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was heißt das Alles?
Was bedeuten diese Begriffe?
In der Rubrik “Football erklärt” erfahren Sie es.

Hier werden alle Mysterien entwirrt, hier wird alles erklärt, wirklich Alles!

Eine Hilfe nicht nur für Anfänger!

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Montag, 24. Juni 2019

Ein Comeback für Brett Favre?
FavrejubeltalspackerKommt Brett Favre (Bild) aus dem Ruhestand zurück?
Auf seinem Instagram Konto wurde das verkündet. Doch nicht vom ehemaligen Star Quarterback der Packers, sondern von einem Hacker, der Favres Konto kaperte.
Und wo das 49 Jahre alte Hall of Fame Mitglied schon mal dabei war, mit der Presse zu reden, sagte er auch etwas zu Green Bays neuem Head Coach und der Offense, die Matt LaFleur spielen lassen will.
Favre ist der Meinung, daß der neue Head Coach gut daran täte, Quarterback Aaron Rodgers nicht einzuschränken. Der wäre lange genug um Geschäft, um selber zu wissen, was er spielen kann, und was nicht.
Daß LaFleur eine längere Erfahrung vorweisen könnte, als Rodgers, kann man nicht wirklich sagen. Der Head Coach ist 39 Jahre alt, der Quarterback 35. Und die Trainer um LaFleur herum sind auch recht jung und unerfahren.
Doch Favre möchte keine Ratschläge erteilen. Er möchte nur, daß Rodgers und LaFleur einen gemeinsamen Weg finden, der Rodgers Zugute kommt.
Der Nachfolger von Favre hatte bisher nur einen Head Coach in der NFL, Mike McCarthy. Favre hatte fünf und weiß, wie es ist, andere Spielsysteme zu erlernen. Deshalb ist er der Meinung, daß es besser wäre, wenn der Head Coach sich seinem Quarterback anpaßt und nicht andersherum. „Laßt ihn sein Spiel spielen und stört ihn nicht dabei,“ meinte Favre. „Es wird interessant zu sehen, was dabei herauskommt.“

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Kurzberichte
Die Abwesenheit von Sony Michel bei den Trainingseinheiten der Patriots warf Fragen auf.
Die wurden jetzt beantwortet. Der Running Back hatte einen kleinen Eingriff an einem Knie und erholt sich davon. Das macht er im TB12 Sports Therapy Center in Foxborough.
Die Ruhezeit hat Michel gut getan. Mittlerweile kann er wieder mit voller Geschwindigkeit laufen.
Im Trainingslager muß er sich gegen einige Konkurrenten durchsetzen, um in den Saisonkader zu kommen. James White, Rex Burkhead, James Develin und Alabama Tailback Damien Harris wollen es auch schaffen.

„Es ist hart einen Typen wie mich zu ersetzen,“ sagte Bills Running Back LeSean McCoy.
Mittlerweile ist er über 30 und hat die schlechteste Saison seiner Karriere hinter sich. Die Bills haben einige Running Backs verpflichtet, um sie zu testen. Selbst der 36 Jahre alte Frank Gore ist unter den Testkandidaten. Es wird nicht leicht für McCoy, sich gegen sie durchzusetzen.
Nicht zu vergessen, daß McCoy noch eine Verhandlung wegen häuslicher Gewalt droht.

Samstag, 22. Juni 2019

Kurzberichte
ryan-matt-10„Irgendwann werden sie es auf die Reihe bekommen,“ hofft Falcons Quarterback Matt Ryan (Bild). Gemeint ist die neue Passbehinderungsregel.
Die genauen Bedingungen wurden in der abgelaufenen Woche bekanntgegeben und gelten für 2019. Danach werden sie überprüft und angepaßt, wenn nötig.
„Sie versuchen es, sie versuchen es wirklich,“ meinte Ryan. „Als Spieler akzeptiere und respektiere ich das.“
Daß sein Receiver Nr. 1 nicht bei den bisherigen Trainingseinheiten war, stört Ryan nicht sehr.
Julio Jones möchte einen neuen Vertrag. Was er betreibt könnte man als milden Streik bezeichnen. Die freiwilligen OTAs hat er geschwänzt. Beim Pflicht- Minicamp war er anwesend, hat aber nicht an den Übungen teilgenommen.
„Natürlich ist es wichtig, die Abstimmung hinzubekommen,“ sagte Ryan. „Aber immerhin spielen wir beide schon so lange zusammen, daß wir uns fast blind verstehen. Wichtig ist es, einen frischen und explosiven Julio auf dem Platz zu haben. Darauf kommt es an.“

Alex Smith hat einen Plan. Und der lautet, wieder in der NFL zu spielen.
Der Quarterback der Redskins erlitt letztes Jahr eine Beinverletzung, die seine Karriere gefährdet. Jetzt muß er Schritt um Schritt zur Wiederherstellung zurücklegen. Und es sind noch viele Schritte zu absolvieren für ihn.
Einen Altherrensport hat er bereits wieder aufgenommen, Golf. Dazu reicht es schon. Auch Aufbautraining betreibt er in Maßen. Doch vier bis sechs Wochen muß er noch einen externen Fixierer tragen. Für das Trainingslager sieht es also nicht gut aus.

Browns Wide Receiver Odell Beckham meinte, daß er bei den Giants sein Potential nicht entfalten konnte.
„Ich kann es gar nicht abwarten, endlich loszulegen,“ sagte er in London, wo er auf einer Werbetour weilt. „Bei den Giants war ich an einem Ort festgenagelt, an dem ich mich nicht weiter entwickeln konnte. Weder mental, physisch, psychisch oder spirituell konnte ich dort mein Potential entfalten. Um mich herum passierte zuviel, das mich ablenkte. Ich bin heiß darauf wieder Football zu spielen und mich um nichts anderes kümmern zu müssen.“

David Gilmour gehört wirklich zu den besten Gitarristen der Welt.
Das sieht wohl auch Jim Irsay so. Der Besitzer der Colts ersteigerte eine Gitarre des auch als Solokünstler erfolgreichen Pink Floyd Gitarristen für die Rekordsumme von $3,975 Millionen.
Gilmour spielte die Gitarre während der Aufnahmen der Pink Floyd Alben "The Dark Side of the Moon" (1973); "Wish You Were Here" (1975); "Animals" (1977); und "The Wall" (1979).
Bei einer Auktion in New York kamen Gitarren und andere alte Besitztümer Gilmours für über $21 Millionen an die Bieter.
Und da es zur Zeit so In ist, spendete Gilmour das Geld um die menschgemachte globale Erwärmung zu bekämpfen.

Der längste Tag des Jahres ist endlich vorbei.
Zwar kommen jetzt die heißesten Tage des Klimas, das man früher mal Sommer nannte, aber auch die werden wir rumkriegen.
Sehen wir mal auf die längsten „was auch immer“ der NFL.
- Das längste Spiel: 1971 AFC Divisional Runde zwischen Miami und Kansas City am ersten Weihnachtstag, 82 Minuten und 40 Sekunden. Die Dolphins gewannen nach zwei Verlängerungen mit 27:24.
- Die längste Siegesserie: New England, 21 Spiele von Woche 5 2003 bis Woche 7 2004.
- Die längste Niederlagenserie: Tampa Bay Buccaneers, 26 Spiele von Woche 1 1976 bis Woche 12 1977.
- Die längste NFL Karriere: Quarterback /Kicker George Blanda, 26 Saisons. 10 in Chicago, 7 in Houston und 9 in Oakland.
- Das längste Field Goal: Matt Prater, Broncos, 64 Yards. Woche 14 2013 in einem 51:28 Sieg gegen die Titans.
- Der längste Lauf: Da gibt es zwei, die allerdings doch sehr unterschiedlich sind. Der erste war Cowboys Running Back Tony Dorsett, 99 Yards Touchdown gegen die Vikings am letzten Spieltag 1983. Dallas hatte bei diesem Spielzug versehentlich nur 10 Spieler auf dem Platz.
Der zweite war Tennessee Titans Running Back Derrick Henry. 99 Yards Touchdown gegen die Jaguars in Woche 14 2018, mit 11 Mann auf dem Platz.
- Der längste Pass: 13x wurden Pässe über 99 Yards geworfen.
- Der längste Pass Interception Return: Baltimore Safety Ed Reed, 107 Yards Touchdown in Woche 12, 2008.
- Der längste Punt: Jets Steve O`Neal, 98 Yards in Woche 2, 1969.
- Der längste Puntreturn: Los Angeles Rams Cornerback Robert Bailey, 103 Yards in Woche 8 1994.
- Der längste Kickoff Return: Minnesota Vikings Cordarelle Patterson, 109 Yards in Woche 8 2013.
- Der längste Return eines verschossenen Field Goals: San Diego Chargers Antonio Cromartie, 109 Yards in Woche 9 2007.

