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Linebacker,

NFLPA,

Divisional Playoffs,

was heißt das Alles?
Was bedeuten diese Begriffe?
In der Rubrik “Football erklärt” erfahren Sie es.

Hier werden alle Mysterien entwirrt, hier wird alles erklärt, wirklich Alles!

Eine Hilfe nicht nur für Anfänger!

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Freitag, 20. April 2018

Kurzberichte
spiel1 2018Der Spielplan für die Saison 2018 ist veröffentlicht (und natürlich hier bei Win-Football zu finden)
Das Saisoneröffnungsspiel gehört natürlich dem Super Bowl Sieger aus Philadelphia. Die Eagles empfangen die Falcons.
Zuletzt trafen die beiden Teams in der Divisional Playoff Runde aufeinander. Das war zu der Zeit, als die Eagles alles gewannen, und trotzdem immer als Außenseiter in die Spiele gingen. Philadelphia gewann 15:10 in Atlanta.
Noch steht ja nicht wirklich fest, wer als Quarterback für die Eagles spielen wird? Wieder Nick Foles, wie in den Playoffs, oder doch Carson Wentz, der noch eine ganze Menge Reha für sein kaputtes Knie vor sich hat.

Den Spielplan als PDF Datei zum Runterladen für Handy und Tablet gibt es HIER...

 


Jon Gruden beginnt seinen zweiten Abschnitt als Head Coach der Raiders mit einem Monday Night Spiel. Oakland empfängt die Rams im zweiten Monday Night Spiel des ersten Spieltags.
Spiel eins bestreiten die Jets und die Lions. Da gibt es wahrlich interessanteres.
Das erste Sunday Night Spiel ist ein Klassiker, wenn auch einer, der nicht mehr wirklich zieht. Die Bears spielen in Green Bay.

 

Die Giants haben Wide Receiver Brandon Marshall gefeuert. Wird dadurch der Weg frei für Dez Bryant?
Bryant möchte ja in der NFC East bleiben, um zweimal im Jahr gegen sein altes Team aus Dallas spielen zu können.
Marshall, einst ein Star-Receiver, hat den Gesundheitstest nicht bestanden. Der sechsmalige Pro Bowl Teilnehmer spielte in seinen 12 Jahren in der NFL für fünf Teams.
Wie man hört, sind Giants Wide Receiver Odell Beckham jr. und Dez Bryant bei einem gemeinsamen Training gesehen worden.

Die Jaguars und die Dolphins haben gestern neue Uniformen vorgestellt.
Bei den Dolphins hat sich nicht viel getan. Die Jaguars haben ihren zweifarbigen Helm eingemottet und sind auf Schwarz umgestiegen.

Kendell Beckwith hatte einen Autounfall.
Der Linebacker der Buccaneers brach sich dabei einen Fuß, der operiert werden mußte.
Ob er zum ersten Saisonspiel wieder einsatzbereit sein wird, steht noch nicht fest.

Dwight Freeney beendet nach 16 Jahren seine Karriere.
Der Defensive End war zuletzt bei den Lions unter Vertrag. Er wird einen Eintagesvertrag in Indianapolis unterschreiben, um als Colt in den Ruhestand zu treten, für die er von 2002 bis 12 spielte. Mit ihnen gewann er Super Bowl XLI und als Colt wurde er in sieben Pro Bowls gewählt.

Das Magazin TIME nahm JJ Watt in seine Liste der 100 einflußreichsten Leute auf.
Watt startete eine Spendenaktion für die von der Flutkatastrophe in Houston betroffenen Menschen. Er sammelte über 37 Millionen Dollar ein.

Donnerstag, 19. April 2018

Kurzberichte
brady-nfl-mvpWas ist besser als ein Tom Brady (Bild) in Bestform?
Ein glücklicher Tom Brady in Bestform. Und wie man hört ist der Quarterback der Patriots nicht glücklich mit dem, was das Team so auf sein Gehaltskonto überweist.
Sein Vertrag läuft noch bis nach der Saison 2019. Allerdings zu Konditionen, über die frischgebackene, unbewiesene, Möchtegern- Quarterbacks nur müde lächeln.
Daß Brady nicht an den ersten freiwilligen Trainingseinheiten teilnimmt, hat nichts zu bedeuten. Der GOAT hat das nicht nötig und nimmt nie daran teil.
Brady will weiter spielen. Er will weiter für die Patriots spielen. Aber er will als GOAT mit fünf Super Bowl Siegen, 4 Super Bowl MVP Titeln und drei Liga MVP Titeln nicht zusehen, wie immer mehr untalentierte Flitzflusen mehr Geld bekommen, als er.
Brady stehen als GOAT mit fünf Super Bowl Siegen, 4 Super Bowl MVP Titeln und drei Liga MVP Titeln für 2018 und 19 nur jeweils $14 Millionen zu, während jemand wie Kirk Cousins, der bisher nichts, gar nichts, aber auch wirklich überhaupt nichts erreicht hat, bei den Vikings für drei Jahre garantierte $84 Millionen bekommt.
Und so ließ Brady anklingen, daß er vor der kommenden Saison einen neuen Vertrag haben möchte. Seine Karriere geht dem Ende entgegen. 41 ist ein Alter, in dem man auch unter den heutigen weichgespülten Regeln der NFL, nicht mehr lange Quarterback spielen kann. Da muß man abgreifen, was man kriegen kann.
Aber keine Bange, Brady wird spielen. Und er wird seinen Nachfolger einarbeiten, denn den werden die Patriots einberufen müssen.

Marcus Mariota und Jameis Winston wurden 2015 an zweiter und erster Stelle der Draft einberufen.
Winston bekam Bescheid, daß die Buccaneers ihre Option auf die fünfte Saison des Quarterbacks gezogen haben.
Wie Winston, so war auch Mariota nicht der durchschlagende Erfolg, den man sich erhofft hat. Doch auch die Titans werden ihre Option auf Mariotas fünfte Saison ziehen. Das gab General Manager Jon Robinson im Radio bekannt. Und das obwohl der Quarterback noch in keiner seiner bisherigen drei Saisons alle 16 Spiele bestreiten konnte. Aber der Markt für gute Quarterbacks ist halt so dünn, daß man selbst einen Mariota noch brauchen kann... und einen Winston.

Die Zeiten, sie ändern sich. So auch in der NFL. Zumindest die Anstoßzeiten für die Spiele zur besten Sendezeit, also zur Prime-Time.
Großartig ändert sich nichts, aber wer die Kickoffs nicht verpassen will, muß den Fernseher etwas früher einschalten. Das Monday Night Football Spiel fängt nicht mehr erst um 2:30 Uhr am Dienstagmorgen an, sondern bereits um 2:15 Uhr. Das Sunday Night Football Spiel fängt auch nicht mehr Montagmorgen um 2:30 Uhr an, sondern bereits um 2:20 Uhr. Und das Thursday Night Football am Freitagmorgen wandert von 2:25 auf 2:20 Uhr.
Im Zuge dieser Verlautbarung gab die NFL auch gleich die genaue Zeit für das Spiel in Mexico bekannt. Die Chiefs spielen um 8:15 Uhr p.m. am 19.11. gegen die Rams, also bei uns am 20.11. um 2:15 Uhr.
Heute Nacht wird in einer zweistündigen Sendung auf dem NFLN der komplette Spielplan veröffentlicht. Durch die Sendung führt Scott „Red Zone“ Hanson.
Bei den übertragenden Sendern hat sich ja entscheidendes getan. FOX ist alleiniger Rechteinhaber für die Donnerstagsspiele. Die werden zwar auch weiterhin parallel auf dem NFLN übertragen, aber der Wechsel zwischen CBS und NBC zur Saisonmitte fällt weg.
Sunday Night Football bleibt bei NBC und Monday Night Football bei ESPN.

ESPN sucht den Superanalysten.
Kurt Warner hat sein ernsthaftes Interesse bekundet, der Nachfolger von Jon Gruden werden zu wollen.
Der Sender hatte bereits bei Peyton Manning angefragt, und Brett Favre zu einem Vorsprechen eingeladen. Manning hatte keine Lust, und Favres Vorsprechen war eher unterdurchschnittlich.
Steve Young, der in der Vorberichterstattung zum Monday Night Spiel arbeitet, war die erste Wahl des Senders, aber ihm war der Zeitaufwand zu groß, der für die Vorbereitung für die Analyse auf ein Spiel nötig ist.
Ex- NFL Quarterback Kurt Warner gehört zu den Mitgliedern der Hall of Fame und arbeitet bisher für das NFLN.
ESPN sagte, daß keine Eile bestünde. Man hätte viele Kandidaten, die man sich genau ansehen wird, um den besten Mann für den Job zu verpflichten.

