dominierte, ein Wide Receiver der keinen Touchdown erzielte.
Selbst Edelman war darüber überrascht. Er hätte die ganze Defense ausgezeichnet, speziell aber Stephon Gilmore. Der Cornerback wehrte drei Pässe ab, erzwang einen Fumble und fing kurz vor Spielende einen Pass von Jared Goff ab.

Die Saison 2018 ist im Mülleimer der Footballgeschichte gelandet, wo sie hingehört und nie wieder rausgeholt werden sollte.
Auf geht`s zur Saison 2019. Und es müssen viele Fragen gelöst werden.
Was wird mit Nick Foles, wo werden die Raiders spielen, usw.?
Nick Foles hat sich aus seinem Vertrag mit den Eagles rausgekauft.
Es gab für das Team die Möglichkeit, Foles zu halten für $20 Millionen. Die Eagles haben diese Option gezogen. Damit wollten sie erreichen, für Foles eine gute Kompensation zu bekommen, wenn er zu einem anderen Teams gewechselt wäre, wovon man eigentlich ausging.
Foles hatte seinerseits die Möglichkeit, sich für $2 Millionen aus seinem Vertrag rauszukaufen. Das hat er gemacht, und ist damit ein Free Agent, der sich ohne Einschränkungen ein neues Team suchen darf.
Jedenfalls fast, denn jetzt haben die Eagles noch die Möglichkeit, Foles zum Franchise Player zu machen. Dann wäre er allerdings noch um drei bis fünf Millionen teurer, als die $20 Millionen. Und ob es dann ein Team gäbe, das den Quarterback verpflichten würde, ist fraglich. Allerdings würde Philadelphia dann noch eine gute Kompensation für ihn bekommen.
Das ist jetzt ein kompliziertes Rechenexempel, das nicht ganz ohne Risiko ist.
Vom 19.2. bis 5.3. können die Teams ihre Franchisespieler etikettieren.

Die Oakland Raiders werden nicht im Stadion der San Francisco Baseball Giants spielen.
Der Bürgermeister der Stadt sprach sich dagegen aus, den heimatlosen Raiders ein Zuhause zu bieten. Die Verkehrsprobleme würden zu groß, meinte London Breed.
Da das Stadion der San Francisco 49ers nicht im Zuständigkeitsbereich von Bürgermeister Breed liegt, ist das Levi´s Stadion in Santa Clara aber immer noch eine Option.
Im April will die NFL wieder in einer großen TV-Show den Spielplan veröffentlichen. Bis spätestens dahin muß eine Lösung her.
NFL Chef Roger Goodell: „Es wird Zeit. Je früher, desto besser.“

Als Dolphins General Manager Chris Grier den neuen Head Coach Brian Flores vorstellte, kam die Sprache natürlich auch auf Ryan Tannehill.
Grier sagte dazu, daß man sich noch nicht entschieden hätte, ob man den Quarterback behält oder nicht.
Aber, so Grier weiter, man würde auf jeden Fall sehen, daß man in der Draft einen Quarterback bekommen könnte, der etwas taugt.
Tannehill, der mittlerweile 30 Jahre alt ist und noch zwei Jahre in seinem Vertrag hat, wäre 2019 $18,7 Millionen teuer. Viel zu teuer für einen Mann mit solch minimalen Fähigkeiten.

Packers Quarterback Aaron Rodgers hat sich gegen eine Knieoperation entschieden.
Bereits im ersten Saisonspiel gegen die Bears wurde er am Knie verletzt und diese Verletzung behinderte ihn die ganze Saison über.
Rodgers meint, daß sich das Knie ohne Operation, nur durch die Ruhe und das spezielle Training, gut erholt hat.
Auch eine Gehirnerschütterung, die er im letzten, unbedeutenden, Saisonspiel erlitt, wäre gut verheilt. Zur Zeit würde er sich so gut fühlen, wie schon lange nicht mehr.