Freitag, 21. Juni 2019

Das verlorene Dutzend
sb-54-logo32 NFL Teams, 20 Super Bowl Sieger. Wer sind die 12 Teams, die noch nie einen Super Bowl gewinnen konnten, ja die noch niemals in den Super Bowl gekommen sind?
Könnte es eines dieser Teams in der kommenden Saison in den Super Bowl LIV schaffen?
Sehen wir uns das Verlierer Dutzend an.
- Arizona Cardinals: Ne, also wirklich, die eher nicht.
- Atlanta Falcons: Es ist erstaunlich, daß dieses Team immer wieder scheitert. Zusammen mit den Carolina Panthers könnten sie am ehesten zum Kreis derer gezählt werden, die es schaffen könnten.
- Buffalo Bills: Hahahaha
- Carolina Panthers: zwei Super Bowl Auftritte und aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei. Wenn überhaupt eines dieser 12 Teams, dann sie (oder die Atlanta Falcons).
- Cincinnati Bengals: Nach 16 erfolglosen Jahren ohne einen Playoffsieg unter Head Coach Marvin Lewis wären die Bengals jetzt eigentlich mal dran. Ob allerdings Head Coach Zac Taylor in Jahr eins schafft, was Lewis in 16 Jahren nicht schaffte?
- Cleveland Browns: Das Team spielte letztes Jahr über seinen Möglichkeiten. Der Wille war bewundernswert. Ob die Addition von Wide Receiver Odell Beckham jr. wirklich ein Super Bowl Team aus den Clowns macht?
- Detroit Lions: siehe Arizona Cardinals
- Houston Texans: Mit der Defense der Texans sollte das Team eigentlich jedes Jahr im Super Bowl stehen. Wenn da nur nicht die Offense im Weg wäre.
- Jacksonville Jaguars: siehe Buffalo Bills
- Los Angeles Chargers: siehe Arizona Cardinals
- Minnesota Vikings: Man sieht, daß ein $80 Millionen Quarterback es alleine nicht richten kann. Erstaunlich war, daß die Defense 2018 nicht auf dem Niveau von 2017 gespielt hat. Mit Kirk Cousins als Quarterback liegt es auch 2019 wieder in den Händen der Verteidigung.
- Tennessee Titans: siehe Buffalo Bills

Passbehinderung
Die letzten Abstimmungen der neuen Regel wurden gemacht.
Der Videobeweis für eine Passbehinderung wird auch nach der Zweiminutenwarnung einer jeden Halbzeit und der Verlängerung vom Videoschiedsrichter angefordert, nicht vom Head Coach.
Der Videoschiedsrichter soll das Spiel nur unterbrechen, wenn es klare und offensichtlich sichtbare Beweise gibt, ob, oder ob nicht, eine Passbehinderung vorgelegen hat.
Damit es nicht zu viele unnötige Spielunterbrechungen gibt, sollen die Videoschiedsrichter wirklich nur dann eingreifen, wenn sie ganz sicher sind, daß die Feldschiedsrichter falsch entschieden haben könnten.
Allerdings sollen auch „Hail Mary“ Pässe überprüft werden können, in Übereinstimmung mit den Richtlinien, die für Feldschiedsrichter gelten. Das war bisher nicht vorgesehen, weil bei dem Gewusel bei einem Ave Maria Paß jeder jedem im Weg steht.

Donnerstag, 20. Juni 2019

Kurzberichte
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10 Teams in 17 Jahren durchlief Josh McCown (Bild) in seiner NFL „Karriere“. Darunter war auch ein Team in der United Football League.
Jetzt hat der Quarterback genug von der Rumreiserei, er gab seinen Schritt in den Ruhestand bekannt.
Die Cardinals beriefen McCown in der dritten Runde der Draft 2002 ein. Nach vier Jahren in der Wüste hießen seine Stationen: Detroit Lions, Oakland Raiders, Miami Dolphins (Offseason), Carolina Panthers, Hartford Colonials (UFL), San Francisco 49ers (Offseason), Chicago Bears, Tampa Bay Buccaneers, Cleveland Browns, und letztlich, die New York Jets in den letzten zwei Jahren.
In den 17 Jahren brachte er es nur auf 76 Starteinsätze. Er erzielte 98 Touchdowns und 82 Interceptions.
Für die Zukunft hat McCown jetzt entweder einen Posten als Coach oder als TV Analyst im Auge.

Tom Brady legt ein paar private Übungseinheiten mit dem suspendierten Wide Receiver Josh Gordon ein.
Wann der Quarterback der Patriots in einem Spiel Bälle zu Gordon werfen kann, das weiß heute noch keiner, Gordon ist auf unbestimmte Zeit suspendiert. Er hat zu oft gegen die Drogenpolitik der Liga verstoßen.
Für den Fall, daß die Sperre des Wide Receivers zum Trainingscamp beendet wird, will Brady an der Abstimmung mit seinem Wide Receiver arbeiten.
Die Patriots hegen die Hoffnung, daß es so kommen könnte. Sie gaben Gordon vor kurzem einen Einjahresvertrag über $2,025 Millionen.

Die Patriots wollten den Ex Tight End der Lions Michael Roberts bereits verpflichten, sahen aber nach der medizinischen Untersuchung davon ab.
Die Packers versuchten es mit Roberts, doch auch sie sahen letztlich von einer Verpflichtung ab. Die Schulterverletzung, die seine Saison im Dezember letzten Jahres beendete, will nicht so recht heilen.

Robert Nkemdiche wurde verhaftet.
Der Defensive End der Cardinals war zu schnell mit seinem Auto unterwegs. Die Polizei in Scottsdale, Arizona, hielt ihn an und stellte fest, daß Nkemdiche mit einer abgelaufenen Fahrerlaubnis unterwegs war. In einer metallenen Visitenkartendose, wurde Kokain gefunden.
Das war vor zwei Wochen. Als der Defensive End jetzt nicht zu einem angesetzten Gerichtstermin erschien, wurde er verhaftet.
Die Cardinals werden sich wohl von ihm trennen. Ihre Option auf eine fünfte Saison des Verteidigers haben sie nicht gezogen. Zur Zeit kuriert er noch einen Kreuzbandriss aus. Er war bisher zwar bei allen Trainingseinheiten anwesend, aber nur als Zuschauer. Nkemdiche wird bis zum Beginn des Trainingslagers nicht einsatzbereit sein.

Die Broncos werden zum Gedenken an den verstorbenen Besitzer Pat Bowlen einen „Mr. B.“ Sticker auf dem Helm tragen.
Bowlen verstarb zwei Monate, bevor er im August in die Hall of Fame aufgenommen werden sollte. Natürlich wird ihm diese Ehre posthum zu teil.
Vor dem ersten Heimspiel am 15. September wird es eine kleine Gedenkfeier für Bowlen geben.
Am Dienstag kamen Broncos Fans in Massen in das Stadion der Broncos, um dem Verstorbenen ihren Respekt zu zollen. Unter den Besuchern waren auch die Ex- Broncos Quarterbacks John Elway und Peyton Manning.

Der persönliche Trainer von Rams Running Back Todd Gurley, Travelle Gaines, sagte in einem Interview, daß sein Schützling Arthritis im Knie hat.
Diese Probleme hat Gurley, seit er in seiner Collegezeit einen Kreuzbandriss erlitten hat.
Der Running Back wird ein besonderes Trainingsprogramm absolvieren. Damit soll er bis zum Ende des Saison einsatzbereit gehalten werden, besonders wenn es im Dezember und Januar um die Playoffs geht. Dazu sollen auch seine Einsätze in den Saisonspielen reduziert werden.

Lions Quarterback Matthew Stafford hat in der Saison 2018 mit einem gebrochenen Rücken gespielt.
Diese Verletzung zog er sich gegen Ende der Saison zu, als er in einem Spiel gegen die Rams in Woche 13 11 mal getackelt wurde.
Es soll sich um mehrere Haarrisse in Wirbeln handeln, die keine Operation brauchen.

Giants Rookie Quarterback Daniel Jones hat viel zu tun, um die Herzen der New Yorker zu erobern.
Als sein Bild auf einer Leinwand im Stadion während eines Spiels der Baseball Yankees gezeigt wurde, wurde kräftig gebuht.
In einem Interview sagte Jones, daß er nicht viel darum geben würde, was man über ihn denkt. Er würde es zwar mitbekommen, aber er könne das Ganze ganz gut von sich fernhalten. Jones glaubt auch nicht, daß diese Buhs gegen ihn persönlich gerichtet wären, sondern gegen die schlechten Entscheidungen, die die Verantwortlichen des Teams in der Vergangenheit getroffen hätten. Er wäre froh, bei diesem großartigen Team gelandet zu sein. Alles weitere würde sich dann schon ergeben.

Die Bills haben einen Wettbewerb für angehende Ehelaute gestartet. Die Gewinner können sich in der Halbzeit des Heimspiels am 29. September auf dem Platz trauen lassen.

Samstag, 15. Juni 2019

Kurzberichte
Heute die letzten Neuigkeiten, bevor ich mir ein paar Tage Pause gönne.
Am 20.6., spätestens 21.6., melde ich mich wieder zurück.

kingsbury-kliffCardinals Head Coach Kliff Kingsbury (Bild) sorgte für fragende Gesichter, als er bekanntgab, daß er im Training Pausen einlegen wird, damit seine Spieler auf ihre dämlichen Handys gucken können. Diese neue bekloppte Sucht greift ja wildwuchernd um sich.
Jetzt gab Kingsbury zu, daß er und einige Assistenztrainer, mehrere Fake Accounts in sozialen Medien nutzten, um seine Collegespieler zu überwachen, als er noch Head Coach bei Texas Tech war.
Kingsbury und seine Assistenten erfanden Konten bei Twitter und Co. in denen sie behauptete ein hübsches Mädchen zu sein. Damit nahmen sie Kontakt zu den Spielern auf, um sie auszuspionieren.
„Wir hatten Fake Accounts mit netten Mädchen, und mit ihnen konnten wir überwachen, was die Spieler twitterten, was so vor sich geht,“ sagte Kingsbury.
Eigenartig, daß Kingsbury das so freimütig zugibt, und von sich aus erzählt. Das klingt nicht nur fragwürdig, sondern auch strafwürdig.
Auf die Frage, ob die Spieler irgend etwas davon geahnt haben könnten, antwortete der Head Coach: „Ich glaube schon. Aber sie konnte nicht widerstehen. Freundschaftsanfragen von netten Mädchen kann keiner widerstehen. Denen folgt man automatisch.“
Und ja, Kingsbury erzählte seinen Spielern davon. Am Ende der Saison versammelte er alle im Filmraum der Uni und zeigte die absurdesten Antworten auf der großen Leinwand: „Wir hatten viel Spaß damit,“ erzählte er lachend.
Und für die Cardinals heißt das: „Paßt auf, mit wem ihr twittert. Big Head Coach könnte Euch beobachten.“

Im Trainingslager wollen die Redskins ausprobieren, ob Rookie Quarterback Dwayne Haskins vielleicht der Starter werden kann.
Im bisherigen Verlauf der Vorbereitungsphase hat Haskins dermaßen überzeugt, daß die Antwort Ja lauten könnte. Haskins ist also nicht im Rennen um die Nr. 2 des Teams, sondern um die Nr. 1. In dieses Rennen gehen auch Case Keenum, Colt McCoy und ja, rechnen wir noch Alex Smith dazu.
Smith muß immer noch seine Verletzung von letzter Saison auskurieren und Keenum ist halt Keenum. Es läuft also wohl auf einen Zweikampf Haskins gegen McCoy hinaus.