Mittwoch, 18. April 2018

Kurzberichte
rodgers-aaron-mvp-2014Sollten Quarterbacks, die das Team tragen, bei Personalentscheidungen, speziell solchen die sie unmittelbar betreffen, mitreden dürfen?
In Green Bay fühlt sich Aaron Rodgers (Bild) ziemlich übergangen bei den letzten Personalentscheidungen. Immer wieder würde er gute Freunde verlieren, wie zuletzt Jordy Nelson, meinte er. Seit einem Jahrzehnt hätten sie ein tolles Verhältnis gehabt.
Der Trost, daß mit Tight End Jimmy Graham jemand neu ins Team kam, mit dem sich Rodgers auch gut versteht, ist ein schwacher. Die beiden kennen sich aus gemeinsamen Trainingseinheiten beim Pro Bowl.
Sollten also Quarterbacks, die das Team tragen, bei Personalentscheidungen, speziell solchen, die sie unmittelbar betreffen, mitreden dürfen?
Nein, meint Head Coach Mike McCarthy: „Auch wenn es nicht besonders fair gegenüber Aaron ist, aber Trainer trainieren, Spieler spielen. Natürlich ist sein Einfluß auf unsere Organisation unbestreitbar, aber es wäre nicht richtig ihn damit zu belasten.“
Und für Rodgers scheint das OK zu sein: „Ich werde dafür bezahlt Quarterback zu spielen,“ sagte er dazu mit sauerbitterer Mine.
Und vielleicht kann sein neuer Vertrag wieder ein Lächeln auf sein Gesicht zaubern?
Zur Zeit verhandeln seine Berater für ihn, und am Ende wird Rodgers als der bestbezahlte NFL Spieler aller Zeiten dastehen... für ein paar Wochen.

Geeignet oder nicht geeignet, das ist hier die Frage.
Hall of Fame Quarterback Brett Favre war zu einem Vorsprechen bei ESPN. Bei dem Sender sucht man den Nachfolger für Jon Gruden als Analyst bei Monday Night Football.
Favre sagte danach, daß es gut gelaufen wäre, daß er aber nicht wisse, ob das wirklich der richtige Job für ihn wäre: „Ich wünsche ihnen alles gute und eine großartige Saison.“
Die New York Post dagegen hat berichtet, daß Favres Vorsprechen eher suboptimal verlaufen wäre. Das kann seinen Grund bei den vielen Gehirnerschütterungen haben, die Favre in seiner langen Karriere erlitten hat. Favre bewirbt momentan ein neues Gehirnerschütterungs-Medikament und gab zu, daß sein Kurzzeitgedächtnis arg leidet. Jemanden, den er vor sechs Monaten kennenlernte, würde er nicht wiedererkennen. Einfache, oft benutzte Worte würden ihm nicht einfallen, weshalb er öfter stottern würde.
Das ist bei einem Job als Analyst natürlich hinderlich. Man kann nur hoffen, daß Favre nicht zu sehr unter den Spätfolgen seiner Kopfverletzungen leiden wird.

Nick Mangold hört auf.
Der Center der Jets hat seinen Abschied aus der NFL verkündet.
Der 34-jährige leidet immer noch an einer Fußverletzung, die schon 2016 seine Saison verkürzte und dafür sorgte, daß er 2017 gar nicht spielen konnte. Deshalb kündigten die Jets auch den Vertrag mit ihm.
Mangold wird aber noch mal einen Vertrag für einen Tag bei dem Team unterschreiben, um als Jet in den Ruhestand zu treten.

Vertragsanpassungen sind in der NFL nicht ungewöhnlich. Doch Anpassungen nach oben sind dann doch ungewöhnlich.
Die 49ers gaben Offensive Tackle Joe Staley einen angepaßten Vertrag, der ihm für die nächsten zwei Saisons mehr Geld auf das Konto schaufelt. Ursprünglich hätte Staley 2018 und 19 $11 Millionen verdient, doch jetzt kommt er für die zwei Jahre auf zusammen $17,4 Millionen.
Auf die Gehaltsobergrenze wirkt sich das kaum aus. San Francisco liegt immer noch mit $47 Millionen weit unter der Grenze.

Der gewünschte Heilsbringer war er bisher nicht, aber Jameis Winston spielt zumindest so gut, daß die Buccaneers ihre Option auf eine fünfte Saison des Quarterback zogen.
Das wird Winston in seinem fünften Jahr $20,922 Millionen einbringen. Nicht schlecht für 69 Touchdowns bei satten 44 Interceptions.

„In Woche 1 zu spielen ist das Ziel,“ sagte Carson Wentz in einem Interview.
Der Quarterback der Eagles hofft, daß er nach seiner Knieverletzung aus der Vorsaison, nicht den Saisonauftakt verpassen wird. Doch sollte er es nicht schaffen, dann können die Eagles ja auf den MVP des letzten Super Bowls zurückgreifen, Nick Foles.
Der wäre zwar auch gerne der gesetzte Starter bei einem Team, doch für 2018 bleibt er erst mal der Ersatzmann von Wentz.
Und das ist gut so, denn die Erholungszeit nach einem gerissenen vorderen und hinteren Kreuzband, wie bei Wentz, dauert 9-12 Monate. Und die Verletzung zog er sich am 10. Dezember zu. Wentz hat noch kein volles Lauftraining aufnehmen können. Die Absicht, schon in Woche eins wieder auf dem Platz zu stehen ist sehr optimistisch.
Und wenn nicht, dann steht ja immerhin der MVP des Super Bowls als Ersatzmann bereit.

Und für Nachtschwärmer ist der Donnerstag ein Termin zum Vormerken.
In der Nacht zu Freitag wird auf dem NFLN der Spielplan der Liga veröffentlicht.

Dienstag, 17. April 2018

Kurzberichte
harrison-james12James Harrison (Bild) tritt mal wieder in den Ruhestand.
Dieses Mal dürfte der Schritt des Linebackers aber endgültig sein.
Harrison spielte 15 Jahre in der NFL, die meiste Zeit für die Steelers, und wurde fünfmal in den Pro Bowl gewählt.
Nachdem er bereits einmal das Rentnerdasein getestet hatte, kam er wieder zurück, als die Steelers ihn brauchten. Doch nun, so Harrison, wäre es Zeit, für die Familie dazusein. Er hätte viel zu lange viel zu viel verpaßt, meinte er zum Abschied.
Zuletzt war Harrison bei den Patriots unter Vertrag. Doch der 40-jährige wird wohl als Steeler zurücktreten.

Die Vikings verlängerten den Vertrag mit Eric Kendricks.
Der Linebacker bleibt weitere fünf Jahre für $50 Millionen, von denen $25 Millionen garantiert sind. Doch 2018 spielt er noch zu den Bedingungen seines Rookievertrags, der bis zum Ende der Saison gilt.
2017 erzielte Kendricks 136 Tackles.

Die NFL und die Spielergewerkschaft testeten Helme und 10 Modelle wurden als unsicher eingestuft.
Sechs Modelle sind ab sofort verboten und dürfen nicht mehr benutzt werden. Vier Modelle dürfen noch von den Spielern getragen werden, die diesen Helm 2017 benutzten.
Zu diesen Helmen gehört auch der von Patriots Quarterback Tom Brady. Für die Saison 2019 muß er sich sehr wahrscheinlich nach einem neuen Modell umsehen.
Die NFL und die NFLPA testen jedes Jahr die Helmmodelle ihrer Spieler, um Kopfverletzungen besser vorzubeugen.

Die Broncos feuerten Running Back CJ Anderson.
Denver hat Platz fünf in der kommenden Draft und dürfte wohl einen Running Back einberufen.

Willkommen du menschgemachte globale Erwärmung... hieß es nicht für die Packers.
Sie mußten ihr erstes freiwilliges Training absagen, weil ein Wintersturm über Green Bay fegte.
Viele Spieler konnten die Reise nach Green Bay nicht antreten, weil sie dort wegen des 50 cm dicken Neuschnees, der am Wochenende fiel, nicht angekommen wären.
Am heutigen Dienstag aber soll es dann so weit sein, daß man mit dem Training beginnen kann.

Rams Safety Lamarcus Joyner hat seinen Franchisevertrag unterschrieben.
2018 stehen ihm somit $11,287 Millionen zu.

Nachdem er eine Reise in sein Geburtsland Ghana beendet hat, will Ezekiel Ansah mit den Lions trainieren.
Der Defensive End hat vor, seinen Franchisevertrag zu unterschreiben. Der bringt ihm 2018 $17,14 Millionen ein.

Die Redskins zogen ihre Option auf die fünfte Saison von Brandon Scherff.
Der Guard wurde 2015 an fünfter Stelle von den Redskins einberufen. 2016 und 17 wurde er in den Pro Bowl gewählt.