Die Houston Texans haben einen neuen Offensive Coordinator.
Sie beförderten ihren Tight Ends Coach Tim Kelly zum Offensive Coordinator. Zuletzt war George Godsey auf diesem Posten tätig, 2016. Danach übernahm Head Coach Bill O`Brien die Aufgabe selber.
Jetzt soll Kelly, der seit sieben Jahren bei den Texans ist, die Offense leiten.

Die Jets gaben Center Spencer Long 2018 einen Vierjahresvertrag über $27,5 Millionen:
Das war wohl ein Fehler. Wegen mangelnder Leistung wurde Long nach nur einer Saison wieder gefeuert.
Das war die erste Amtshandlung des neuen Head Coaches Adam Gase, die erste von vielen. Die Jets haben noch sagenhafte $90 Millionen Platz unter der Gehaltsobergrenze.

Die Falcons trennten sich nach sechs Jahren von Cornerback Robert Alford.
Atlanta spart dadurch $7,9 Millionen unter der Gehaltsobergrenze. Das ist nicht wenig, denn die Falcons haben nur noch $14,4 Millionen unter der Gehaltsobergrenze zur Verfügung.

Dienstag, 5. Februar 2019

Mehr Football?
ALLIANCESollte es da draußen jemanden geben, der nach dieser miesen Saison und dem besch... eidenen Super Bowl noch nicht die Schnauze voll hat von Football?
Dem kann geholfen werden.
Gamepass Abonnenten können auf dem NFLN Spiele der Alliance of American Football ansehen. Jeden Samstag und Sonntag wird ein Spiel Live übertragen. Leider zu nachtschlafender Zeit um zwei Uhr morgens. Ob es auch Wiederholungen zu zivileren Zeiten geben wird, das weiß ich leider nicht.
Hier die Partien der ersten beiden Wochen: Sonntag, Februar 10 - Salt Lake Stallions at Arizona Hotshots
Samstag, Februar 16 - Arizona Hotshots at Memphis Express
Sonntag, Februar 17 - Atlanta Legends at San Diego Fleet

Kurzberichte und Super Bowl Nachlese
Julian Edelman, vom suspendierten Wide Receiver zum Super Bowl MVP.
Die Patriots kennen sich ja damit aus, daß ein Star von ihnen für die ersten vier Spiele suspendiert wird. Vor Super Bowl LI war es Quarterback Tom Brady, Er sollte eventuell, unter Umständen, vielleicht davon gewußt haben können, daß... ach Quatsch, die idiotische Story kennt ja nun doch jeder.
Anfang 2018 war es Wide Receiver Julian Edelman. Er hatte nachweislich verbotene, leistungssteigernde Mittel eingenommen.
Die Saison 2017 verpaßte Edelman wegen eines Kreuzbandrisses komplett
Und am Sonntag wurde er der wertvollste Spieler des Super Bowls.
Doch Edelman sieht das anders. Für ihn wäre es gerechter gewesen, wenn die komplette Defense sich den Titel geteilt hätte. Das sagte er in einer Pressekonferenz.

Auf der Startseite von Win-Football sieht man ja die acht möglichen Gegner der Patriots für das Eröffnungsspiel. Da aber viele meiner Leser direkt hier auf der News Seite einsteigen, noch mal in schriftlicher Form: Cleveland Browns, Pittsburgh Steelers, Dallas Cowboys, New York Giants, Buffalo Bills, Miami Dolphins, New York Jets, Kansas City Chiefs.
Warum man bei der NFL rätselt, ob das Spiel am Donnerstag stattfinden soll, oder am Sonntag, das weiß ich nicht. (Ich weiß heute einiges nicht, merke ich grade).
Spiele zwischen Divisionsrivalen hebt die NFL sich gerne für die letzten Wochen auf. Doch ein Spiel gegen die Dolphins wäre deshalb sehr interessant, weil Patriots EX- Defensive Coordinator Brian Flores Head Coach in Miami geworden ist. Und wenn man gesehen hat, wie konsequent die Patriots Defense die Offense der Rams in ihre Einzelteile zerlegt hat... Und dann mit dem Insiderwissen von  Flores` gegen Tom Brady, das wäre was.
Flores Wechsel war lange klar, wurde aber erst am Montag offiziell bekanntgegeben.
Gegen die Chiefs spielten die Patriots schon im Saisoneröffnungsspiel 2017. Das ist natürlich kein Grund, Mahomes nicht gegen Brady antreten zu lassen. Der MVP der abgelaufenen Saison war 2017 noch nicht der Starter in Kansas City.