Die Patriots hatten vor, Michael Roberts von den Lions zu verpflichten. Doch sie überlegten es sich anders.
Die Lions wollten den Tight End auch nicht behalten und setzten ihn auf die Transferliste. In seinen zwei Saisons in Detroit war er zu oft verletzt.
Wenn Roberts kein Team findet, das ihn von der Transferliste nimmt, dann können die Patriots ihn verpflichten, ohne den Lions eine Kompensation schuldig zu sein.

Die Texans haben bekanntgegeben, daß sie nicht länger versuchen, den Direktor des Spielerpersonals der Patriots, Nick Caserio, als ihren neuen General Manager anzuwerben.
Die Patriots hatten Beschwerde bei der Liga eingelegt, weil die Texans nicht vorschriftsmäßig vorgegangen waren, als sie Caserio kontaktierten.
Patriots Besitzer Bob Kraft veröffentlichte ein Statement, in dem er betonte, daß zwischen den beiden Clubs alle OK wäre.

Cowboys Tight End Rico Gathers ist für das erste Saisonspiel suspendiert.
Er hat verbotene Substanzen zu sich genommen.

Freitag, 14. Juni 2019 - 2

Eilmeldung
bowlen-pat
Diese traurige Nachricht kann nicht bis morgen früh warten.
Der Besitzer der Denver Broncos, Pat Bowlen (Bild), verstarb heute im Alter von 75 Jahren.
Er kaufte das Team 1984. Er bewahrte es davor, Pleite zu gehen und machte es zu einem der siegreichsten Teams der Liga. 1998 und 99 gewannen seine Broncos den Super Bowl und dann noch mal 2016.
Vorher hatten sie viermal im Spiel der Spiele gestanden und jedes mal verloren, davon dreimal in Bowlens Zeit.
Er wurde der Teambesitzer, der als schnellster 300 Siege mit seinem Team erzielte. Im 30. Jahr seiner Amtszeit war es so weit. Das sind im Durchschnitt 10 Siege pro Saison. In den 35 Jahren, die er das Team besaß, hatte Denver nur sechs negative Saisons.
Vor Jahren wurde bei Pat Bowlen Alzheimer festgestellt. Bereits als die Broncos Super Bowl 50 gewannen, litt er unter dieser heimtückischen Krankheit und konnte nicht im Stadion sein. Er hatte die Kontrolle über den Club abgegeben. 
Bowlen war ein Familienmensch, was er auch auf seine Spieler ausdehnte. Er war bei jedem Training anwesend und traf sich privat mit seinen Spielern und deren Familien, um zu sehen, was „hinter dem Football“ passiert.
Auch wenn er schon lange nicht mehr die Geschicke des Teams leitete, sind die Broncos Pat Bowlens Team... auch jetzt noch.

Freitag, 14. Juni 2019

Kurzberichte
tomlin-mikeSteelers Head Coach Mike Tomlin (Bild) hat immer auf einen Top Running Back gesetzt. Nie hat er mehrere Running Backs gleichberechtigt nebeneinander eingesetzt.
Sicher hat er die Nr. 1 ab und zu auch mal geschont. Doch die Einsatzzeit auf mehrere Läufer zu annähernd gleichen Teilen zu verteilen, das war nicht Tomlins Ding.
2019 ist James Conner als Nr. 1 Running Back in Pittsburgh gesetzt. Und er sagte in einem Interview, daß dieses Jahr er und seine Kollegen in etwa die gleiche Einsatzzeit bekommen werden.
Jaylen Samuels ist als Ersatzmann von Conner vorgesehen. Benny Snell wurde in der vierten Runde 2019 einberufen.
Und dieses Trio soll sich dieses Jahr die Einsätze teilen.
Ob Tomlin tatsächlich von seiner bisherigen Marschrichtung abgeht, das bleibt abzuwarten.

Die Lions gaben Tight End Michael Roberts an die Patriots ab.
New England trat dafür einen Draftpick in Runde sieben 2020 an Detroit ab.

Die Colts gaben Cornerback Kenny Moore eine Vertragsverlängerung über vier Jahre und $30 Millionen.
Damit bleibt er bis nach der Saison 2023 in Indianapolis.
Moore hatte noch ein Jahr in einem $645.000 Vertrag stehen und wäre nach der kommenden Saison ein Free Agent geworden.

Die Chiefs verlängerten den Vertrag von Harrison Butker um fünf Jahre und $20 Millionen.
Der Kicker ist seit 2017 in Kansas City und verwandelte 62 von 69 Field Goal Versuchen und 24 von 27 Extrapunkte.

Kicker sind nicht die Position, die den Bears Freude bereitet.
Am ersten Tag des Minicamps war es besonders grausam. Am Donnerstag wurde es dann etwas besser.
Head Coach Nagy hatte seinen zwei verbliebenen Kickern, Eddy Pineiro und Elliott Fry, gesagt, daß das ganze Team eine Extraeinheit Konditionstraining einlegen müßte, wenn sie wieder aus 40 Yards versagen.
Alle Augen waren auf Pineiro und Fry gerichtet. Beide trafen und Nagy schickte das Team bis zum Beginn des Trainingslegers nach Hause.
Die Kicker-Misere in Chicago ist damit aber längst nicht beendet.

Die Eagles wirbelten ihre Vorstandsetage durcheinander. Von 2010 bis 14 war Howie Roseman bereits General Manager In Philadelphia.
Ab 2015 wurde er Vizepräsident für Footballangelegenheiten. Seit Donnerstag ist er wieder General Manager, zusätzlich zu seinem aktuellen Posten.
Insgesamt ist Roseman seit 20 Jahren bei den Eagles und hat sich Posten für Posten nach oben gearbeitet.

Die Texans feuerten ihren General Manager Brian Gaine letzte Woche plötzlich und aus heiterem Himmel.
So sah es für Außenstehende aus. Intern lag der Grund der Entlassung bei einem Fehlverhalten Gaines. Er soll Afro-Amerikanische Angestellte bevorzugt gefeuert haben. Ein ehemaliger Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes schaltete den Gleichstellungsbeauftragten ein, der eine Beschwerde bei den Texans einreichte.
Vom Team gab es dazu keinen Kommentar.

Chiefs Tight End Travis Kelce konnte bisher nur beim Training zusehen. Er hatte einen kleinen Eingriff an einem Sprunggelenk und darf noch nicht voll trainieren.
Doch bis zum Trainingslager soll er wieder einsatzbereit sein.

Donnerstag, 13. Juni 2019

Kurzberichte
george-eddi1Die Titans werden zwei Trikotnummern zur Ruhe setzen.
Das Team ehrt damit Quarterback Steve McNair (Nr. 9) und Running Back Eddie George (27 Bild).
Die Zeremonie wird am 15. September während des Heimspiels gegen die Colts abgehalten.
Beide Spieler waren schon im Team, als die Tennessee Titans noch die Houston Oilers waren.
„McNair und George waren Herz und Seele der Oilers/Titans,“ sagte Besitzerin Amy Adams Strunk.
George hält mit 10.009 Laufyards in acht Saisons den Allzeitrekord des Teams.  Er ist der einzige Running Back der NFL, der in acht aufeinanderfolgenden Saisons jeweils über 300 mal mit dem Ball lief. Nach seiner Zeit in Tennessee spielte er noch eine Saison für die Cowboys, bevor er seine Karriere beendete.
McNair schaffte es bis auf ein Yard an den Super Bowl Titel heran. Dieses eine Yard fehlte in Super Bowl XXXIV, den die Rams sehr glücklich mit 23:16 gewannen.
McNair wurde am 4. Juli 2009 ermordet.
Die beiden sind die Spieler Nr. sieben und acht, deren Trikotnummern von den Titans/Oilers zur Ruhe gesetzt werden

Die Bears erlebten ein Debakel.
Im Minicamp setzten die drei zum Test anwesenden Kicker Schuß um Schuß um Schuß daneben. Einer von ihnen ist schon wieder gefeuert, Chris Blewitt.
Wie lange Eddy Pineiro und Elliott Fry noch bleiben, bleibt abzuwarten. Die beiden sind die letzten von ACHT Kickern, die Chicago in diesem Jahr bereits getestet hat.
Seit die Bears Robbie Gould 2016 haben gehen lassen, ist die Kicker Position ein Chaos.
Head Coach Matt Nagy war nach dem Kicker Grauen zum Beginn des Minicamps sehr frustriert.
Man muß kein Prophet sein, um zu sehen, daß die Bears noch so einige Kicker ausprobieren werden bis zum Saisonstart.

Mitchell Schwartz gilt als der beste Right Tackle der Liga.
Und er bleibt ein weiteres Jahr in Kansas City. Die Chiefs gaben ihm einen Einjahresvertrag über $11,255 Millionen.
Schwartz hat einen noch zwei Jahre laufenden Vertrag, und die Verlängerung hält ihn bis nach der Saison 2021 in Kansas City.
In seinen bisherigen sieben Saisons in der NFL hat der Tackle noch kein Spiel verpaßt, ja sogar noch nicht einmal einen Spielzug.

Das Regelkomitee berät fleißig über die Passcatch-Regel.
Bisher war die Rede davon, daß auch nach der Zweiminutenwarnung einer Halbzeit die Head Coaches zu einer strittigen Situation einen Videobeweis anfordern können.
Doch jetzt hört man, daß es nach der Zweiminutenwarnung dabei bleibt, daß der Videobeweis vom Videoschiedsrichter angefordert werden soll.
Es wird noch etwas dauern, bis die sich einigen.