Montag, 16. April 2018

Danny Amendola wechselte zum Divisionsrivalen
amendola-danny
Danny Amendola (Bild) spielte gerne für die Patriots und wäre auch gerne geblieben. Dafür nahm der Wide Receiver Gehaltskürzung um Gehaltskürzung hin, bis es ihm dann doch reichte.
Immerhin war er einer der zuverlässigsten Receiver im Team, wenn er mal nicht wegen einer Verletzung fehlte.
Er müsse ja auch an seine Familie denken und sie absichern, sagte er in einem Interview. Deshalb wechselte er zum Divisionsrivalen aus Miami. Da bekommt er einiges mehr bezahlt, als in New England.
Und der 32-jährige hat ja recht. Wir kennen das ja alle, wie schwer es in der heutigen, sauteuren Zeit ist, sich mit weniger als $10 Millionen durchs Leben zu quälen. Das ist kaum zu schaffen.
Da kam das Zweijahresangebot über $12 Millionen, von denen $8,5 Millionen garantiert sind, gerade recht.
Fünf Jahre spielte Amendola für Head Coach Bill Belichick. Und es war nicht immer einfach, wie der Wide Receiver betont. Zwar wäre Belichick der beste Head Coach, den es jemals gab, sagte Amendola, aber es wäre nicht leicht für ihn zu arbeiten, er wäre auch ein ziemlicher (Zensiert). Doch Belichick würde alles für das Team geben. Er würde alles machen, um das Team zu verbessern, und dafür respektierte Amendola ihn.
In dem Interview wurde Danny Amendola auch gefragt, was er von der Nichteinsetzung von Cornerback Malcolm Butlers im letzten Super Bowl hielt. „Dazu habe ich so meine Meinung. Ich war da draußen auf dem Platz und habe Blut, Schweiß und Tränen vergossen, während einer unserer besten Spieler nicht spielen durfte. Malcolm ist ein großartiger Spieler. Er hätte uns helfen können.“ Doch warum Belichick Butler am Spielfeldrand versauern ließ, das wußte auch Amendola nicht.

Kurzberichte
Qatar statt Trainingsplatz heißt es für Tom Brady. Der Quarterback der Patriots ist auf einer Geschäftsreise in das heiße Emirat.
Begleitet wird er dabei von Tight End Rob Gronkowski. Der überlegt immer noch, was er machen soll?
Nach der Super Bowl Niederlage gegen Philadelphia meinte der Gronk, daß er wohl mit dem Football aufhört. Zwei Jahre lang läuft sein Vertrag mit den Patriots noch, dem Team, für das er alle acht Jahre seiner Karriere spielte.
Auf $250.000 verzichtet Gronkowski bereits. Die hätten ihm zugestanden, wenn er an allen freiwilligen Trainingseinheiten teilgenommen hätte. Da diese am heutigen Montag beginnen, ist das Geld also schon mal weg.
Und die Patriots Fans fragen sich jetzt, ob der Gronk tatsächlich aufhört?

Aaron Donald wartet immer noch auf seinen neuen Megavertrag. Der Defensive Tackle der Rams war letztes Jahr der Defensive Player of the Year.
Noch spielt er zu den Bedingungen seines Rookievertrags. Die Rams zogen ihre Option auf das fünfte Jahr, und das beginnt mit der Saison 2018. Danach will Donald das Top-Gehalt bekommen, das ihm seiner Meinung nach zusteht. In all seinen bisherigen vier Jahren in der NFL spielte der Defensive Tackle im Pro Bowl.
Um seine Unzufriedenheit über die Hängepartie zu zeigen, bleibt Donald den freiwilligen Trainingseinheiten fern.

Einen blöden Platz zum Schlafen hatte sich Daryl Worley ausgesucht. Die Polizei griff den Cornerback der Eagles auf, der völlig weggetreten in seinem Auto lag, das einen Highway in der Nähe des Trainingsplatzes der Eagles blockierte.
Als er wach wurde, griff Worley die Polizisten an und mußte getasert werden. Im Auto wurde eine Waffe gefunden.
Die Eagles feuerten Worley, als sie von der Verhaftung erfuhren. Sie hatten ihn erst letzten Monat gegen ihren Wide Receiver Torrey Smith mit den Panthers getauscht.

So weit, Reuben Foster zu feuern sind die 49ers NOCH nicht.
Doch der Frauenschläger, der seine Freundin so hart schlug, daß ihr ein Trommelfell platzte, wird nicht am Trainingsprogramm der Niners teilnehmen, das am heutigen Montag beginnt.
Seine Zukunft wird vom Fortgang des Gerichtsprozesses abhängen, sagte Teambesitzer Jed York.
Was für einen er sich da ins Team holte, wußte York wohl. Vom Talent her, hätte Foster in der letzten Draft unter die Top 10 Spieler gehört. Seine Gesundheits- und Charakterdefizite ließen ihn jedoch bis auf Platz 31 abrutschen.

Der Lazarettreport
Buccaneers Right Tackle Demar Dotson mußte an einem gerissenen Meniskus operiert werden.
Damit wird er einen Großteil der Vorbereitungszeit verpassen. Zum Beginn des Trainingslagers soll er aber wieder fit sein.

Bills Hall of Fame Quarterback Jim Kelly konnte das Krankenhaus verlassen.
Der an Mundhöhlenkrebs operierte Kelly hat noch eine lange Erholungszeit vor sich.

Steelers Linebacker Ryan Shazier trat bei seinem alten Collegeteam als Ehrenspielführer auf. Und ja, er trat tatsächlich auf.
Er erholt sich noch von seiner schweren Rückenverletzung, doch bei dem Frühlingsspiel der Ohio State Buckeyes konnte er ohne fremde Hilfe aus seinem Rollstuhl aufstehen.

Samstag, 14. April 2018

Kurzberichte
bryant-dez6Es war ja abzusehen, aber es kam dennoch wie ein Schock... Die Dallas Cowboys haben Wide Receiver Dez Bryant (Bild) gefeuert.
Letztes Jahr kassierte er viel Geld für wenig Leistung. Dazu kamen immer wieder Verletzungen in den letzten Saisons, die ihn oft von Einsätzen abhielten.
Aus der Chefetage war zu hören, daß man Bryant nur weiterverpflichtet, wenn er auf Geld verzichtet. $12,5 Millionen wollte Teambesitzer Jerry Jones ihm 2018 nicht zahlen.
Acht Jahre spielte der Wide Receiver in Dallas. Doch ausgerechnet letztes Jahr, als Running Back Ezekiel Elliott aus fadenscheinigen Gründen suspendiert war, und Quarterback Dak Prescott jede Hilfe hätte brauchen können, ließ Bryant Paß um Paß fallen, den er hätte fangen können. Er wurde 122 mal von Prescott angespielt und fing nur 69% dieser Pässe für 838 Yards.
Seinem Ego tat das keinen Abbruch. Wenn er nicht oft genug angespielt wurde, gab er die beleidigte Leberwurst.
Bryant vermutet, daß „die Typen um Garrett“ für seine Entlassung verantwortlich sind. Die Assistenten um Head Coach Jason Garrett also, die seine Produktivität bemängelten, zu Recht bemängelten. Bryant hatte vor Kurzem ein Einsehen, und hat ein privates Training mit einem Wide Receiver Coach begonnen. Zu spät!
Dallas ist an 19. Stelle dran, einen Spieler einzuberufen. Das könnte dann jetzt ein Wide Receiver werden.
Und Dez Bryant soll schon einige verlockende Angebote von anderen Teams bekommen haben. Lange wird er nicht ohne Team bleiben.
Die Entlassung von den Cowboys nähme er sehr, sehr persönlich, ließ der Wide Receiver wissen.
Da wäre es doch interessant, zu den Giants, Eagles oder Redskins zu gehen.

Haben Anwälte die NFL betrogen?
Ja, meint Commissioner Roger Goodell und hat einen unabhängigen Ermittler beauftragt.
Die NFL ist der Meinung, daß einige Anwälte im Prozeß um die Folgen und Entschädigungen der Gehirnerschütterungen betrogen haben. Der Prozeß wurde mit einer Schlichtung zwischen den streitenden Parteien beendet. Die Liga willigte ein, $ 1 Milliarde für die Opfer der Spätfolgen zur Verfügung zu stellen.
Studien von unabhängigen Instituten haben ergeben, daß über 400 Anträge, die von ehemaligen Spielern eingingen, Betrug wären. Die NFL möchte, daß das Geld für die wahren Bedürftigen so schnell wie möglich ausgezahlt wird. Bisher sind $227 Millionen ausgezahlt worden.
Doch nun stockt das Ganze, weil schwarze Schafe ihren Anteil wollen, der ihnen nicht zusteht.
Komisch wurde das Ganze ja spätestens in dem Moment, als sogar Kicker sich der Klage angeschlossen haben. Und allerspätestens als sich sogar Punter der Klage anschlossen, PUNTER, wurde es zur Farce.
Da ist es nur gut, daß die NFL genau untersuchen läßt, wer berechtigte Forderungen stellt und wer nicht. Die Einsetzung eines Ermittlers ist in den Vergleichsvereinbarungen ausdrücklich vorgesehen.