Die Buchmacher machten schon mal die Favoriten der Saison 2019 auf den NFL Titel aus.
Favorit Nr. 1, die New England Patriots.
Auf Platz zwei landeten die Los Angeles Rams.
Das meiste Geld kann man gewinnen, wenn man heute auf die Miami Dolphins setzt. Wenn die Super Bowl LIV im eigenen Stadion gewinnen würden, bekäme man für einen Dollar Einsatz $30.000 ausgezahlt.

Super Bowl LIII war nicht der schlechteste aller Zeiten. In der Rangfolge der schlechtesten Super Bowls aller Zeiten nimmt er Platz sechs ein, insgesamt Platz 48. Unter ihm stehen:
49. XII (1977) Cowboys 27, Broncos 10
50. VIII (1973) Dolphins 24, Vikings 7
51. XXXV (2000) Ravens 34, Giants 7
52. VI (1971) Cowboys 24, Dolphins 3
53. XLVIII (2013) Seahawks 43, Broncos 8

Hätten die Rams Super Bowl LIII gewonnen, dann wäre Andrew Whitworth in den Ruhestand getreten.
Doch nach dieser Niederlage überlegt der Offensive Lineman der Rams sich das noch mal. Rechtzeitig vor der nächsten Saison will er seine Entscheidung treffen.

Die Bengals haben einen neuen Head Coach.
Ex Rams Quarterbacks Coach Zac Taylor fiel die Erfolgsleiter herauf. In Cincinnati hofft man wohl, daß Taylor mit Quarterback Andy Dalton ähnlich gutes zustande bringen wird, wie mit Jared Goff.
Mit seinen 35 Jahren gehört Taylor zu den jüngsten Head Coaches der Liga.

Montag, 4. Februar 2019

Super Bowl LIII
edelman-julian-sb-mvpIn der Saison gab es ungewöhnlich viele schlechte, langweilige Spiele. Doch die NFL hielt das schlechteste und langweiligste für den Super Bowl zurück.
Öder und mieser geht es eigentlich gar nicht mehr.
13:3 gewannen die Patriots gegen die Rams. 16 Punkte markieren den Punkteminusrekord im Super Bowl.
Patriots Quarterback Tom Brady gewann in seinem neunten Super Bowl seinen sechsten Ring. Die Patriots zogen damit mit den Steelers gleich, die das große Spiel, das gestern so richtig winzig war, auch sechs Mal gewannen.
Natürlich hat das Spiel so manchem Fan guter Verteidigungsarbeit feuchte Augen beschert. Aber das sind halt nicht so viele, wie die Fans, die gerne einen offen Schlagabtausch ansehen.
Drei Viertel lang gab es keinen Touchdown. Erst im letzten Viertel kam Patriots Running Back Sony Michel in die Endzone der Rams.
Wertvollster Spieler in dieser Defenseschlacht wurde dennoch ein Angreifer, Wide Receiver Julian Edelman (Bild) von den Patriots. Er fing 10 Pässe für 141 Yards.
Zum Schluß noch ein paar Statistiken:
Patriots Quarterback Tom Brady: 21 von 35 für 262 Yards, 0 Touchdown, 1 Interception.
Rams Quarterback Jared Goff: 19 von 38 für 229 Yards, 0 Touchdown, 1 Interception
Patriots Running Back Sony Michel: 18 Läufe für 94 Yards, 1 Touchdown.
Rams Running Back Todd Gurley: 10 Läufe für magere 35 Yards
Rams Wide Receiver Brandin Cooks: 8 gefangene Pässe für 120 Yards
Patriots Head Coach Bill Belichick wurde mit seinen 66 Jahren der älteste Head Coach, der einen Super Bowl gewinnen konnte.