Patriots Running Back Sony Michel hat bisher nicht an den Saisonvorbereitungen teilgenommen. Grund ist eine minimale Operation an einem Knie.
Der Teilnahme am Trainingslager soll nichts entgegenstehen.

Einmischung ist etwas, das die NFL nicht mag.
Die Patriots beschuldigen die Texans, bei deren Suche nach einem neuen General Manager, unrechtmäßig Kontakt mit Patriots Spielerpersonalchef Nick Caserio aufgenommen zu haben.
Das wird in der Liga als Einmischung bezeichnet und gar nicht gerne gesehen.
Die Patriots haben Jack Easterby als Drahtzieher der Einmischung im Visier. Der war mal Entwicklungsdirektor in New England und arbeitet seit einigen Monaten in dieser Funktion für die Texans.
Easterby war zugegen, als die Patriots ihre Super Bowl Ringe überreicht bekamen. Am Tag danach feuerte Houston General Manager Brian Gaine. Kurz danach nahmen sie Kontakt mit Nick Caserio auf.
Die Texans wollten dazu keinen Kommentar abgeben.
Sollte die NFL zu der Ansicht gelangen, daß Houston nicht nach den Regeln gespielt hat, könnten die Patriots Draftpicks der Texans erhalten, oder Houston erhält Geldstrafen, oder Suspendierungen, oder eine gekonnte Mischung aus all dem.

Zach Ertz ist mit Julie Ertz verheiratet. Die nimmt gerade an einer Frauen-Fußball-WM teil. Ein Sportereignis, auf das die Welt gewartet hat.
Julie Ertz ist Mitglied des Teams USA, das Thailand mit 13:0 besiegte. Das stellt wohl einen Rekord im Frauenfußball dar.
„Es war entspannend, diesem Spiel zuzusehen,“ sagte Zach nach dem Spiel. „Hoffentlich werden alle Partien so locker, so streßfrei. Ich freue mich, wenn ich nach dem Minicamp nach Frankreich fliegen und meine Frau am Sonntag anfeuern kann. Es macht Spaß ihr bei etwas zuzusehen, das ihr Spaß macht.“

Die Chargers bereiten sich auf eine lange Saison vor. Die soll nicht schon im Januar enden. Um Quarterback Philip Rivers Frisch zu halten, wird er in der Vorbereitung auf seine 16. Saison geschont.
Der 37-jährige warf letztes Jahr in den Vorbereitungsspielen nur 14 Pässe. Dieses Jahr sollen es noch weniger werden. Offensive Coordinator Ken Whisenhunt würde Rivers gerne überhaupt nicht einsetzen in den Testspielen.
Letztes Jahr hatte sich die Schonung von Rivers in der Vorbereitungszeit schon bezahlt gemacht. Er erreichte 4.308 Passyards und 32 Touchdowns. Die 12-4 Bilanz des Teams war die beste seit 2009.
Und jetzt hofft man bei dem Team aus Los Angeles, das noch nicht mal das kleinste Stadion der NFL gefüllt bekommt, daß noch mehr Schonung des Quarterbacks, noch mehr Siege bringt. Möglichst bis in den Februar hinein.

Mittwoch, 12. Juni 2019

Kurzberichte
jones-julioJulio Jones (Bild) macht sich keine Gedanken um einen neuen Vertrag.
Letztes Jahr war er der Wide Receiver, zu dem die meisten Pässe geworfen wurden. Er fing 113 davon für 1.677 Yards, und auch da war er die Nr. 1.
In der Gehaltsbestenliste der Wide Receiver war er nur die Nr. 11. Mit seinen $14,3 Millionen Jahresgehalt wird er 2019 sogar auf Platz 12 zurückfallen, und er hat noch zwei Jahre in seinem Vertrag stehen.
Doch Jones hat das Wort von Teambesitzer Arthur Blank, daß er bald ganz oben in der Gehaltsliste der Wide Receiver auftauchen wird. Und Blanks Wort reicht Jones. Das wäre Gold wert, meinte der Wide Receiver.
Dann wird es Zeit, denn Blank hat Jones letztes Jahr eine Gehaltserhöhung für die Zeit vor der Saison 2019 versprochen.
Die freiwilligen Trainingseinheiten hat Jones ignoriert. Zum Pflicht Minicamp ist er erschienen. Allerdings hat er sich geschont und nicht voll daran teilgenommen.

Der Ring der Ehre der Falcons bekommt ein neues Mitglied.
Am 8. Dezember, während des Spiels gegen die Panthers, wird Roddy White als 11. ehemaligem Spieler Atlantas diese Ehre zuteil.
Julio Jones ist ihm zwar auf den Fersen, aber noch führt White mit 808 gefangenen Pässen für 10.863 Yards und 63 Touchdowns die ewige Bestenliste der Falcons Wide Receiver an.
Viermal wurde er in den Pro Bowl gewählt.

Die Saints gaben Cameron Jordan eine Vertragsverlängerung über drei Jahre.
Der Defensive End wird bis nach der Saison 2023 ein Heiliger bleiben und kann $52,5 Millionen bekommen, von denen $42 Millionen garantiert sind.

Und es hat die Oakland Raiders erwischt. Sie sind das Team, daß die Kameraleute von HBO während des Trainingslagers für die Serie Hard Knocks ertragen muß.
Sie waren eins von fünf Teams, die für dieses Jahr teilnahmeberechtigt waren.
Die anderen Teams, die Detroit Lions, San Francisco 49ers, New York Giants und Washington Redskins hatten also dieses Mal noch Glück gehabt.
Die Raiders trainieren zum letzten Mal als die Oakland Raiders. Nächstes Jahr um diese Zeit heißen sie dann Las Vegas Raiders.
Die erste Folge der neuen Staffel läuft ab 6. August in den USA.

Packers Quarterback Aaron Rodgers spendete der University of California, Berkley, einen siebenstelligen Betrag, obwohl er nur zwei Jahre dort spielte.
Für das Geld soll die Umkleide renoviert und das Aaron Rodgers Football Stipendium ins Leben gerufen werden.

Die Ravens schlossen Defensive Tackle Michael Pierce vom Training aus.
Am ersten Tag des Minicamps erschien Pierce völlig außer Form. Nach ein paar Übungen sprach Head Coach John Harbaugh mit dem Defensive Tackle und schickte ihn zum Duschen.
Nachdem die Ravens ihr Minicamp beendet haben, treffen sie sich erst wieder Ende Juli im Trainingscamp.

Der Lazarettreport
Bengals Wide Receiver A.J. Green verletzte sich in der letzten Saison am Zeh und seine Saison war beendet.
Am Minicamp des Teams wird er mit Einschränkungen teilnehmen.

Bei den Colts wird Quarterback Andrew Luck mit seiner Wadenverletzung immer noch nicht am Training teilnehmen. Ziel ist es, einen gesunden Luck im Trainingslager zu haben.

Bei den Eagles hat Rookie Running Back Miles Sanders bisher wegen einer Oberschenkelverletzung noch nie am Training teilgenommen.
Sanders wurde als 53. Spieler in der Draft einberufen.

49ers Tight End Garrett Celek wurde am Rücken operiert und braucht zwei Monate Ruhezeit.
Celek ist seit Woche 16 der letzten Saison im Gehirnerschütterungsprotokoll.

Dienstag, 11. Juni 2019

Kurzberichte
rudolph-kyle2Und dann hat es doch noch geklappt. Die Vikings konnten einen der aktuell besten Tight Ends behalten.
Kyle Rudolph (Bild) akzeptierte einen neuen Vierjahresvertrag über $36 Millionen.
„Ich fühle mich über die Maßen geehrt. Mein Zuhause, unser Zuhause wird immer in Minnesota sein,“ schrieb der 29-Jährige auf Twitter.
Monatelang haben die Agenten von Rudolph und die Vikings miteinander gerungen. Minnesota war finanziell in der Klemme, weil der Vertrag von Quarterback Kirk Cousins extrem hoch ist. Deshalb stand ein Wechsel von Rudolph im Raum.
Nun ist dieses Problem vom Tisch und Rudolph, der auf keinen Fall weg aus Minnesota wollte, kann bleiben.

Colts Offensive Tackle Antonio Garcia wurde für die ersten vier Spiele suspendiert.
Er nahm verbotene leistungssteigernde Mittel ein.

Nach neun Jahren in der NFL beendet Arthur Moats seine Karriere.
Der Defensive End spielte vier Saisons für die Bills, vier für die Steelers und eins mit den Cardinals.

Ben Watson wollte mit dem Football aufhören. Der 38 Jahre alte Tight End hatte sein Karriereende bereits verkündet.
Letztes Jahr war er noch bei den Saints unter Vertrag.
Doch Watson merkte, daß er doch lieber gerne noch spielen würde. Er fragte bei den Patriots an, die ihn 2004 in der ersten Runde der Draft einberiefen.
Und sie gaben ihm einen Einjahresvertrag über $3 Millionen, wohl wissend, daß er für die ersten Spiele suspendiert ist, weil er verbotene Mittel eingenommen hat.

Die Patriots haben ihrem Head Coach Freude bereitet. Bill Belichick war so zufrieden mit dem Trainingseinsatz seiner Spieler, daß er ihnen die letzten zwei Tage des Minicamps freigab.
Damit haben die Patriots jetzt bis zum Beginn des Trainingslagers Ende Juli frei.