Und dann muß Roger Goodell selber vor Gericht, als „Person von Interesse“.
Ex-NFL Quarterback Colin Kaepernick hat die Liga und die Teambesitzer verklagt. Seiner Meinung nach wären alle an einer Verschwörung beteiligt, um ihm einen Job in der NFL zu verweigern, weil er das mit dem Boykott der Nationalhymne angefangen hat.
Seit März 2017 ist Kaepernick ohne Job. Er hatte sich dazu entschlossen eine Option die ihm den Ausstieg aus dem Vertrag mit den 49ers erlaubte, zu ziehen. Seitdem sucht der Quarterback in der auf Quarterbacks scharfen Liga vergeblich einen Arbeitgeber.
Goodell soll in der Sache irgendwann in den nächsten zwei Wochen angehört werden.
Kaepernick hatte in dieser Woche eine Einladung zum Testtraining in Seattle. Doch die Seahawks sagten das Treffen kurzfristig ab.

Haben die Seahawks einen Treffer gelandet?
Gemessen an der Trefferquote, die Sebastian Janikowski in seiner langen, langen Zeit als Kicker der Raiders gelandet hat... ja!
Seit 18 Jahren tritt der heute 40 Jahre alte Janikowski den Ball zwischen die Torstangen. Die Saison 2017 verpaßte er komplett wegen einer Rückenverletzung. Da sein Ersatzmann in Oakland auch gut traf, wurde Janikowski gefeuert. 2016 verwandelte der gebürtige Pole 82,9% seiner Kicks.
Blair Walsh, sein Vorgänger in Seattle, bracht es 2017 nur auf %72,4%.

Er ist zur Zeit ohne Team und wird es vermutlich auch bleiben.
Wenn aber ein Team Quarterback Mark Sanchez verpflichten sollte, dann ist der für die ersten vier Spiele suspendiert.
Er wurde der Einnahme verbotener leistungssteigernder Mittel überführt.

Freitag, 13. April 2018

Kurzberichte
FavrejubeltalspackerBrett Favre (Bild) gehörte zu den härtesten Quarterbacks, die es jemals in der NFL gab. Vielleicht war er der härteste überhaupt? War er zu hart?
Heute glaubt er, daß er hunderte, wenn nicht tausende Gehirnerschütterungen erlitten hat. Das sagte er im Frühstücksfernsehen von NBC, wo er zusammen mit anderen Sportlern, darunter auch Kurt Warner saß.
Diese Sportler gehören zu einer Gruppe, die Prevasol entwickelt, ein Medikament, das gegen Gehirnerschütterungen helfen soll, und das zur Zeit klinische Tests durchläuft.
Favre sagte, daß er höchstens vier diagnostizierte Gehirnerschütterung hatte. Erst im 18. seiner 20 Jahre in der NFL wurde das Gehirnerschütterungsprotokoll eingeführt. Doch wenn er heute hört, wie die Symptome sind, Klingeln im Ohr, Sterne sehen, dann hätte er tausende Gehirnerschütterungen gehabt. Deshalb würde er sich große Sorgen um seine Gesundheit machen. Mit seinen erst 48 Jahren würde er immer vergeßlicher. Erste Symptome einer Gehirnerkrankung, die immer weiter fortschreitet.
Favre würde es deshalb begrüßen, wenn Kinder erst mit frühestens 15 Jahren anfingen Football mit Körperkontakt zu spielen. Diese Überlegung gibt es ja in den USA.

Nach dieser Saison wird Ozzie Newsome als General Manager der Ravens aufhören. Sein langjähriger Assistent Eric DeCosta wird seinen Platz einnehmen.
Newsome war als Tight End der Browns ein Star. 1990 beendete er seine aktive Laufbahn.
In Baltimore wird er auch nach der Saison 2018 weiter arbeiten, man sucht aber noch einen Posten und einen Titel für ihn.
Newsome, der erste afro-amerikanische General Manager in der NFL, ist seit 2002 bei den Ravens. Zwei Super Bowls konnten die Ravens in seiner Zeit gewinnen. Doch zuletzt hatte der General Manager kein glückliches Händchen mehr, wenn es um die Zusammenstellung des Kaders ging. Die Ravens rutschten in die Mittelmäßigkeit ab. Seit dem letzten Super Bowl Sieg holten sie eine S/N Bilanz von 40-40.
Mal abwarten, ob er auf seiner „Abschiedstour“ mal wieder was positives für das Team zustande bringt.

Reuben Foster stand gestern vor Gericht und hörte sich die Anklage gegen sich an.
Der Linebacker der 49ers hatte im Februar seine Freundin über zugerichtet. Er schlug sie so hart, daß ihr ein Trommelfell riß.
Gegen eine Kaution von $75.000 bleibt er auf freiem Fuß. Der Prozeß soll am 30. April beginnen. Bei einem Schuldspruch könnten Foster 11 Jahre Knast drohen.

Die Top Fünf der überbezahlten NFL Spieler
Der Einspruch von Bengals Linebacker Vontaze Burfict wurde abgewiesen. Er muß seine erneute Suspendierung also absitzen.
Damit hält er Platz fünf der am höchsten überbezahlten Spieler der Liga zu Recht.
Eine große Tageszeitung in den USA hat sich die Mühe gemacht, diese fünf NFL Spieler zu bestimmen.
Auf Platz eins landete 49ers Quarterback Jimmy Garoppolo. Der hat mit seinen erst sieben Starts noch nichts bewiesen, bekommt aber für einen Fünfjahresvertrag $137,5 Millionen.
Auf Platz zwei landete Jaguars Defensive Tackle Marcell Dareus. Er ist in der Mitte seines Sechsjahresvertrags über $96,6 Millionen.
Er sorgt aber außerhalb des Platzes oft für Probleme, die sich dann auf das Team übertragen. Deshalb ließen die Bills das Talent zu den Jaguars ziehen.
Auf Platz drei ist Kirk Cousins. Der Quarterback bekam von den Vikings einen Vertrag über garantierte $84 Millionen für die nächsten drei Jahre.
Es wird absolut spannend zu sehen, ob und wie Cousins den Vikings das Geld in Leistung zurückzahlen kann.
Sechs Spieler der Offense haben es geschafft, in die Gehaltsklasse von Quarterbacks vorzustoßen. Unter ihnen ist seit Neuestem Jarvis Landry. Der Ex- Wide Receiver der Dolphins unterschrieb einen Fünfjahresvertrag bei den Browns, der ihm pro Saison $15,1 Millionen einbringt. $47 Millionen wurden ihm garantiert. Ob die Browns mit ihm glücklich werden, darf bezweifelt werden.
Und Platz fünf gehört, wie gesagt Vontaze Burfict, Linebacker der Bengals.
Ein grandioser Spieler, der aber zu oft suspendiert ist (zum dritten Mal in drei aufeinanderfolgenden Jahren), egal ob es wegen Drogenverstößen ist, oder ob er mal wieder einen Gegenspieler absichtlich verletzte.
Für die $32,5 Millionen seines Dreijahresvertrags, den er erst kürzlich unterschrieb, steht er zu selten auf dem Platz.

Donnerstag, 12. April 2018

Kurzberichte
bettis01Jerome Bettis (Bild) will nicht, daß Le'Veon Bell unter den Bus kommt.
Bettis gehört zu den NFL Legenden. Seine Karriere begann bei den Rams. Doch so richtig in Fahrt kam er erst in Pittsburgh. Er verdiente sich seinen Spitznamen „The Bus“, weil er mit seinen 3.479 Läufen in seiner Karriere, so manchen Verteidigern, die ihn stoppen wollten, das Gefühl gab, unter einen Bus geraten zu sein.
Doch auch er kam mit seinen 3.479 Läufen, die ihm Platz vier in der ewigen NFL Bestenliste bescheren, nicht ungeschoren davon. Heute hat er starke Schmerzen im Bewegungsapparat, die auf seine kompromißlose Spielweise zurückzuführen sind.
Deshalb rät er Steelers Running Back Bell, möglichst nicht das Team zu wechseln. In Pittsburgh muß er nicht nur laufen, sondern in 20% seiner Spielzüge spielt er als Receiver. Das entlastet den Körper, wie Bettis meint.
Deshalb sagte ein grinsender „Bus“: „Deshalb willst Du nicht woanders hingehen, wo sich dich zwingen den Ball 425 mal pro Saison zu tragen.“

Landon Collins muß ein zweites Mal an seinem gebrochenen rechten Unterarm operiert werden.
Der Safety der Giants hatte sich die Verletzung im Dezember zugezogen. Und der Arm heilt nicht so schnell, wie es eigentlich sein sollte.
Die erneute Operation sorgt dafür, daß Collins vorerst nicht trainieren kann. Ob er zum Beginn des Trainingslagers einsatzbereit sein wird, steht auch noch nicht fest.
Collins geht in das letzte Jahr seines Rookievertrags. Er soll eine tragende Rolle in der Defense der Giants spielen. Erst am Montag rief er seinen Defensive Coordinator James Bettcher an, und sagte ihm, daß sein Arm sich großartig anfühle, und er 100% einsatzbereit wäre.
Das war wohl etwas vorschnell. Eine neue Untersuchung zeigte, daß die Platte, die den Knochen zusammenhält, nicht mehr richtig sitzt.