Kurzberichte
Panthers Defensive End Julius Peppers beendet seine Karriere nach 17 Saisons.
Vor den Panthers spielte er schon in Chicago und Green Bay.
Neun mal spielte er im pro Bowl. Er ist der einzige Spieler der NFL, der 150 Sacks und 10 Interceptions erzielen konnte.

Wade Wilson starb im Alter von 60 Jahren.
In seinen 19 Jahren in der NFL spielte der Quarterback für fünf Teams, darunter die Vikings und die Cowboys.
Als Ersatzmann von Troy Aikman gewann er mit Dallas Super Bowl XXX.

Sonntag, 3. Februar 2019

Und der Gewinner ist...
mahomes-patrick-MVP...Leider wieder nicht Drew Brees. Der zukünftige Hall of Fame Quarterback der Saints ging erneut leer aus, als die NFL ihre Titel verteilte.
Bester Spieler der abgelaufenen Saison war Chiefs Quarterback Patrick Mahomes (Bild).
Verdientermaßen, auch wenn es wieder schade für einen der besten Quarterbacks aller Zeiten ist.
Mahomes warf 50 Touchdowns und nur 12 Interceptions. Er vervollständigte 383 von 580 (66%) Pässen für 5.097 Yards bei 318,6 Yards pro Spiel.
Hier ist die Liste aller Spieler und Trainer, die die NFL für ihre Leistungen in der Saison 2018 auszeichnete:

» AP Most Valuable Player: Kansas City Chiefs QB Patrick Mahomes

» AP Defensive Player of the Year: Los Angeles Rams DT Aaron Donald zum 2. mal in Folge.

» Pepsi Rookie of the Year: New York Giants RB Saquon Barkley

» FedEx Air and Ground Players of the Year: Kansas City Chiefs QB Patrick Mahomes, New York Giants RB Saquon Barkley

» Salute To Service Award Presented by USAA: Atlanta Falcons G Ben Garland

» AP Offensive Rookie of the Year: New York Giants RB Saquon Barkley

» AP Offensive Player of the Year: Kansas City Chiefs QB Patrick Mahomes

» Game Changer Award presented by Gillette: Seattle Seahawks LB Shaquem Griffin

» AP Defensive Rookie of the Year: Indianapolis Colts LB Darius Leonard

» Pro Football Hall of Fame Class of 2019: Champ Bailey, CB; Pat Bowlen, contributor; Gil Brandt, contributor; Tony Gonzalez, TE; Ty Law, CB; Kevin Mawae, C; Ed Reed, S; Johnny Robinson, S.

» Built Ford Tough Offensive Line of the Year: Los Angeles Rams

» Moment of the Year: Aaron Rodgers' comeback against Bears in Week 1

» Art Rooney Sportsmanship Award: New Orleans Saints QB Drew Brees

» AP Comeback Player of the Year: Indianapolis Colts QB Andrew Luck

» AP Assistant Coach of the Year: Chicago Bears defensive coordinator Vic Fangio

» Bridgestone Clutch Peformance Play of the Year: The Miami Miracle

» Deacon Jones Award: Los Angeles Rams DT Aaron Donald

» Touchdown Celebration of the Year: Seattle Seahawks -- Choreography

» Don Shula NFL High School Coach of the Year Award: Gabe Infante, St. Joseph's Prep

» Courtyard Unstoppable Performance of the Year: Los Angeles Rams QB Jared Goff

» AP Coach of the Year: Chicago Bears Coach Matt Nagy

» Walter Payton NFL Man of the Year presented by Nationwide: Philadelphia Eagles DE Chris Long