Kellen Winslow war einer der besten Tight Ends aller Zeiten. Sein Sohn Kellen Winslow jr. hatte es auch in der NFL versucht, aber nicht geschafft.
Seine Stationen waren die Browns, die den Tight End an sechster Stelle in der Draft 2004 einberiefen, Buccaneers, Patriots und Jets.
2008 hatte er eine Pro Bowl Saison, 2013 war er suspendiert, weil er verbotene Mittel eingenommen hatte. Danach war seine Karriere beendet.
Leider brachte er es außerhalb des Platzes zu trauriger Berühmtheit. Am Montag wurde er verurteilt, weil er eine 58 Jahre alte heimatlose Frau vergewaltigt hat.  Winslow Jr. werden zwei weitere Vergewaltigungen zur Last gelegt, an einer Anhalterin und einer bewußtlosen Teenagerin.
Sein Verteidiger führte an, daß der Sex mit der 58-Jährigen einvernehmlich erfolgte und die Klägerin Winslow angezeigt hätte, um an sein Geld zu kommen. Immerhin konnte der Junior in seiner verletzungsgeplagten Zeit in der NFL $40 Millionen verdienen.
Doch dieser Argumentation folgten die Geschworenen nicht. Sie entschieden sich dafür, Winslow Jr. als schuldig anzusehen.

Minicamps... Einige sind beendet, einige fangen erst an.
Bei den Falcons erschienen Wide Receiver Julio Jones, defensive Tackle Grady Jarrett, Pass Rusher Vic Beasley, und Linebacker Deion Jones. Bisher hatten sie alle die OTAs geschwänzt.
- Bei den Eagles meldete sich Malcolm Jenkins teilnahmebereit. Er möchte einen besseren Vertrag und nahm nicht an den OTAs teil.
- Bei den Jaguars wird Yannick Ngakoue nicht teilnehmen. Der Defensive End ist unzufrieden mit seinem Vertrag.
- Zwei Spieler, die ihre Franchiseverträge noch nicht unterschrieben haben, werden den Minicamps ihrer Teams wohl fernbleiben, Linebacker Jadeveon Clowney von den Texans und Kicker Robbie Gould von den 49ers.

Montag, 10. Juni 2019

Cousins der Schreckliche
cousins-kirk-vikingsEr kam, sah und kassierte, geliefert hat er allerdings nicht. Das weiß Kirk Cousins (Bild) selber, und er weiß, daß er die Fans in Minnesota nicht noch mal so enttäuschen darf.
Die Vikings dachten, daß Cousins ihr Quarterback für die Zukunft sein könnte. Sie gaben dem Ex-Redskin einen Dreijahresvertrag über garantierte $84 Millionen.
Jahr eins des Vertrags ist Geschichte. Die Vikings kamen mit nur acht Siegen noch nicht mal in die Nähe der Playoffs.
2012 wurde von den Redskins in der vierten Runde der Draft aufgenommen. Er war ein passabler Ersatzmann, der von 2015 - 17 als Starter eingesetzt wurde. Nicht daß die Redskins in dieser Saison übermäßig erfolgreich gewesen wären. Doch seine 4.093 Passyards mit 27 Touchdowns und 13 Interceptions 2017 machten die Verantwortlichen in Minnesota glauben, daß sie mit ihm einen Quarterback bekommen könnten, der sie in den Super Bowl bringt. Immerhin hatten sie es in der Saison 2017 bis ins NFC Championshipspiel geschafft. Cousins sollte der Mann werden, der sie noch ein Spiel weiterbringt.
War nix.
Zwar erzielte Cousins 4.298 Passyards mit 30 Touchdowns und nur 10 Interceptions, eine gute Statistik, aber die Vikings kamen nicht in die Playoffs.
Deshalb hat der Quarterback einen schlechten Geschmack im Mund, wie er seine Gefühlslage beschreibt.
Die Fans in Minnesota wären sehr nett zu ihm, wenn er ihnen im Supermarkt oder sonstwo begegnet, und das würde es nur noch schlimmer machen. Cousins ist froh, wenn die Saison 2019 beginnt, damit er dieses Gefühl, die Fans im Stich gelassen zu haben, auf dem Platz abschütteln kann.
Kann er das wirklich?
Mit den richtigen Mitspielern durchaus. Die können allerdings nicht alle gehalten werden, weil Cousins Gehalt viel zu hoch ist. Einer der besten Tight Ends der Liga, Kyle Rudolph, wird das Team sehr wahrscheinlich verlassen, weil er nicht adäquat bezahlt werden kann. Dann hätte Minnesota einen $84 Millionen Quarterback, aber einen erstklassigen Tight End weniger, der Cousins Pässe fangen könnte.
Es ist die übliche Zwickmühle, die sich auftut, wenn Teams Unsummen für einen einzigen Spieler raushauen, und sich dann andere Leistungsträger nicht mehr leisten können.
Um so mehr wird es an Cousins liegen, die Offense nach vorne zu bewegen. Und er hat die Absicht, genau das zu tun.

Kurzberichte
Panthers Quarterback Cam Newton kann ohne Schmerzen den Ball werfen.
Nach seiner Schulteroperation im Januar ist er so weit geheilt, daß er am Minicamp ohne Einschränkungen teilnehmen dürfte. Dürfte deshalb, weil er natürlich vom Trainerstab geschont wird.
Zunächst soll er nicht an 11 gegen 11 oder 7 gegen 7 Übungen teilnehmen, sondern nur zu stillstehenden Spielern werfen.
Das soll sicherstellen, daß Newtons Schulter nicht zu sehr strapaziert wird, und er dann im Trainingscamp richtig loslegen kann.

Der Verletzungsbogen der Texans listete letztes Jahr einige Verletzungen von DeAndre Hopkins auf. Fuß, Knöchel, Oberschenkel und Daumen bereiteten dem Wide Receiver Probleme. Im letzten Saisonspiel erwischte es ihn auch noch an der Schulter.
„Letztes Jahr war hart, nicht nur physisch sondern auch psychisch,“ sagte Hopkins. „So angeschlagen war ich noch nie seit ich Football spiele. Ich hatte eine Menge Verletzungen, für die andere sich hätten Krankschreiben lassen. Ich habe nie daran gedacht nicht zu spielen, es sei denn, die Ärzte hätten es mir geraten.“
Im letzten Spiel in den Playoffs gegen Indianapolis rissen ihm Bänder komplett von der Schulter. Er spielte trotzdem weiter, weil er das Team nicht im Stich lassen wollte.
Momentan läßt Hopkins seinen Körper heilen, wie er sagte. Er glaubt, daß er 2019 völlig beschwerdefrei in die Saison gehen kann.

Dolphins Wide Receiver Albert Wilson erwartet, daß er zum Saisonstart einsatzbereit sein wird.
In Woche sieben zog er sich eine schwere Hüftverletzung zu. Er wurde sofort auf die Verletztenliste gesetzt und hat bis heute nicht mehr trainiert.
In den sieben Spielen bis zu seiner Verletzung fing er 34 Pässe für 407 Yards.
Die Trainingseinheiten der Dolphins sind zur Zeit beendet. Das nächste Mal sieht man sich im Trainingslager. Wilson glaubt, daß er daran teilnehmen kann.

Samstag, 8. Juni 2019

Kurzberichte
goff-jared2Daß Carson Wentz seine Vertragsverlängerung bekam, hat keinen Einfluß auf die Verhandlungen der Rams mit Jared Goff (Bild), meinte der Geschäftsführer des Teams, Kevin Demoff.
Er betonte, daß es natürlich die Top Priorität wäre, Goff lange für Blau und Gold spielen zu lassen, doch man müsse natürlich die finanzielle Situation genau im Auge behalten.
„Wenn wir ihm jetzt schon einen besseren Vertrag geben würden, könnten wir einige andere wichtige Spieler nicht mehr behalten,“ sagte Demoff. „Jared ist dieses und nächstes Jahr noch bei uns unter Vertrag. Es ist absolut unüblich, einem Spieler aus der ersten Runde bereits nach drei Saisons einen neuen Vertrag zu geben. Meistens geschieht das erst nach der vierten oder fünften Saison. Der Weg, den die Eagles eingeschlagen haben, ist halt ein anderer. Wir haben einen guten Quarterback unter Vertrag und arbeiten in Ruhe daran, ihn zu behalten.“
Demoff betonte auch, daß der Vertrag von Wentz ganz bestimmt ein Lächeln auf Goffs Gesicht gezaubert hat.

„Je reicher sie sind, desto mehr Spaß macht es, sie zu demütigen,“ meinte Cowboys Pass Rusher DeMarcus Lawrence.
Er freut sich darauf, Eagles Quarterback Carson Wentz zweimal in der Saison demütigen zu dürfen. Wentz hat gerade einen Vertrag unterschrieben, der die höchste Garantiesumme enthält, die jemals ein NFL Spieler bekommen hat.
Von den fünf Spielen zwischen den Cowboys und Eagles mit Wentz, konnte Dallas drei gewinnen. Allerdings hatte Lawrence in diesen Spielen exakt Null Sacks.

Die Jets gaben Bilal Powell einen neuen Vertrag.
Der Running Back zog sich letztes Jahr eine Nackenverletzung zu und hätte beinahe seine Karriere beenden müssen.
Doch er bekam von den Ärzten das OK, daß er weiterspielen darf.
Und die Jets, bei denen er seit 2011 spielt, gaben ihm einen Vertrag, über den bisher keine Details bekannt wurden.

Ein General Manager geheuert, einer gefeuert.
Die Jets haben ihren Wunschkandidaten verpflichten können. Sie gaben Ex-Eagles Vizepräsident Joe Douglas den Posten.
Er ersetzt den am 15. Mai gefeuerten Mike Maccagnan und löst Head Coach Adam Gase ab, der als Interim General Manager fungierte.
Gase und Douglas kennen sich aus Chicago. In der Saison 2015 war Douglas der Chef der Scouting Abteilung der Bears und Gase der Offensive Coordinator.
In Houston trennten sich die Texans von General Manager Brian Gaine. Er hatte den Job seit zwei Jahren.
Cal McNair, der Vorsitzende des Teams, teilte in einem Statement mit, daß man nach ausführlicher Analyse der Football Angelegenheiten zu der Überzeugung kam, Gaine von seinen Verpflichtungen als General Manager zu entbinden.
„Der Zeitpunkt mag ungewöhnlich sein, doch die Entscheidung wurde im besten Interesse unserer Organisation getroffen und unserer Aufgabe eine Meistermannschaft für die Stadt Houston zusammenzustellen,“ sagte McNair.
Chris Olsen, der Präsident der Abteilung für Footballangelegenheiten, wird den Posten bis auf weiteres bekleiden.