Die Saints machten Cam Meredith ein Angebot. Die Bears hatten die Chance diesem Angebot gleichzukommen, um den Wide Receiver zu halten. Sie entschieden sich dagegen.
Meredith wechselt also nach New Orleans und erhält dort einen Zweijahresvertrag über $10 Millionen von denen $5,4 Millionen garantiert sind.

Die Paarungen der Vorbereitungsspiele stehen fest.
Und die Internetseite der NFL meint, daß man sich zumindest fünf dieser bedeutungslosen Spiele ansehen sollte.
Acht Spiele werden landesweit Live übertragen.
Als sehenswert wertet die NFL Chuckys Rückkehr.
Jon Gruden erstes Spiel als neuer (alter) Head Coach der Raiders in Woche 1 sollte man sich ansehen.
Neun Jahre war Gruden als Analyst für ESPN tätig, bevor ein Monstervertrag ihn zurück an die Seitenlinie lockte.
Auch in Woche 1 spielen die Browns und die Giants. Die NFL meint, daß dieses Spiel interessant sein könnte, weil hier die Nr. 1 und 2 der Draft auf dem Platz stehen könnten.
Aufregend ist anders!
Und immer noch in Woche 1 gibt es das Spiel der Vikings in Denver. Case Keenum spielte eine tolle Saisoon 2017 und wechselte für ein moderates Gehalt von den Vikings zu Broncos. Minnesota gab Ex-Redskins Quarterback Kirk Cousins ein exorbitantes Gehalt, in der Hoffnung, daß er es in Siegen zurückzahlen könnte. Und ja, das könnte interessant werden, wenn es nicht so wäre, daß die beiden nur für ein oder zwei Angriffsserien auf dem Platz stünden.
In Woche zwei gibt das „Revanchespiel“ zum letzten Super Bowl. Die Eagles spielen in New England.
Wäre das kein bedeutungsloses Spiel, könnte es einen hinter dem Ofen hervorlocken. Allerdings werden hier die Spieler getestet, die die beiden Teams im Februar wieder zusammenführen könnten. Also geben wir dem Ding eine Chance.
In Woche drei spielen die Chiefs in Chicago, und das ist wichtig weil...
Chiefs Head Coach Andy Reid der Mentor des neuen Bears Head Coaches Matt Nagy war. Und Nagy vollbrachte wahre Wunderdinge mit dem eigentlich als Flop geltenden Quarterback Alex Smith in Kansas City.
Mal sehen, wie Nagy als Mitchell Trubisky Flüsterer wirkt?
Und hier ist der Spielplan in der Wochenübersicht. Die genauen Anstoßzeiten werden allerdings noch festgesetzt.

Mittwoch, 11. April 2018

brady-tom-sb49-mvpKurzberichte
Tom Bradys (Bild) Vertrag läuft noch zwei Jahre. Während um ihn herum Möchtegern- Quarterbacks den dicken Schotter einfahren, spielt der Superstar für ein geradezu erbärmliches Gehalt von etwa $15 Millionen.
Zwei Jahre, da wird es Zeit, einen neuen Vertrag auszuhandeln. Vier der letzten fünf Vertragsverlängerungen zwischen den Patriots und Brady wurden zwei Jahre vor Ende des laufenden Vertrags ausgehandelt.
Doch die Zeit arbeitet unerbittlich gegen Brady. Wenn die letzten zwei Jahre des aktuellen Vertrags beendet sein werden, wird der Quarterback 43 Jahre alt sein.
Ein neuer Zweijahresvertrag für einen 43-jährigen?
Laut Teambesitzer Robert Kraft überhaupt kein Problem. Er möchte den GOAT so lange wie möglich spielen sehen.

Aaron Rodgers war beim Dalai Lama. Der Quarterback der Packers schenkte dem spirituellen Führer aus Tibet eine Packers Mütze und andere Fanartikel.
Rodgers und seine Freundin Danica Patrick machen eine Reise durch Indien, als Mitglieder der Starkey Hearing Foundation. Diese Stiftung verteilt Hörhilfen an Menschen, die sich solche Geräte nicht leisten können.

Bills Offensive Guard Richie Incognito hört auf. Seine Leber und Nieren würden „den Betrieb einstellen“, wie er sagte.
Mit einer kontrollierten Lebensweise könne er die Organe wieder dazu bringen normal zu funktionieren. Dafür müsse er aber Streß meiden.
Der 35-jährige hatte erst kürzlich seinen Vertrag für 2018 umstrukturiert und auf fast $1,7 Millionen verzichtet.
Nachdem Center Eric Wood wegen einer Nackenverletzung in den Ruhestand trat und Left Tackle Cordy Glenn an die Bengals abgegeben wurde, fehlen mit Incognito jetzt drei Starter aus der O-Line der letzten Saison.

Die NFL hat Humor. Das wissen wir ja alle. Deshalb kann man über folgende Überschrift auf der NFL eigenen Internetseite nur herzhaft lachen: „Ist die Color Rush Ära in Gefahr Zuende zu gehen?“
OK, die meinen das ernst. Die NFL selber liebt diese aus Farbtopfexplosionen heraus entstandenen farbigen Trikots bei ihren Donnerstagsspielen.
FOX wird die Spiele ab der Saison 2018 übertragen, und der Senderchef Bill Wagner betonte, daß diese alternativen Uniformen nicht benutzt würden.
Nicht so schnell!
Das letzte Wort in dieser Angelegenheit haben die Teambesitzer. Die tendieren eher dazu, die augenlichtgefährdenden Schocker, die uns seit 2015 nerven, zu behalten, und sei es nur aus finanziellen Gründen. Der Ausrüster Nike stellt die Dinger her und verdient am Verkauf der Geschmacksbeleidigungen. Und der Vertrag läuft noch eine Weile. Es könnte also sein, daß die NFL andere Sendeplätze sucht, um den Vertrag zu erfüllen, wenn FOX sich zu sehr sträubt.
Und so wird es noch weiterhin Spieler wie Denvers Running Back CJ Anderson geben, die sich dämlich in den Uniformen vorkommen. Der sagte nach einem Spiel letztes Jahr, bei dem die Broncos komplett in einem hellen Orange spielen mußten: „Ich habe ausgesehen wie ein Kürbis.“

Im September 2017 wurde Ethan Westbrook auf der Interstate 5 außerhalb von Bakersfield, California, von der Polizei angehalten. Im Wagen des Defensive Linemans der Rams fand die Polizei eine unregistrierte, geladene Waffe.
Letzte Woche war die Verhandlung und Westbrook bekam einen Tag Gefängnisstrafe und eine Bewährungszeit von drei Jahren.
Es wird erwartet, daß der Verteidiger am Montag zum freiwilligen Training der Rams erscheint.
Eine Strafe durch die NFL erwartet ihn aber wohl noch.

Dienstag, 10. April 2018

Kurzberichte
luck-mit-coltshelm2Andrew Luck (Bild) hat auf einer Pressekonferenz viel geredet, aber kaum etwas gesagt.
Der Quarterback der Colts sagte, daß er letztes Mal zu früh nach einer Verletzung zurückgekommen wäre. Das würde ihm nicht mehr passieren.
Fragen nach dem aktuellen Status seiner verletzten Schulter im Wurfarm, beantwortete er schwammig. Wann er zurückkommt? Ob er wieder der Andrew Luck von 2014 sein kann? Liegt die Heilung im Zeitplan?
Keine Antwort, die etwas aussagt. Die Schulter würde Fortschritte machen. Er wäre sehr, sehr optimistisch, daß er zum Beginn des Trainingslagers wieder einsatzbereit wäre, das ließ er sich entlocken.
Und ein echtes Wurftraining hat er immer noch nicht aufgenommen. Kleine Bälle würde er werfen, sagte Luck. Den „Duke“, den offiziellen Football der NFL, würde er noch nicht werfen. Mehr bekam man nicht aus ihm heraus.
Klingt so, als müsse man davon ausgehen, daß Luck einen Großteil der Vorbereitungszeit verpassen wird.
Und auch wenn Luck sehr, sehr optimistisch ist, zum Trainingscamp wieder fit zu sein, steht dahinter doch ein großes Fragezeichen.