Freitag, 01. Februar 2019

Am Sonntag sind dann alle Rams Fans?
rams1999Nein, nicht alle. In St. Louis ist man immer noch stinksauer auf das Team. Teambesitzer Stan Kroenke wollte ein neues Stadion gebaut bekommen, als der Club noch in St. Louis beheimatet war.
Doch das kann man als Fake bezeichnen, denn insgeheim wollte er nach Los Angeles umziehen. Dennoch verhandelte er mit den Vertretern der Stadt und den Betreibern von „The Dome“, als ob er wirklich in der Stadt würde bleiben wollen.
Und tatsächlich bot man ihm an, ein $1,1 Milliarden teures Stadion am Fluß zu bauen. $400 Millionen wollte die Stadt zuschießen.
Doch, wie gesagt, Kroenke wollte weg. Die Konkurrenz zu den Baseball Cardinals und den Eishockey Blues gefiel ihm nicht. Außerdem befand der Multimilliardär, daß die Stadt St. Louis so langsam den Bach runterging, und das gefiel ihm schon gar nicht.
Und so begann er mit dem Bau eines $4 Milliarden teuren Unterhaltungskomplexes in Inglewood, California, in der Nähe von L.A.
$4 Milliarden, die er aus eigener Tasche finanziert.
Er begann mit dem Bau eines Stadions mit Einkaufszentrum und Vergnügungspark, ohne öffentlich geäußert zu haben, daß er mit den Rams umziehen will.
Doch 2016 packte er sein Team und weg war er.
Die Stadt St. Louis muß immer noch $60 Millionen an Kredit abzahlen für „The Dome“.
Deshalb sind die Menschen dort nicht wirklich gut auf die Rams zu sprechen. Immerhin haben sie nach den Football Cardinals bereits das zweite NFL Team verloren.
Und so werden dort nicht viele Footballfans für die Rams sein. Man ist sauer. Der Stolz ist verletzt, auch wenn die Rams in 12 Jahren nicht eine positive Saison spielten.
Da man in St. Louis auch die Patriots nicht so gern mag, werden wohl viele TV-Geräte am Sonntag nicht auf CBS eingeschaltet sein.
Aber es kommt ein Lichtlein am Horizont auf. Die XFL Pro Football League will nächstes Jahr ein Team in St. Louis installieren. Vielleicht hält die Liga ja länger als eine Saison durch?
Und ein Fußballteam soll auch noch kommen.
Na also, läuft!

Am Sonntag sind wir dann alle Super Bowl Fans?
Nein, nicht alle. In New Orleans ist man immer noch stinksauer auf die NFL. Deshalb ist diese Stadt am Sonntag im Super Bowl Boykott.
Wütende Fans der um den fast sicheren Sieg betrogenen Saints wollen Anti Super Bowl Partys veranstalten.
In dieser Stadt werden also so manche TV-Geräte ausgeschaltet bleiben.
Einige Sports Bars haben angekündigt, statt des Livespiels den Super Bowl von vor neun Jahren zu zeigen. Damals gewannen die Saints gegen die Colts.
Viele wollen noch nicht mal einschalten und zu den Patriots halten. Zu den Patriots zu halten ist nicht so angesagt. Diese schlimmste Fehlentscheidung in der Geschichte der schlimmen Fehlentscheidungen hat vielen den Spaß am Football für`s erste total versaut.
Zwei Saisonkarteninhaber, Tommy Badeaux und Candis Lambert, zogen vor Gericht um eine Wiederholung des Skandal-Spiels zu erzwingen. Doch sie wurden abgewiesen.
Und so werden am Sonntag in New Orleans viele Anti Super Bowl Partys geschmissen.

Kurzberichte
Einer der besten Verteidiger der Patriots konnte nicht trainieren.
Linebacker Dont`a Hightower ist krank. Was genau er hat, wurde noch nicht bekanntgegeben.