In Chicago haben die Feiern zum hundertsten Geburtstag der Bears begonnen.
Dabei wurde eine neue Uniform vorgestellt, die an die Saison 1936 erinnert. Superstar Bronko Nagurski und seine Mitspieler trugen sie auf dem Weg zu ihrer 9-3 Saison.
Jetzt hofft der Vorsitzende der Bears, George H. McCaskey, daß die Fans die Uniformen lieben werden. „Zumindest werden sie darüber reden,“ meinte er.
Wenn sie so grauenvoll aussehen, wie ich sie mir gerade vorstelle, wird man wohl darüber reden.

Die Packers werden Bart Starr zu Ehren einen Sticker mit der Nr. 15 auf dem Helm tragen.
Der legendäre Quarterback verstarb am 26. Mai im Alter von 85 Jahren.
Obwohl die Packers in ihre hundertste Saison gehen, haben sie nur sechs Trikotnummern zu Ruhe gesetzt. Starrs 15 ist eine davon.
Im Heimeröffnungsspiel gegen die Vikings wird zum Gedenken an den Quarterback eine Zeremonie abgehalten.

Die Ermittlungen gegen Chiefs Wide Receiver Tyreek Hill im Fall einer möglichen Kindesmißhandlung, wurden vorerst eingestellt.
Der leitende Staatsanwalt betonte, daß die Ermittlungen wegen Mangeln an Beweisen eingestellt wurden, nicht weil man Hill als nicht schuldig ansieht. Sollten sich auf irgendeine Art neue Anhaltspunkte ergeben, dann würde man die Ermittlungen sofort wieder aufnehmen.
Hill ist bis auf Weiteres von Teamaktivitäten der Chiefs ausgeschlossen. Das Team sammelt selber Beweise die entweder für oder gegen Hill sprechen.
Liga-Chef Roger Goodell möchte abwarten, wie sich der Fall entwickelt, bevor er über eine Strafe entscheidet.

Buccaneers Head Coach Bruce Arians erwartet Jason Pierre-Paul nicht vor Oktober zurück. Und das wäre eine optimistische Erwartung, betonte er.
Der Pass Rusher erlitt bei einem Autounfall letzten Monat eine Nackenverletzung.

Freitag, 7. Juni 2019

Kurzberichte
wentz-carson4Die Eagles und Carson Wentz (Bild) einigten sich auf eine Vertragsverlängerung.
Obwohl der Quarterback unter einer „Playoff-Allergie“ leidet, bekam er einen Vierjahresvertrag über $128 Millionen. Mit Boni kann er es auf $144 Millionen bringen, und $107,9 Millionen sind garantiert.
Sein Jahresgehalt von $32 Millionen verdrängt zwar Russell Wilsons Jahresgehalt von $35 Millionen nicht von Platz eins, aber Wentz` Garantiegehalt ist das beste, das jemals ein NFL Spieler zugesichert bekam.
Wentz ist der erste Quarterback aus der Draft von 2016, der seinen Vertrag verlängerte. Die Nr. 1, Jared Goff von den Rams, und die Nr. 135, Dak Prescott von den Cowboys, werden dann wohl als nächste Megaverträge bekommen.
Wentz ist der erste Quarterback der NFL, dessen Vertrag bis nach der Saison 2024 läuft. Wenn er jetzt noch gesund bleibt, und mal in den Playoffs spielen kann, dann war es ein guter Deal, den die Eagles gemacht haben. Immerhin war Wentz vor seiner Verletzung in der Saison 2017 auf Liga MVP Kurs.

Ein neues Jahr, ein neuer Ring. Die Patriots haben ihren sechsten Super Bowl Ring erhalten.
Seit 2001 hat New England sechs Super Bowls gewonnen und die Beteiligten brauchen jetzt auch die zweite Hand, um all diese monströsen Klunker tragen zu können.
In den aktuellen Ring wurden 422 Diamanten eingesetzt um die sechs Lombardi Trophäen darzustellen. Drumherum wurden 20 Saphire plaziert, die die 20 AFC East Meisterschaften symbolisieren.
Es waren einige Spieler und Trainer anwesend, um die Ringe in Empfang zu nehmen, darunter auch der vor Kurzem in den Ruhestand getretene Tight End Rob Gronkowski.

Wo wir gerade bei Meistern der AFC sind, Running Back Melvin Gordon sieht seine Chargers als AFC West Favoriten.
Zum ersten Mal seit 2009 konnten die Chargers 2018 mehr als neun Spiele gewinnen. 12-4 Siege brachten Los Angeles II zum ersten Mal seit 2013 wieder in die Playoffs.
12 Siege waren letztes Jahr nicht genug, um die AFC West zu gewinnen. Die Chiefs landeten noch vor LAC.
„Wir sind das Team, das man schlagen muß,“ tönte Gordon. „Wir sind etwas besonders, und ich fühle ganz genau, daß wir das beste Team der NFL sind. Man muß diese Selbstvertrauen nur vor sich hertragen. Unsere Division ist kein Witz, aber wir sind die Besten.“
Dazu müssen aber die Chiefs übertrumpft werden. Die Broncos, die an einer guten Mannschaft basteln, müssen auf Abstand gehalten werden. Oakland, na ja, Schwamm drüber.

Die Cardinals verpflichteten den frisch von den Browns gefeuerten Desmond Harrison.
Der Left Tackle hatte in Cleveland nicht an den freiwilligen OTAs teilgenommen und auch zum Pflicht Minicamp war er nicht erschienen.

Die Lions verpflichteten Wide Receiver Jermaine Kearse, weil ihre zwei Top Receiver Kenny Golladay und Marvin Jones zur Zeit verletzt sind.
Kearse war letztes Jahr bei den Jets. Davor war er fünf Saisons bei den Seahawks. Von dort kennen er und Lions Offensive Coordinator Darrell Bevell sich.
Golladay und Jones sollen bis zum Trainingslager wieder fit sein. Trotzdem hat Kearse Chancen, im Kader bleiben zu können.

Der Lazarettreport
Heute ist Oberschenkeltag
Jaguars: Defensive End Josh Allen könnte wegen einer Knieverletzung das Minicamp verpassen.
Rookie Running Back Ryquell Armstead hat eine leichte Oberschenkelzerrung.

Buccaneers: Wide Receiver Mike Evans wurde wegen einer leichten Oberschenkelzerrung  während des Minicamps geschont.

Redskins: Wide Receiver Trey Quinn konnte wegen einer Oberschenkelzerrung nicht trainieren.

Donnerstag, 6. Juni 2019

Joe Flacco, Super Bowl MVP
miller-von6Von Von Miller (Bild) hört man Gutes über Joe Flacco. Der Star Verteidiger der Broncos sagte über seinen neuen Quarterback: „Joe Flacco sieht aus, wie ein Super Bowl MVP Quarterback.“
Der 34 Jahre alte Quarterback soll am Dienstag so einige tiefe Bomben im Minicamp abgefeuert haben, die Miller beeindruckt haben.
Daß Flacco den tiefen Paß draufhat, das wird ja auch keiner bestreiten. Nur die Genauigkeit dieser tiefen Pässe läßt oft zu wünschen übrig.
Miller: „Heute hatte er einen Play-Action Spielzug, lief nach rechts raus und warf den Ball von der eigenen 20 an die andere 15. Jetzt weiß ich nicht, wie weit das ist, aber er warf den Ball weit. Er kann 80 Yards mit Leichtigkeit werfen.“
Und bei dem erwähnten Paß sah man dann auch die Unzulänglichkeit Flaccos. Der Paß war 65 Yards in der Luft und landete weit außerhalb der Reichweite von Receiver Brendan Langley.
Flacco meinte dazu: „Ich hoffe, daß ich den Ball nicht zu, zu weit werfen muß. Du willst den Ball im Rhythmus werfen. Aber die dünne Luft hier, da kann man den Ball etwas weiter werfen. Ich habe nicht ausprobiert, wie weit ich ihn hier werfen kann, und ich habe nicht vor, das zu versuchen.“
Der Erfolg der Broncos 2019 hängt mehr davon ab, daß Flacco den Ball in enge Korridore wirft, kurz, mittellang und lang, nicht davon, wie tief er ihn wirft. Aber es ist gut zu wissen, daß er immer noch Bomben abfeuern kann.

Kurzberichte
Wer auch immer Quarterback bei den Redskins 2019 spielen wird, er kann auf Hilfe hoffen.
Running Back Adrian Peterson hat vor, eine 2.000 Yards Saison abzuliefern. Letztes Jahr, in seiner 12. NFL Saison, erzielte er 1.042 Laufyards.
„Wenn es Gott gefällt, kann ich 2019 noch zulegen. Ich setzte die Marke mal auf 2.000 Yards,“ sagte Peterson. „Die Marke habe ich jedes Jahr im Visier, aber natürlich ist das Team wichtiger. Es geht darum den Titel zu holen. Und ich möchte den Redskins zur Meisterschaft verhelfen.“

Vier Super Bowls in Folge, die muß man erstmal erreichen. Vier Super Bowls in Folge ohne Sieg zwar, aber vier Super Bowls in Folge muß man doch erst mal erreichen.
Die Bills schafften das in den 1990ern mit Quarterback Jim Kelly.
Die Offense Buffalos spielte damals die K-Gun No-Huddle Offense. Diese schnelle Aufstellung ohne Huddle zwischen den Spielzügen war für die gegnerischen Verteidigungen kaum in den Griff zu bekommen.
Diese Offense würden die Bills gerne wieder spielen. Das Problem der Bills ist, ihr Quarterback ist Josh Allen. Er liebt die Spielzüge der Super Bowl Bills, die er sich wieder und wieder angesehen hat. Das Problem ist, er ist nicht Jim Kelly. Doch zumindest soll das Ruhmeshallenmitglied Allen hilfreich zur Seite stehen. Als Berater soll Kelly Allen unterstützen.
Der Hall of Fame Quarterback hat sich mit Offensive Coordinator Brian Daboll getroffen, der die offensiven Spielzüge ansagen soll, und mit Quarterbacks Coach Ken Dorsey. Und sie hat er in die Geheimnisse der K-Gun Offense eingeweiht.
Bleibt halt die Tatsache, daß A, der Quarterback heute Josh Allen ist und B, der keine Hilfe von Spielern hat, die auf Hall of Fame Niveau spielen. Die hatte Kelly damals mit Running Back Thurman Thomas und Wide Receiver Andre Reed.
Drei Ruhmeshallenmitglieder in einer Offense, da kann man schon mal vier Super Bowls in Folge erreichen.