Die Giants können mit Odell Beckham jr. rechnen. Der Wide Receiver hat nicht vor, zu streiken.
Offensive Coordinator Mike Shula sagte der Presse, daß Beckham jr. schon an den freiwilligen Trainingseinheiten teilnehmen wird. Der Wide Receiver möchte seinem neuen Head Coach Pat Shurmur und dem Offensive Coordinator zeigen, daß sie auf ihn zählen können.
Seinen megamonstermäßigen Langzeitvertrag will Beckham aber auf jeden Fall haben, davon weicht er nicht ab. In den letzten Wochen wurde viel spekuliert, wohin der Wide Receiver wohl wechseln wird, aber an diesen Gerüchten war nichts dran.
Neben dem Training mit den Giants wird Beckham aber weiter an der Wiederherstellung seiner Geschwindigkeit arbeiten. Seine Knöchelverletzung, die er sich in der letzten Saison zuzog, läßt er weiter in Los Angeles behandeln. Diese Verletzung ist es auch, die die Frage aufwirft, wann er denn voll am Mannschaftstraining wird teilnehmen dürfen?
Da haben dann die Ärzte das letzte Wort.
Am freiwilligen Konditionstraining der Giants am Montag nahm Odell Beckham jr. teil. Damit bewies er schon mal seinen guten Willen.

Während also nach und nach die freiwilligen Trainingseinheiten beginnen, hat man immer ein Auge darauf, wer teilnimmt, und wer nicht.
Beckham jr. kam also in New York, während Khalil Mack in Oakland keine Lust hatte.
Der Pass Rusher der Raiders geht in das letzte Jahr seines Rookievertrags. Die Raiders zogen ihre Option auf das fünfte Jahr Macks und dann stehen ihm $13,846 Millionen zu. Danach möchte Mack einen Vertrag haben, der ihm zum bestbezahlten Spieler auf der Position macht. Den Titel hält derzeit Von Miller von den Broncos mit $19 Millionen.
Mack war einmal Verteidiger des Jahres und wurde zweimal in die Startelf des All-Pro Teams gewählt, das will er sich vergüten lassen.
Sein Nichterscheinen wird schon mal als Hinweis auf kommende, harte Vertragsverhandlungen gesehen.

Die Offense der Cowboys hatte letztes Jahr Probleme.
Die Offense der Cowboys bekam noch größere Probleme, als Tyron Smith ausfiel. Der Left Tackle fehlte in drei Spielen und spielte in weiteren zwei nicht ganz durch. Da bekam Quarterback Dak Prescott viel Druck von seiner blinden Seite. Alleine Atlanta Falcons Pass Rusher Adrian Clayborn konnte Prescott sechs Mal sacken.
Smith hatte eine Rückenverletzung und mehrere andere Wehwehchen, die er nach der Saison behandeln ließ. Jetzt, so sagt der Left Tackle, wäre er wieder völlig in Ordnung. Er fühle sich in der besten Form seines Lebens.
Dak Prescott wird froh sein, das zu hören.

Packers Wide Receiver Trevor Davis machte einen Bombenwitz, und wurde verhaftet.
Manche Deppen lernen es nie, und so meinte auch Davis, auf dem Flughafen von Los Angeles einen blöden Scherz machen zu müssen.
Am Schalter der Hawaiian Airlines wurde er routinemäßig gefragt, ob er Aerosole, Messer oder Explosivstoffe im Gepäck hätte. Davis dreht sich zu seiner Begleiterin um und fragte: „Yeah, hast Du den Sprengstoff eingepackt?“
Die Flughafenpolizei nahm Davis fest. Nach einer Stunde wurde er auf $15.000 Kaution freigelassen. Am 3. Mai muß er vor Gericht erscheinen.

Ex-Falcons Cornerback Jalen Collins ist zur Zeit ohne Team.
Und er wird es schwer haben, eins zu finden, denn er wurde für die ersten 10 Saisonspiele suspendiert.
Er hat verbotene leistungssteigernde Substanzen eingenommen.

Sonntag, 8. April 2018

Kurzberichte
wentz-carson4Carson Wentz (Bild) hat keinen „verletzungsverhindernden Instinkt“. Das ist die Meinung seines alten Quarterback-Coaches Frank Reich, der jetzt Head Coach der Colts ist.
Wentz müßte seine Vorgehensweise ändern, wenn er die Pocket verläßt. Doch Reichs Warnungen an Wentz wären zum einen Ohr rein und zum anderen wieder rausgegangen.
In der Folge verletzte sich Wentz vier Spieltage vor Saisonende gegen die Rams am linken Knie, als er selber in die Endzone hechtete. Er riss sich das vordere und hintere Kreuzband.
Allerdings kann man nicht sagen, daß diese Szene außergewöhnlich war. Wentz hatte nichts gemacht, was nicht hundert andere Quarterbacks vor ihm auch schon gemacht hatten.
Trotzdem will Head Coach Doug Pederson noch mal eindringlich auf Wentz einwirken. Den nächsten Super Bowl will Pederson mit Wentz auf dem Platz gewinnen. Es wird erwartet, daß Wentz in Woche eins der kommenden Saison spielen kann.
Und wenn Frank Reicht schon Probleme mit der Spielweise von Wentz hatte, dann stehen ihm in Indianapolis grauenvolle Zeiten bevor. Andrew Luck ist bekannt dafür viel zu viel zu riskieren. Dazu kommt eine Offensive Line, die den Quarterback nicht ausreichend beschützen kann.
Wenn Frank Reich nicht schon graue Haare hätte, würde er sie wohl demnächst bekommen.

Die Spring League hatte am Samstag ihren ersten Spieltag.
Hauptdarsteller dieser Entwicklungsliga für gestrauchelte NFL Existenzen war „Das Straucheln in Person“, Johnny Manziel.
Da er ein paar Dollar für seinen Auftritt bekam, heißt es, daß Johnny Football sein erstes Spiel als Profi seit 2015 bestritt.
Die Spieler der Liga waren fast alle schon mal bei einem NFL Team unter Vertrag, ob als Ersatzspieler, Mitglieder eines Trainingsteams, oder Talente, die sich als Flops entpuppten.
Sie wollen sich den Scouts der NFL noch mal präsentieren. Es sollen Vertreter von 10 NFL Teams bei den zwei Spielen am Samstag anwesend gewesen sein. Über 20 Teams hätten die Videobänder der Spiele angefordert.
Die Liveübertragungen auf Facebook sollen über 65.000 Zuschauer gehabt haben.
Und sie sahen einen Touchdownpass von Manziel in einer 7:11 Niederlage seines South Teams. Manziels Statistik: 9 von 15 für 83 Yards, 1 Touchdown. Er wurde dreimal gesackt.
Ob die Scouts bei den ersten zwei Spielen dieser aus zwei Spieltagen bestehenden Liga etwas gesehen haben, das sie überzeugt hat, bleibt abzuwarten.

Samstag, 7. April 2018

Kurzberichte
gase-adamWide Receiver Jarvis Landry weg, Defensive Tackle Ndamukong Suh weg.
Alternde ehemalige Stars wie Wide Receiver Danny Amendola und Running Back Frank Gore kamen.
Die Dolphins sind im Umbau. Ob am Ende etwas wettbewerbsfähiges dabei herauskommt, wird man sehen.
Head Coach Adam Gase (Bild), der bisher nicht geglänzt hat, sagte, daß die Niederlage in Woche 15 gegen Buffalo der Auslöser zum Umdenken war. Es folgten zwei weitere Niederlagen, die zu einer unterirdischen 5-11 Saison geführt haben.
Gase kam das Spiel gegen die Bills endlos vor. Er habe immer darauf gewartet, daß seinem Team etwas positives gelingen möge. Doch nichts klappte. Es gab kein aufbäumen, keinen Schwung. Es wäre sehr enttäuschend gewesen, sagte der Mann, der für aufbäumen und Schwung bringen verantwortlich ist.
Doch laut Gase gab es nicht genug Spieler, die mehr gemacht hätten, als nur ihren Job. Keiner wäre über sich hinausgewachsen und hätte sich gewehrt. Die Leistungsträger hätten gut gespielt, aber nicht sehr gut. „Und da,“ so Gase, „fühlten wir, daß wir einige Sachen im Umfeld verändern mußten.“
Aber ob es klug ist, alternde Spieler zu holen?
Die mögen ja Siegeswillen in sich tragen, aber können ihre Körper den Druck aushalten?
Gase glaubt, daß er und sein General Manager das Richtige getan hätten. Man hätte für 2018 eine gute Mannschaft zusammengestellt, die in der AFC East mithalten könnte.
Aber irgendwie hört man das jedes Jahr aus Miami.