Tom Brady ist froh, solch eine O-Line zu haben. Sie wäre Herz und Seele des Teams, sagte der Quarterback der Patriots.
In der regulären Saison wurde er 21 mal gesackt. Das ist nicht viel, gemessen daran, wie oft andere Quarterbacks unter Verteidigern begraben wurden.
In den Playoffs wurde er nicht einmal gesackt. Das ist aber nicht nur Bradys Beschützern zu verdanken, sonder auch seiner Fähigkeit, den Ball schnell zu werfen.
Trotzdem stand Brady 2018 oft unter Druck und wirkte überhastet. Doch je länger die Saison dauerte, desto besser wurde die Zusammenarbeit zwischen Line und Quarterback.
Das kam gerade rechtzeitig, denn die schnellen Pass Rusher der Rams werden nur schwer aufzuhalten sein.

Der neue General Manager der Ravens hat seinen Posten eingenommen.
Eric DeCosta machte bei seiner ersten Pressekonferenz sofort klar, daß er nichts gegen Head Coach Harbaugh hat.
Im Vorfeld gab es das Gerücht, daß DeCosta Harbaugh nicht als Head Coach behalten wolle. Doch der General Manager betonte: „Ich kann Ihnen sagen, John ist der einzige Coach mit dem ich arbeiten möchte.“
Guter Spruch, zumal der Teambesitzer Harbaugh letzte Woche, vor DeCostas Einzug ins General Manager Büro, Harbaughs Vertrag verlängert hatte.

Die Cowboys werden wohl mit einer lahmen Ente in die Saison 2019 gehen. So ganz scheint man doch nicht zufrieden mit Head Coach Jason Garrett zu sein.
Garrett hat noch ein Jahr in seinem laufenden Vertrag. Das ist normalerweise die Zeit, in der man über eine Vertragsverlängerung spricht.
Das ist nichts Neues für den Head Coach. Bereits 2014 ging er als lahme Ente in die Saison. Er bekam einen neuen Vertrag, nachdem Dallas 12-4 Siege holte und die NFC East gewann.
Jetzt muß Garrett, der die Cowboys 2018 in die Playoffs führte, zeigen, daß das kein Ausrutscher war, bevor Teambesitzer Jerry Jones erneut seinen Vertrag verlängert.
Garrett holte bisher 77 Siege mit den Cowboys bei 59 Niederlagen. In den Playoffs ist er 3-3.

Kellen Moore ist der neue Offensive Coordinator der Dallas Cowboys. Der 29-jährige ist erst ein Jahr als Assistenztrainer tätig und war vor zwei Jahren selber noch Ersatz- Quarterback der Cowboys.
Und der neue Quarterbacks Coach des Teams ist ein sehr alter Bekannter für NFL Europa Fans, Jon Kitna. Er war damals, lang, lang, ist`s her, Quarterback der Barcelona Dragons. Er war in den letzten sieben Jahren als Coach an einer High School tätig. Im Oktober bekam er den Job des Offensive Coordinator der San Diego Fleet aus der Alliance of American Football. Doch in Dallas hat er natürlich bessere Perspektiven.

Für James Harrison ist der Schuldige des Niedergangs der Steelers klar. Für ihn ist es Head Coach Mike Tomlin.
Der ehemalige Linebacker der Steelers macht Tomlin den Vorwurf, daß er keinen Zugang zu den Spielern hat. Daß Star- Wide Receiver Antonio Brown das Team unbedingt verlassen will, daran wäre der Head Coach Schuld.
„Die ganze Sache beginnt oben, und oben sitzt der Head Coach,“ meinte Harrison. „Er sollte jeden fair behandeln. Er sollte nicht jeden gleich behandeln, aber er sollte jeden fair behandeln. Siege können viele Unzulänglichkeiten überdecken, aber wenn man nicht gewinnt, türmen sich die Probleme auf.“
Was genau passierte mit Pittsburgh, die nach einem 7-2-1 Start in die Saison nur noch zwei Spiele gewannen und die Playoffs verpaßten, das kann Harrison nicht sagen. Zuletzt war er 2017 in der Kabine der Steelers. Aber Harrison ist sicher, daß es an den mangelnden Führungsqualitäten Tomlinsons lag.

 

 

 

 

 

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