Die NFL geht mal wieder nach Kanada. In Woche drei spielen die Packers in Winnipeg gegen die Raiders.
Die Partie am 22. August wird als Heimspiel der Raiders gewertet.
Zuletzt gab es ein NFL Spiel in Kanada am 1. Dezember 2013 als die Falcons zu Gast bei den Buffalo Bills in Toronto waren. Damals hielten sich hartnäckige Gerüchte, daß die Bills fest nach Toronto umziehen würden.

Browns Left Tackle Desmond Harrison hatte keine Lust am Minicamp des Teams teilzunehmen.
Die Browns hatten deshalb keine Lust mehr auf Harrison und feuerten ihn.

Die freiwilligen Trainingseinheiten der Browns hat Wide Receiver Odell Beckham nicht besucht. Am Pflicht Minicamp nahm er allerdings teil.
Und er hat Mühe damit, sich an den starken Arm von Quarterback Baker Mayfield zu gewöhnen. Zusätzlich muß er ein neues Spielsystem lernen.
Beckham muß schneller laufen, wenn er die Pässe Mayfields fangen will. „Wow, das ist vollständig anders,“ sagte Beckham jr. „Er wirft den Ball sehr hart und schnell. Es wird dauern, sich daran zu gewöhnen. Aber wir spielen ja erst im September, das ist also in Ordnung.“

Eli Manning hat nicht vor, irgendjemanden im Minicamp zu beeindrucken.
Es ist Mannings 16. Jahr, in dem er sich auf eine NFL Saison vorbereitet. Da hat man nicht mehr das große Lampenfieber. Und er war auch nie ein Showman. Er arbeitet hart und ruhig. Er gewann zwei Super Bowls und wurde zweimal Super Bowl MVP. Ein Platz in der Hall of Fame ist ihm fast sicher. Da muß man auch nichts mehr beweisen.
Vielleicht ist es sogar diese Routine, die Manning nicht mehr zu Höchstform auflaufen läßt.
Ganz anders dagegen Rookie Quarterback Daniel Jones. Er beeindruckte seine Mitspieler Saquon Barkley, Russell Shepard und Evan Engram. Die lobten ihren neuen Kollegen über alle Maßen. Wieder und wieder soll Jones Pässe geworfen haben, die in einen Highlightfilm gehören würden. Dazu bewies der Rookie, daß er sehr athletisch und mobil ist. Das brachte ihm noch mehr Lob ein.
Manning ließ sich auch zu einem Kommentar hinreißen: „Ich glaube Daniel hat einen guten Job gemacht. Er wirft den Ball gut. Er lernt die Offense, und das ist eine Menge. Es wird ihm eine Menge aufgebürdet, speziell wenn es gegen NFL Verteidigungen geht. Es gibt viel mehr zu beachten, viel mehr Blitze, viel mehr Anpassungen um Schutz von der Line zu bekommen, und noch anderes.
Er sollte versuchen, nicht zu viel zu machen.“
Und wenn es so kommt, wie es geplant ist, dann kann Jones noch einige Zeit von Manning lernen.

Seit 2007 ist Joe Staley bei den 49ers. Und der Left Tackle wird noch bis nach der Saison 2021 ein 49er bleiben.
Er unterschrieb eine Vertragsverlängerung über zwei Jahre. Über die Finanzen wurde noch nichts gesagt, aber es dürfte mehr als die $8,075 Millionen sein, die ihm 2019 zustehen.

Drum prüfe, wen Du alleine im Haus läßt.
Zwei weibliche „Bekannte“ von Jets Running Back LeVeon Bell räumten in aller Ruhe den Schmuck im Wert von über einer halben Million Dollar ab, den der Running Back in seiner Villa in Florida hatte.
Als Bell am 25. Mai aus dem Gym nach Hause kam, waren seine zwei „Bekannten“ mit dem Schmuck weg.
Bei der Polizei werden die Frauen als Freundinnen Bells geführt.

Mittwoch, 5. Juni 2019

Kurzberichte
bell-leveon-jetsDie Jets starteten ihr Pflicht Minicamp, und LeVeon Bell (Bild) nahm teil.
Der Running Back wurde von Head Coach Adam Gase im Großen und Ganzen geschont. Immerhin hat er zuletzt im Januar 2018 Football gespielt, mit den Steelers in den Playoffs.
„Ich weiß, daß er trainiert und an sich gearbeitet hat,“ sagte Gase. „aber wenn es um Football geht, müssen wir es langsam angehen mit ihm.“
Viermal bekam er den Ball bei den 11 gegen 11 Übungen und drei mal bei den 7 gegen 7 Einheiten. Er sah eingerostet und etwas verloren aus auf dem Platz. Das geht aber vielen so, wenn sie ein neues Spielsystem lernen. Körperlich schien Bell voll auf der Höhe zu sein.
Bell ist zuversichtlich, daß er in der Zeit bis zur Saison eine gute Abstimmung mit Quarterback Sam Darnold zustande bringt. Und daß sein neuer Head Coach Gase öffentlich sagte, daß Ex- General Manager Mike Maccagnan viel zu viel für ihn bezahlt hätte, würde ihn nicht stören, meinte der Running Back: „Unser Verhältnis ist gut. Wir reden viel miteinander. Ich weiß, daß dies Alles ein Geschäft ist. Ich fühle, daß ich ein großartiger Spieler bin,“ sagte Bell. „Ich habe an diesem einen Tag mit dem Team mehr über die Offense gelernt, als in der ganzen Zeit zuvor am Tablet,“ merkte er an. „Und was ich hier gelernt habe, bleibt besser im Gedächtnis.“
Doch nach dem Pflicht Minicamp ist wieder Schluß mit Teamaktivitäten für ihn, dann fliegt er wieder zurück in seine Villa nach Florida. An den nächsten beiden freiwilligen OTAs nächste Woche wird er wieder nicht teilnehmen.

Die Cardinals nehmen einen weiteren ehemaligen Spieler in ihren Ring der Ehre auf, Carson Palmer.
Fünf Jahre spielte der Quarterback für Arizona. Seine Bilanz dort: 38-21-1 Siege. Er stellte einige Teamrekorde auf, 4.671 Passyards in einer Saison, 35 Touchdowns und eine Passerwertung von 104,6 Punkten. All das in der Saison 2015, die ihm dann auch seine dritte Pro Bowl Nominierung einbrachte. Mit 25 Spielen in denen er über 300 Yards paßte und in dreien, in denen er mehr als 400 Yards erzielte, hält er auch diese Rekorde.
Palmer spielte 15 Jahre in der NFL. Er war die erste Wahl in der Draft 2003 und wurde von den Bengals einberufen. Er spielte acht Jahre für sie und wurde 2005 und 06 in den Pro Bowl gewählt.
Nach einer bösen Knieverletzung wurde er nicht wieder ganz der Alte. 2011 und 12 spielte er für die Raiders, bevor er 2013 bei den Cardinals landete.
Die Aufnahmezeremonie wird das Team am 29. September abhalten, wenn die Cardinals gegen die Seahawks spielen.

Redskins Left Tackle Trent Williams unterschrieb 2015 einen Fünfjahresvertrag über $66 Millionen. $30 Millionen davon sind garantiert.
2019 stehen ihm nach diesem Vertrag $11 Millionen zu und 2020 $12,5 Millionen.
Zu wenig, meint Williams.
Um seinem Willen nach einem besseren Vertrag Nachdruck zu verleihen, will er die Übungseinheiten des Teams bestreiken.
Ob die Redskins nachgeben, ist fraglich. Der Left Tackle verpaßte in den letzten zwei Saisons neun Spiele wegen verschiedener Verletzungen.

Vor zwei Monaten gaben die Patriots Tight End Austin Seferian-Jenkins einen Vertrag. Gestern setzten sie ihn schon wieder vor die Tür.
Seferian-Jenkins bat das Team darum, ihm einen Monat frei zu geben, damit er persönliche Angelegenheiten regeln könnte.
Die Zeit hat er ja jetzt.
New England hat keine Not an Tight Ends, außer daß der Gronk weg ist. Sie haben noch Benjamin Watson (zum Saisonbeginn suspendiert), Matt LaCosse, Ryan Izzo, Stephen Anderson und Andrew Beck unter Vertrag.

NaVorro Bowman hört offiziell auf.
Der ehemalige Linebacker der 49ers terrorisierte acht Jahre lang gegnerische Quarterbacks. Viermal wurde er in den Pro Bowl gewählt. Dann erlitt er einen Kreuzbandriss, von dem er sich nie ganz erholte.
2018 war er in keinem Kader eines NFL Teams.

Der Lazarettreport
Colts: Quarterback Andrew Luck hat immer noch Schmerzen in einer Wade. Deshalb kann er immer noch nicht mit dem Team trainieren.
Rookie Center Javon Patterson erlitt einen Kreuzbandriss und wird die Saison verpassen.

Browns: Wide Receiver Jarvis Landry wird wegen einer nicht näher bezeichneten, leichten Verletzung, nicht am Pflicht Minicamp teilnehmen.

Buccaneers: Safety Justin Evans hatte einen Eingriff an einem Zeh. Er läuft mit einem Stützstiefel herum.