Wau, da hatte Bob McNair aber eine späte Eingebung.
Während der letzten Saison sagte der Besitzer der Texans seine Meinung zu den anhaltendem Protesten der NFL Spieler während der Nationalhymne. „Es ist nicht gut, daß die Häftlinge das Gefängnis führen,“ waren seine wohlgewählten Worte dazu.
Nachdem eine Proteststurm über ihn hinweg gezogen war, und seine Spieler offen von einer Meuterei gegen ihren Teambesitzer redeten, entschuldigte McNair sich für seine Bemerkung.
Heute, fast ein halbes Jahr später, fällt dem Mann ein, daß er damals ja gar nicht die Spieler gemeint hätte. Er hätte die leitenden Angestellten der Liga gemeint, die mehr Macht hätten, als die Teambesitzer. Niemals hätte er die Spieler gemeint, die sich hinknien.
Na ja, McNair ist 80. Lassen wir das mal als Entschuldigung gelten.
Apropos Entschuldigung... McNair bedauert es heute, daß er sich damals für seinen Spruch entschuldigt hat. Aber damals hat er ja auch noch geglaubt, daß er ihn auf die Spieler bezogen hat, nicht auf die leitenden Angestellten der Liga. Heute weiß er ja besser, was er damals meinte.

Punter Marquette King wurde von den Raiders gefeuert.
Am Donnerstag unterschrieb er beim Divisionsrivalen aus Denver. Dort erhielt er einen Dreijahresvertrag über $2 Millionen. Mit Extrazahlungen kann er es auf $7 Millionen bringen.
Jetzt, so sagte er, würde er sich darauf freuen, sich an den Raiders zu rächen.
Rache... ein Punter... ein Brüller!

Die Rams hatten viel Platz unter der Gehaltsobergrenze.
Sie schmissen mit fetten Verträgen für Free Agents nur so um sich. Und so schmolz das Polster.
Jetzt wurde der Platz knapp, und dabei ist ein Spieler immer noch ohne fetten Vertrag, der darauf wartet, Aaron McDonald.
Der Pro Bowl Defensive Tackle gehört zu den besten Spielern auf seiner Position. Andere Teams würden ihn bestimmt gerne verpflichten.
General Manager Les Snead beruhigte die Fans. Man hätte alle Verträge abgeschlossen, in dem Wissen, daß für McDonald noch genug übrig bleiben mußte. McDonald wäre einer von 53, und man hätte ihn ganz bestimmt nicht vergessen.
Für 2018 liegen die Rams jetzt 43 Millionen über der Gehaltsobergrenze, aber Verträge, die nach der Saison auslaufen, sorgen dafür, daß 2019 wieder eine Menge Geld übrig sein wird.

Panthers Linebacker Thomas Davis ist für die ersten vier Saisonspiele gesperrt.
Der dreimalige Pro Bowler hat verbotene leistungssteigernde Mittel eingenommen.

Jim Kelly konnte die Intensivstation verlassen.
Der Hall of Fame Quarterback der Bills war erneut an Mundhöhlenkrebs operiert worden.
Es wird noch etwas dauern, bis er wieder schlucken und feste Nahrung zu sich nehmen kann, aber die Ärzte sagten, daß er auf dem Weg der Besserung wäre.

Donnerstag, 5. April 2018

Kurzberichte
Griffin III-Robert3RGIII, klingelt da noch was?
Nein!
Macht nix!
Robert Griffin III (Bild) war ein sehr talentierter Quarterback, als er 2012 aus dem College kam und als Rookie bei den Redskins spielte. Ach was spielte... auftrumpfte!
Doch ein Kreuzbandriss beendete seinen Höhenflug in der NFL. In der Saison 2017 war er bei keinem Team unter Vertrag.
Am Mittwoch unterschrieb er einen Einjahresvertrag über $1 Million bei den Ravens. Da ist er der Ersatzmann für Joe Flacco, der bereits in seine 11. Saison geht.

Die Lions verpflichteten Matt Cassel. Er soll mit Jake Rudock um den Posten des Ersatz- Quarterbacks kämpfen.
Cassel war von 2005 - 08 bei den Patriots, als auch General Manager Bob Quinn und Head Coach Matt Patricia in New England tätig waren.
Doch Starter Matthew Stafford hat lange keinen Ersatzmann gebraucht. Nachdem es zu seinem Karrierebeginn so aussah, als würde er zu den Dauerverletzten gehören, ist er in 112 Spielen in Folge gestartet. Damit hat er die drittlängste Serie unter den aktiven Quarterbacks inne.

Die Titans haben gestern ein großes Brimborium darum gemacht, ihre neuen Uniformen vorzustellen.
Ich bin froh, daß ich davon gehört habe, bemerkt hätte ich es sehr wahrscheinlich nicht, daß sich da was geändert hat.
20.000 Fans der Titans jedenfalls waren bei der Vorstellung anwesend und sollen ziemlich aus dem Häuschen gewesen sein.
Bilder dazu gibt es auf Twitter

Wildhüter in Florida haben Ermittlungen gegen Von Miller aufgenommen.
Der Linebacker der Broncos soll bei einem Angelausflug einen Hammerhai gefangen haben, was verboten ist.
Die Anzeige gegen Miller kam von den People for the Ethical Treatment of Animals (PETA). Die Organisation legte Bild- und Videobeweise vor. Die zeigen, wie Miller stolz mit dem Fisch posierte, bevor er ihn zurück ins Meer warf.
Unter Artenschutz stehende Tiere müssen aber sofort und unverletzt wieder freigelassen werden, wenn sie am Haken hängen.
Da es immer mal vorkommt, daß ein geschützter Fisch gefangen wird, gibt es Regeln. Die sagen, daß der Fisch vermessen und fotografiert werden darf. Das muß aber Geschehen, während das Tier schnellstens und ohne Verzögerung wieder freigelassen wird.
Hammerhaie gelten als sehr streßanfällig und sterben oft, nachdem sie gefangen und wieder freigelassen wurden.
Im schlimmsten Fall für Miller könnte es 60 Tage Gefängnis geben und eine Strafe über $500.

Wer von uns hat das nicht auch schon erlebt. Wir kaufen unserer Liebsten ein paar Klunker für schlappe $15 Milliönchen und müssen dann feststellen, daß wir das ganze Gelump für die Hälfte hätten haben können.
So passierte es jetzt Saints Quarterback Drew Brees. Er verklagte seinen Schmuckhändler Vahid Moradi in San Diego wegen Betrugs und Vertragsbruchs.
Über sieben Jahre hinweg hätte Moradi ihm Schmuck zu völlig überteuerten Preisen verkauft, begründet Brees seine Klage. 29 Seiten umfasst die Klageschrift. Brees begann den Schmuck zu kaufen, zwei jahre nachdem er als Rookie zu den Chargers ging.
Das Ehepaar Brees kaufte den Schmuck als Wertanlage. Als jetzt ein Gutachter das zeug unter die Lupe nahm, konnte der keine Wertsteigerung feststellen. Er meinte, daß die Breeses $9 Millionen zu viel bezahlt hätten.
Die Anwälte des Schmuckhändlers bestreiten, daß Moradi Brees zu viel berechnet hätte.

Die Rams holten sich Wide Receiver Brandin Cooks und eine Wahlmöglichkeit in Runde vier der nächsten Draft von den Patriots.
Los Angeles gabe New England dafür einen Draftpick in Runde eins und einen in Runde sechs.
Cooks wurde 2014 in Runde eins von den Saints einberufen und wechselt jetzt zu seinem dritten Team in drei jahren.
Die Patriots haben jetzt zwei Wahlmöglichkeiten in Runde eins, Nr. 23 und 31.

Am Dienstag begannen die Cardinals ihr Konditionstraining.
Auch David Johnson nahm daran teil. Der Running Back hatte in der Saison nur 43 Spielzüge absolviert, bevor eine Handgelenksverletzung seine Saison beendete.
Die Verletzung ist gut verheilt, und Johnson kann an allen Trainingseinheiten teilnehmen.

Patriots Wide Receiver Julian Edelman bekam am 25. März eine alarmierende Botschaft in seinem Instagram Konto.
Jemand schrieb ihm: „Ich werde in meiner Schule eine Schießerei veranstalten guck die Nachrichten.“
Edelman meldete den Eintrag den Behörden. Die konnten den Absender ausfindig machen und festnehmen.
Da es sich um einen erst 14 Jahre alten Jungen handelt, wurden sein Name und seine Adresse nicht bekanntgegeben.
Die Polizei dankte Edelman für seine Aufmerksamkeit, die vielleicht Schlimmeres verhindert hätte.

Dienstag, 3. April 2018

Kurzberichte
smith-geno3Geno Smith (Bild) wechselte vom Atlantik zum Pazifik und landete in Los Angeles. Der bei den New York Jets und Giants gescheiterte Quarterback unterschrieb einen Einjahresvertrag bei den Chargers.
Dort wird er mit Cardale Jones in den Wettstreit treten, wer denn der Ersatzmann von Phillip Rivers sein darf.

Schon letztes Jahr haben die Cowboys versucht, Patriots Defensive End Kony Ealy zu bekommen. Doch die Jets waren schneller.
Dieses Jahr war er ein Free Agent, und Dallas griff zu. Zwar hatten Ealy und die Jets noch an einem neuen Vertrag gearbeitet, doch man konnte sich nicht einigen.

Die Cardinals verpflichteten Ex-Cowboys Wide Receiver Brice Butler.
Sie gaben ihm einen Zweijahresvertrag über $3,6 Millionen. Nicht schlecht für einen Receiver, der 2017 15 Pässe für 317 Yards fing.

Ben Navarro hat sich die Panthers mal genauer angesehen.
Navarro ist der Gründer und Geschäftsführer der in South Carolina ansässigen Sherman Financial Group LLC.
Letzte Woche war schon Alan Kestenbaum, ein Stahl-Milliardär aus Kanada, in Charlotte.
Aus der Stahlarbeiterstadt Pittsburgh wird sich auch David Tepper die Bücher des Teams genauer ansehen. Tepper ist ein Hedge Fond Manager, der bereits Anteile an den Steelers besitzt. Diese müßte er verkaufen, wenn er den Zuschlag für die Panthers erhalten sollte.
Der Bieterkrieg für das recht erfolgreiche Team ist also in vollem Gange. Die $2 Milliarden Grenze wird bei diesem Verkauf sicher fallen.
Die Liga hofft, daß sie bereits beim Frühjahrstreffen der Clubbesitzer vom 21. bis 23. Mai über den neuen Besitzer entscheiden kann.
Drei Viertel der Teambesitzer müssen dem neuen Besitzer zustimmen.

Es geht los. Die Cheftrainer, die ein neues Team übernommen haben, dürfen am heutigen 3. April zum ersten Mal offiziell mit den Spielern Kontakt aufnehmen.
Einige dieser Teams lassen sich damit bis zum 9. April Zeit.
Für alle anderen Teams ist der 16. April der Stichtag.

Sonntag, 1. April 2018

Kurzberichte
prescott-dak4„Dak muß besser werden, und er weiß das,“ sagte Cowboys Head Coach Jason Garrett. Die große Hoffnung, die man 2017 in Quarterback Dak Prescott setzte, erfüllte sich nicht.
Garrett sagte nicht genau, in welchen Bereichen Prescott (Bild) sich verbessern müßte, aber daß er noch viel an sich arbeiten müßte, das ist für den Head Coach klar.
2017 hat Prescott in fast allen Bereichen gegenüber 2016 nachgelassen. 13 Interceptions bedeuteten das Dreifache seiner Bilanz aus 2016. Doch man habe Geduld mit Prescott betonte Garrett. Die meisten Quarterbacks würden ihren Zenit erst in den 30ern erreichen.
Der Vergleich von Prescotts ersten beiden Saisons
2016: 13-3 W-L; 229,2 Passyards pro Spiel; 23-4 TD-INT; 104.9 Passer Wertung
2017: 9-7 W-L; 207,8 Passyards pro Spiel; 22-13 TD-INT; 86.6 Passer Wertung.
2016 trennte sich Prescott viel schneller vom Ball, als 2017. In seiner ersten Saison überlegte er nicht so oft, sondern entschied sich schneller und warf die einfacheren, kürzeren Pässe. 2017 wollte er zu oft zu viel. Um so zu spielen, hätte er die Verteidigungen besser entziffern müssen, das wäre noch zu schwer für ihn, meinte Garrett.
Und vergessen wir mal nicht, daß die grundlose Suspendierung von Running Back Ezekiel Elliott und die miese Leistung von Wide Receiver Dez Bryant es dem jungen Quarterback nicht gerade einfacher gemacht haben.
2018 kann das Alles schon wieder viel besser laufen.

Die Seahawks bauen den Kader um. General Manager John Schneider möchte es aber nicht Umbau nennen. Für ihn ist es ein alljährlich stattfindender Neustart.
Dann ist es dieses Jahr allerdings ein gründlicher Neustart. Richard Sherman, Michael Bennett, Sheldon Richardson, Jimmy Graham, Jeremy Lane und Paul Richardson gehören zu den Leistungsträgern des Teams, die nicht mehr in Seattle sind.
Diese Spieler müssen nun ersetzt werden, um die 9-7 Katastrophe der letzten Saison vergessen zu machen. Besonders in der Offense, wo es eigentlich nur Quarterback Russell Wilson gibt, besteht nicht nur Umbau- sondern Aufbau- Bedarf.
Der General Manager möchte das mit frischen Spielern erreichen.
Den Fans wird es egal sein, ob es ein Umbau oder ein Neustart wird. In der NFC West mit den Rams, Cardinals und den hoffnungsvollen 49ers muß ein starkes Team her, um mithalten zu können. Das muß Schneider zusammenstellen.

Er ist ein Running Back, der den Kontakt sucht und sich wohl fühlt, wenn er austeilen kann.
Noch.
Andere Spieler berühren wird ja ab 2018 weiter eingeschränkt. Doch bisher durfte er noch.
2015 wurde Thomas Rawls von den Seahawks verpflichtet, ohne gedraftet worden zu sein. Er sollte Marshawn Lynch ersetzen. Doch nachdem er in seiner ersten Saison 830 Yards erzielt hatte, forderte seine harte Spielweise ihren Tribut. Rawls hatte Probleme gesund zu bleiben. In den letzten beiden Saisons brachte er es nur auf 10 Spiele.
Die Jets nahmen ihn trotzdem auf und gaben ihm einen Einjahresvertrag. Doch den Einzug in den Saisonkader muß er sich verdienen.

Die Raiders feuerten Punter Marquette King.
King gilt als „Star“ auf seiner Position. Deshalb kam diese Entscheidung überraschend.
Meine Meinung darüber, ob Punter als Footballspieler bezeichnet werden dürfen, ist ja bekannt.
Durch seine Entlassung sparen die Raiders $2,9 Millionen unter der Gehaltsobergrenze.

„Wir brauchen Vontaze Burfict,“ heißt es aus der Chefetage der Cincinnati Bengals.
Auch wenn der Linebacker mal wieder suspendiert ist, ist er für das Team wichtig. Er wäre ein Motivator für die jüngeren Spieler, auf den man nicht verzichten könne, heißt es weiter.
Zusätzlich zu seinen Suspendierungen kommen Verletzungen, die ihn vom Einsatz abhalten. Nur 2012 und 13 spielte er in allen 16 Saisonspielen. Von den möglichen 64 Spielen seit 2014 spielte er nur in 36.
Auch 2018 wird er wieder die ersten vier Spiele verpassen, sollte sein Einspruch gegen eine erneute Suspendierung abgewiesen werden.
Trotzdem wollen die Bengals Burfict nicht feuern. In den paar Spielen, in denen er mitmischen kann, und als Führer in der Spielerkabine, ist er für sie zu wertvoll.

Saints Head Coach Sean Payton, der mit im Regelkomitee sitzt, und für die dusselige Helm-Regel mitverantwortlich ist, verteidigt diese natürlich.
Payton glaubt nicht, daß der Football der NFL dadurch „weicher“ wird. Er glaubt, daß das Spiel auch weiterhin sehr körperbetont bleibt.
Viele Spieler, hauptsächlich Verteidiger, sehen das anders. Es würde darauf hinauslaufen, daß man „Flag-Football“ spielen würde. Das kann man jetzt zweifach deuten. 1. kann es heißen, daß das Spiel langweiliger und berührungsloser ablaufen wird, 2. kann es heißen, daß die Schiedsrichter sehr viel Spaß mit Flaggen haben werden, und es kaum einen Spielzug geben wird, bei dem keine gelbe Flagge durch die Gegend fliegt.
Doch laut Payton soll es ja gar nicht so schlimm werden. Sein Wort in des Footballgottes Gehörgang.

„Wir müssen sehr bald einen Quarterback einberufen,“ ist Patriots Besitzer Robert Kraft überzeugt.
Nicht, daß er Tom Brady bald ersetzen möchte, aber ewig wird auch der nicht spielen können. Bald einen Ersatzmann zu draften, der noch von Brady lernen kann, ist tatsächlich eine gute Idee.
Jimmy Garoppolo, der ja als Bradys Nachfolger gehandelt wurde, kam 2014 nach New England. Doch er führt jetzt die 49ers in die Schlacht.
Langsam wird es Zeit für die Patriots. Brady ist 40, erst 40, wenn man ihn spielen sieht, aber das Ende ist nahe.

Jim Kelly wurde erneut an seinem Mundhöhlenkrebs operiert.
12 Stunden lag der Ruhmeshallen Quarterback der Bills unter dem Messer. Nachdem der Krebs herausoperiert war, wurde der Rachen rekonstruiert.
Nach der Operation sagten die Ärzte, daß die Operation erfolgreich verlaufen wäre.

Brandon Weeden ist wieder in Houston. Bereits 2015 war der Quarterback bei den Texans.
Weeden wurde 2012 in der ersten Runde der Draft von Cleveland einberufen. Doch wie es sich herausstellte, war er für die NFL nicht geeignet.
Als Ersatzmann für Deshaun Watson sollte es aber gerade so reichen.

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