Redskins: Head Coach Jay Gruden sagte, daß Quarterback Alex Smith viel bessere Fortschritte nach seiner Beinverletzung macht, als erwartet. Er wird früher wieder einsatzbereit sein, als angenommen.

Broncos: Running Back Phillip Lindsay nahm eingeschränkt am Training teil. Er erholt sich noch von einem Bruch des rechten Handgelenks.

Packers: Head Coach Matt LaFleur wurde erfolgreich an einem Kreuzbandriss operiert, den er sich beim Basketballspielen zuzog. Er wurde aus dem Krankenhaus entlassen und ist in der Reha Phase.

Dienstag, 4. Juni 2019

Kurzberichte
Johnson-CalvinCalvin Johnson (Bild) zurück bei den Lions?
Nichts ist unmöglich.
Der Star Receiver mit dem Spitznamen Megatron schied nach vielen erfolgreichen Jahren im Streit von den Lions. Als er nach der Saison 2015 plötzlich seinen Rücktritt bekanntgab, forderte das Team einen siebenstelligen Betrag seines $16 Millionen Unterschriftenbonus zurück, den Johnson vier Jahre vorher erhielt.
Darüber war der Wide Receiver natürlich nicht erfreut. Jahrelang hatte er seinen Kopf hingehalten und war eine Lichtgestalt in einem Team voller Schatten, und so wurde es ihm gedankt.
Teampräsident Rod Wood überlegt, Johnson zu einem Comeback zu überreden.
Der wäre nicht abgeneigt. Er möchte nur das Geld zurück, das man ihm abgenommen hat.
Würde das denn überhaupt etwas bringen?
Johnson ist schon so lange raus, daß er 2021 schon zur Aufnahme in die Hall of Fame berücksichtigt werden kann.
Die Lions müssen ganz schön verzweifelt sein, wenn sie diesen Schritt wirklich wagen wollen.
Um das Geld wird es Megatron nicht gehen, eher ums Prinzip. Er betreibt eine gutgehende Maklerfirma und hat die Lizenz eine Apotheke für medizinisches Marihuana zu eröffnen.

„Hey Mann, ich chille,“ sagte Lions Cornerback Darius Slay am Montag.
Und weil ihm das so gut gefällt, hat er bisher nicht an den OTAs teilgenommen und wird auch nicht am Pflicht Minicamp teilnehmen, das heute beginnt.
Weil Chillen ihm so gut tut, hat er schon auf $250.000 verzichtet. Die hätten ihm vertraglich zugestanden, wenn er zu den OTAs erschienen wäre.
Das „bechillen“ des Minicamps wird ihn $88.650 an Strafe kosten.
Das kann er verkraften, denn 2019 stehen ihm $13 Millionen zu, 2020 $10,5 Millionen.
Da kann man schon mal für über $300.000 chillen.
Nicht chillen will Damon Harris. Der Defensive Tackle möchte mehr Geld. Deshalb hat auch er bisher die OTAs der Lions gemieden und wird das Minicamp bestreiken.

C.J. Anderson fühlt sich in Detroit willkommen.
Der Pro Bowl Running Back hatte es nicht leicht, nachdem er von den Broncos entlassen wurde.
Seit er im April 2018 die Broncos verließ ging er zu den Panthers, den Raiders und den Rams. In Carolina und Oakland war er jeweils nur einen Tag unter Vertrag, mit den Rams kam er bis in den Super Bowl, als Ersatzmann für den am Knie verletzten Todd Gurley. Und Anderson überzeugte.
Bei den Lions hat Anderson jetzt das Gefühl, daß sie ihn wirklich schätzen. Er unterschrieb einen Einjahresvertrag und da Offensive Coordinator Darrell Bevell 2019 verstärkt auf das Laufspiel setzen will, kann Anderson wohl zeigen, was er noch draufhat.

Todd Gurley muß abspecken.
Der Running Back der Rams soll auf unter 100 Kilo kommen, um sein Knie zu entlasten, das ihm letztes Jahr Probleme breitet hat.
Bei den Trainingseinheiten ist er anwesend, wird aber geschont.
Und auch in der Saison soll er nicht mehr das alleinige Arbeitspferd sein, sondern öfter mal an der Seitenlinie zusehen, wie seine Kollegen mit dem Ball laufen.

Kommt Ex-Patriots Tight End Rob Gronkowski aus dem Ruhestand zurück?
Das hört man immer wieder.
Der Gronk selber sagt dazu: „Ihr könnt das Comeback Gerede aufhören. Ich fühle mich gut.“

Die Buccaneers wollten Defensive Tackle Gerald McCoy nicht mehr.
Ein anderes Team aus der NFC South hatte Interesse an ihm. Die Panthers gaben ihm einen Einjahresvertrag über $8 Millionen.
Zwar wird McCoy zweimal 2019 gegen sein altes Team spielen, allerdings nicht in Tampa Bay. Das „Heimspiel“ der Buccaneers gegen die Panthers wird in London ausgetragen.
McCoy trug bei den Bucs die Nr. 93. Die trägt auch Ndamukong Suh in seiner gesamten Karriere.
Durch McCoys Wechsel zu den Panthers kann Suh die 93 auch in Tampa Bay tragen.

Zur Zeit ist Ex- Packers Defensive End Muhammad Wilkerson ohne Team. Letztes Jahr trat er nur in drei Spielen an, bevor er sich eine saisonbeendende Knöchelverletzung zuzog.
Am frühen Samstagmorgen wurde er verhaftet, weil er unter Drogeneinfluß mit dem Auto fuhr.
Das dürfte seine Chancen, bald ein neues Team zu finden, schmälern.

Roger Goodell bringt, wie jedes Jahr, seinen Plan zur Verkürzung der Vorbereitunsspielzeit zur Sprache.
Der Vorsitzende der NFL möchte mehr Spiele, die etwas bedeuten. Er hat eine Saison mit 18 Spielen im Sinn. Die vier Vorbereitungsspiele sind ihm zu viel. Die Spieler möchten nicht mehr Spiele bestreiten müssen. Also sollen die Testspiele auf zwei Begegnungen verkürzt werden.
Sein Wille wird auf jeden Fall ein Bestandteil der nächsten Tarifverhandlungen sein, so beharrlich, wie er darauf rumreitet.

Samstag, 1. Juni 2019

Kurzberichte
wilson-russellDas wird Russell Wilson (Bild) gerne hören. Saison um Saison lief er hinter einer löchrigen O-Line um sein Leben. OK, das machte er sehr gut, aber da er nicht nur ein guter Läufer ist, sondern auch ein guter Passer, würde es helfen, wenn er öfter mal mehr Zeit hätte, um Pässe werfen zu können.
Das soll 2019 endlich der Fall sein. Left Tackle Duane Brown bezeichnet die Blocker der Seahawks als eine der besten Einheiten der Liga: „Ich glaube unsere O-Line hat die Chance die beste der Liga zu werden,“ sagte er. „Wenn wir gesund bleiben haben wir das Talent, das nötig ist. Wir haben einen guten Mix aus jungen und erfahrenen Spielern.“
Die Seahawks bringen vier Spieler der letzten Saison zurück, Duane Brown, Justin Britt, Germain Ifedi und D. J Fluker. Einer der Neuzugänge ist Pro Bowl Guard Mike Lupati. Ihn bezeichnet Brown als Hauptgewinn, der noch fehlte.
Russell Wilson wird es wirklich gerne hören. Bisher spielte er hinter Lines, die 27. wurden (2915), 29. (2016), 26. (2017) und 19. (2019).

Eine Hauptperson im Team der Packers zog sich einen Riß der Achillessehne beim Basketball zu.
Doch kein Spieler wird deshalb etwas während der Vorbereitungszeit verpassen, sonder der Head Coach, Matt LaFleur. Er ist nämlich der Betroffene.
Am Sonntag wird LaFleur operiert. Den Rest der OTAs vom 11. bis 13. Juni wird er aus dem Rollstuhl leiten.

Ndamukong Suh leugnet sein schlechtes Image: „Ich weiß, wer ich bin,“ sagte er bei der Vorstellung in seinem neuen Team, den Buccaneers, „und ich bin kein schmutziger Spieler.“
Zugegeben, Suh hat öfter mal mit Absicht auf am Boden liegende Körperteile gegnerischer Spieler getreten. Und tatsächlich hat er das schon länger nicht mehr gemacht. So wie seine Leitung nach unten geht, geht auch seine Boshaftigkeit nach unten. Immerhin ist der Defensive Tackle 32 Jahre alt. Aber immer noch gehört er zu den Spitzenspielern auf seiner Position.
Sein neuer Head Coach Bruce Arians liebt den harten Angriffsstil seines Neuzugangs. Und daß er nicht mehr so viele Strafen wegen übertriebener Härte kassiert, freut Arians.

Chad Kelly wurde für zwei Spiele suspendiert.
Zur Zeit ist der Quarterback bei den Colts unter Vertrag. Die Strafe bekam er für eine Verhaftung im Oktober 2018. Damals betrat er unerlaubt ein fremdes Grundstück. Die Broncos, die ihn 2017 als Collegeabgänger anheuerten, feuerten Kelly sofort.
Am 20. Mai gaben die Colts ihm einen Vertrag und eine vierte, oder gar fünfte Chance. Kelly wurde aus seinem High School Team geworfen, aus seinem Collegeteam und von den Broncos entlassen, weil er sich immer wieder etwas zu schulden kommen ließ.
Warum bekommt er jetzt eine erneute Chance bei den Colts?
Das könnte etwas mit Head Coach Frank Reich zu tun haben. Reich war lange Jahre der Ersatzmann von Hall of Fame Quarterback Jim Kelly bei den Bills. Jim Kelly ist der Onkel von Chad Kelly. Kann man davon ausgehen, daß das eine Rolle spielt?
Na ja.
Jetzt liegt es an Chad Kelly diese erneute Chance endlich zu nutzen.

 

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